40 Tage nach Ostern feiert die Christenheit Himmelfahrt, 50 Tage danach Pfingsten. Himmelfahrt und Pfingsten lassen sich nur verstehen, wenn man geistiges Wachsen mit in das Denken einbezieht. Kinder, für die Lebenswunder noch selbstverständlich sind, können die Bedeutung von Ostern und Pfingsten oft leichter nachvollziehen als Erwachsene.





„So, jetzt hast du schön warm“, flüstert Mina (5), wickelt ihre Puppe in ein weiches Tuch und legt sie behutsam in ihren Puppenwagen, während ihre Freundin Sarah (4) ihr Puppenkind „einen Löffel für Mama, einen Löffel für Papa“ zum Essen ermuntert. Ihr Bruder Keno (3) sitzt derweil im Sandkasten, backt Sandkuchen und versucht diese vorsichtig zu stürzen. Geduldig buddelt und experimentiert er seit einer halbem Stunde mit einem Wassereimerchen, um die richtige Feuchtigkeit zu finden, damit seine Formen nicht zerbröseln. Nur ab und zu sieht er auf und vergewissert sich, ob seine Mutter noch auf der Bank sitzt.
Das Maiglöckchen - Nach einer alten Legende
Mit dem Feiertag, der Christi Himmelfahrt genannt wird, endet die intensiv erlebte Osterzeit, nicht aber ihre Bedeutung für den Menschen.
Natur erleben heißt für Kinder: sich bewegen in der Natur, spielen, Brücken und Staudämme bauen, Dinge sammeln und - Lebewesen entdecken.
Ein Mühlenbesuch macht allen Spaß!





„Die vier Kardinaltugenden Weisheit, Tapferkeit, Mäßigung und Gerechtigkeit sind auch heute noch wichtige Erziehungsziele. Wenn Kinder erleben, wie wohltuend es ist, sich in diesem Sinne klug und mutig die Welt zu erobern, macht sie das zu verantwortungsvollen, hilfsbereiten und achtsamen Menschen. Solche Kinder sind glücklicher und gesünder als Altersgenossen, die fremde Erwartungen erfüllen oder sich das Gesetz des Stärkeren zu eigen machen“, sagt der Pädagoge Ernst Fritz-Schubert.





