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Mach den Unterschied

Angesichts der globalen und humanitären Katastrophen in dieser Zeit und den großen und kleinen Krisen, die uns auch in diesem Land an jeder Ecke begegnen, wird das Herz manchmal schwer und viele Menschen haben den Eindruck, alleine nichts bewirken oder verändern zu können.


Doch jeder einzelne Mensch hat in jeder einzelnen alltäglichen Situation die Möglichkeit wirksam zu sein, den Unterschied und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Das klingt kitschig und vielleicht nach naiver Utopie. Wenn wir jedoch genau hinsehen, bestehen unsere Leben und auch das große Ganze aus unzähligen winzigen einzelnen Momenten. Und ob wir mit anpacken, lächeln, etwas Nettes sagen, dem anderen Gutes unterstellen, hilfreich sind, etwas schenken, für jemanden einstehen, großherzig und achtsam sind, bewusste Entscheidungen treffen …kostet uns meist nichts und verändert in der Summe ganz viel.


Erzieherin Edda teilt im Kindergarten in der Vesperzeit ihre Brote mit ihrer Kollegin Elisa, weil sie ihre Brotdose zu Hause vergessen hat. 27 Kinder nehmen das wahr.


Papa Konrad trägt die Tüten von Frau Elsner in den dritten Stock, weil sie immer so doll schnauft. Keiner sieht das, aber Frau Elsner könnte nicht dankbarer sein.


Susanne sammelt auf dem Spielplatz entlang des Zauns den Müll auf, den eine Krähe aus dem Mülleimer gezupft hat. 3 Kinder kommen angerannt und wollen helfen.

Der Frau an der Kasse vor Sabrina fehlen 1,12 Euro für ihren Einkauf. Sabrina übernimmt das für sie. Die Frau, die Kassiererin und drei weitere Kunden atmen erleichtert aus.


„Es duftet immer so gut wenn Sie kochen“ sagt Mama Elsa der Nachbarin, als sie einmal gleichzeitig das Haus verlassen. Eine Woche später lädt die Nachbarin Elsa zum Abendessen ein. Elsa freut sich sehr.

 

Wichtig ist nicht darauf zu warten, dass jemand anderes damit beginnt. Wir wissen nicht, warum ein anderer Mensch jetzt gerade nicht anders kann oder will, und es ist tatsächlich verschwendete Energie, sich darum zu drehen. Wir können jedoch immer selbst den Anfang machen und uns selbst, unseren Kindern und anderen vorleben und zeigen, dass es wirklich nicht schwierig ist, zwischen verschiedenen Handlungsalternativen in einer Situation die friedliche, hilfreiche, großherzige auszuwählen und umzusetzen. So ansteckend wie Unfreundlichkeit und Kälte mitunter sein können, so sind es auch Freundlichkeit und Wärme. Und wenn wir beginnen, führen es vielleicht die, die es erleben oder beobachten, fort. So reisen ein Kompliment, eine hilfreiche Geste oder ein Lächeln um die Welt und kommen am Ende bei dir selbst wieder an.


Was für eine schöne Vorstellung. Lasst sie uns gemeinsam wahr machen.


Hanna Articus
Räume für Menschen

 
Das Online-Portal für Eltern

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