Sprich' nicht mit vollem Mund!

Eine Szene im Restaurant: Lärmend stürmen zwei Kinder ins Lokal, gefolgt von ihren Eltern, die nach einem freien Tisch Ausschau halten. Während dessen wuseln die Kinder um Tische und Stühle herum. Der Ober, der mit Tellern und Gläsern jongliert, braucht geradezu artistische Fähigkeiten, um den Störenfrieden auszuweichen.

Als das Essen endlich serviert ist, bietet sich den anderen Gästen im Restaurant kein schöner Anblick. Die Kinder schmatzen, sprechen mit vollem Mund, essen ihre Pommes mit den Fingern. Und das Tischtuch hat bald ein gelb-rotes Muster von Mayo- und Ketchup-Spritzern.

Eltern können nicht früh genug damit anfangen, ihre Kinder zu guten Tischmanieren anzuleiten, damit es zu solchen unschönen Szenen erst gar nicht kommt.

 

Der Familientisch ist die beste Benimm-Schule. Hier können sich die Kinder von Mama und Papa abschauen, wie man mit  Messer und Gabel isst. Sie lernen durch das elterliche Vorbild, dass man nicht  mit vollem Mund redet, vor dem Trinken den Mund an der Serviette abwischt und erst mit dem Essen beginnt, wenn alle ihren Teller gefüllt haben.

Damit Kinder das alles einüben können, ist es wichtig, sich mindestens einmal am Tag Zeit für eine gemeinsame Mahlzeit zu nehmen. Telefongespräche und Fernsehen während des Essens sollten tabu sein.

Schön sind kleine Rituale. Vielleicht sprechen Sie ein Tischgebet. Oder Sie fassen sich alle an den Händen und wünschen sich einen guten Appetit. Auch angenehme Tischgespräche fördern das Wir-Gefühl in der Familie. Die gemeinsamen Mahlzeiten bieten Gelegenheit, sich gegenseitig von den Erlebnissen des Tages zu erzählen. Aber bitte keine Probleme bei Tisch wälzen. Denn das schlägt im wahrsten Sinne des Wortes auf den Magen.

Wie im Restaurant

Sorgen Sie zu Hause für eine gepflegte Atmosphäre bei Tisch. Dann fällt es Ihrem Kind nicht schwer, sich im Restaurant angemessen zu verhalten. Decken Sie den Tisch mit Sets oder Tischdecke, Servietten und vielleicht Blumen oder einer Kerze. Zu einer guten Esskultur gehört es auch, Schüsseln und Platten herumzureichen und sich gegenseitig zu bedienen.

Ihr Kind lernt dabei, Rücksicht auf andere zu nehmen und seinen Appetit besser einzuschätzen. Es soll wissen: Ein Nachschlag ist immer besser als Reste auf dem Teller.

Treffen Sie eine Vereinbarung: Ihr Kind sollte von allem probieren. Wenn es ihm nicht schmeckt, muss es davon nicht mehr nehmen. Am demokratischsten ist es, wenn jedes Familienmitglied im regelmäßigen Wechsel die Mahlzeit bestimmen darf. Treffen Sie Vorsorge, wenn ein Restaurantbesuch geplant ist. Denn das lange Warten aufs Essen strapaziert die Geduld von Kindern. Packen Sie deshalb Dinge ein, mit denen sich Ihr Kind gut bei Tisch beschäftigen kann, zum Beispiel ein Buch, ein paar Würfel, Malstifte oder ein Puzzle im Taschenformat.

Das Einmaleins guter Tischmanieren

Folgende Regeln sollten auch für Kinder selbstverständlich sein:

  • Mit gewaschenen Händen am Tisch erscheinen.
  • Erst mit dem Essen beginnen, wenn alle am Tisch sitzen, und erst dann aufstehen, wenn auch der Letzte fertig ist.
  • Den Löffel oder die Gabel zum Mund führen und nicht umgekehrt.
  • Nicht mit vollem Mund sprechen und trinken.
  • Nur die Hände auf dem Tisch aufstützen, nicht den ganzen Unterarm.
  • Meckern übers Essen ist ungezogen. Denn das zeigt wenig Achtung vor der Arbeit der Köchin oder des Kochs.

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