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Schulkind - ein großer Schritt im Leben

Gemischte Gefühle zum Schulbeginn


Mit Schulbeginn betritt man neue Wege, die anfangs ungewiss sind. Dabei  ist es ganz normal, dass gemischte Gefühle in einem aufsteigen.

Eltern spüren, dass das Kind nun endgültig kein kleines Kind mehr ist, sondern selbstständiger und unabhängiger. Außerdem muss man es einer neuen Bezugsperson, dem neuen Lehrer oder der Lehrerin, anvertrauen. Das ist nicht immer leicht, denn man kennt sich ja noch nicht. Dazu kommen die Zweifel, ob sich das Kind in der Klasse behaupten kann und seinen Platz unter den anderen Kindern finden wird. Zu gerne möchte man das Kind noch beschützen und ihm manche Erfahrung ersparen.

 

Genau wie zu Beginn der Kindergartenzeit, wo alles noch neu und fremd war und man nicht so recht wusste, ob sich das Kind eingewöhnen und wohlfühlen würde, geht es Eltern und Kindern zu Beginn der Schulzeit.

Doch Sie werden sehen, auch hier stellt sich bald der Alltag ein: Die Kinder schließen erste Schulfreundschaften, die Eltern lernen sich untereinander kennen und auch die Lehrerin oder der Lehrer wird beim Elternabenden oder Gesprächen vertrauter. Versäumen Sie es daher nicht die Elternabende zu besuchen. Eine andere gute Gelegenheit, sich untereinander besser kennenzulernen, sind gemeinsame Aktivitäten. Für den Schulbasar basteln, einen Ausflug planen, ein Picknick auf dem Schulgelände veranstalten oder das Klassenzimmer frisch streichen. Das alles lockert die Stimmung und bietet prima Gelegenheiten um neue Kontakte zu knüpfen.  

Erinnern Sie sich und Ihr Kind daran, wie unbekannt und neu alles zu Beginn der Kindergartenzeit war und wie viel der anfänglichen Sorgen und Bedenken sich damals recht schnell in Luft aufgelöst haben!

Malen - Sprechen - Zählen: Handwerkszeug für die Schule



Malen und Basteln macht mit Mama und Papa natürlich besonders viel Freude. Darüber hinaus werden Hand- und Fingerfertigkeit beim Umgang mit Stift und Schere geübt. Dies ist für die ersten Schreibübungen von großem Vorteil.

Überraschen Sie Ihr Kind hin und wieder mit neuen Malstiften oder buntem Bastelpapier. Aber lassen Sie es bitte selbst entscheiden, wann es malen oder die Bastelschere zur Hand nehmen möchte.

Hier finden Sie Bastel- und Werkideen, die Sie leicht nachmachen können.

 

Sechsjährige lieben lustige Lieder, Reime, Rätsel und Zungenbrecher über alles. Sie fördern das genaue Sprechen und Hinhören und erleichtern Ihrem Kind später das Schreiben- und Lesenlernen. Freuen Sie sich, wenn es von lustigen Sprachspielen und Liedern nicht genug bekommen kann und Sie zum x-ten Mal mit ihm „Drei Chinesen mit dem Kontrabass“ singen müssen. Ständige Wiederholungen trainieren nämlich das Gedächtnis: eine gute Vorbereitung aufs Auswendiglernen.
Finden Sie hier schöne Sprachspiele.

Auch Zahlenspiele mögen die meisten Kinder. Manche nutzen alle möglichen Gelegenheiten zum Zählen und Vergleichen. Der Alltag bietet dazu viele Gelegenheiten. Beispiel: "Nimm bitte mal fünf kleine und zwei große Äpfel aus dem Obstkorb!" Oder "Hier sind zwölf Bonbons. Teile sie so auf, dass Papa, du und ich gleich viele bekommen." Bei solchen Spielen lernt Ihr Kind sehr bald, die Anzahl von Gegenständen mit einem Blick zu erfassen.

Hier finden Sie Spiele, die das Rechnen lernen vorbereiten und erleichtern.


Grundsätzlich sind alle Spiele, die die Sinne anregen, eine gute Vorbereitung für die Schule, denn das Gehirn wird über die Sinne geprägt.


Spiele, die die Sinne anregen, finden Sie hier.


Mehr zum Thema "Wie Kinder lernen" finden Sie hier.

Keine falschen Erwartungen wecken

 

Wecken Sie in Ihrem Kind keine falschen Erwartungen. Aussagen wie „Wenn du in die Schule kommst, kannst du selber lesen und schreiben“ können dazu beitragen. Kinder sind nämlich oft nach den ersten Tagen in der Schule enttäuscht und jammern: „Hier ist es langweilig! Wir lernen ja noch gar nicht lesen und schreiben.“

Werden die Erwartungen an die Schule nicht zu stark auf schnelle Lernergebnisse gerichtet, sind Kinder in den ersten Wochen vollauf damit beschäftigt und zufrieden, die neuen Regeln zu lernen, sich an die Klassenkameraden und die Klassengröße zu gewöhnen, die neuen Lehrer wahrzunehmen und vieles mehr. Und auch die Lehrerin oder der Lehrer braucht in den ersten Wochen erst einmal verstärkt Zeit und Energie dafür, bestimmte Regeln im Klassenzimmer einzuführen und die Kinder miteinander vertraut zu machen. Seien Sie als Eltern deshalb auch nicht irritiert, wenn am Anfang nicht gleich Lese- oder Rechenerfolge vorzuweisen sind - die ersten Wochen legen eine entscheidende Grundlage für die Klassengemeinschaft, für den sozialen Umgang und die Lernkultur, die dort in Zukunft herrschen wird.

In einer bunt zusammen gewürfelten Klasse haben nicht alle den gleichen Entwicklungsstand. Beim gemeinsamen Spielen erfahren Lehrerinnen und Lehrer eine Menge über die Stärken und Schwächen eines jeden Kindes.

Hinzu kommt: Eine Klassengemeinschaft kann nur funktionieren, wenn bestimmte Regeln eingehalten werden. Die müssen die Kleinen aber erst lernen. Beispiel: aufzeigen, wenn man etwas sagen möchte und andere ausreden lassen.

Schulranzen kaufen

Der Kauf des Schulranzens ist für Kinder etwas ganz Besonderes. Sie sind stolz, endlich zu den Großen zu gehören. Wenn sie Ranzen, Mäppchen, Sportbeutel, Trinkflasche und Brotdose selber aussuchen dürfen, wächst die Vorfreude auf den ersten Schultag.

Die meisten Schulranzen, die heute auf dem Markt sind, entsprechen dem, was für einen Erstklässler sinnvoll ist. Auf dem vorbereitenden Elternabend werden Sie erfahren, was Ihr Kind am ersten Tag im Ranzen haben sollte und es macht Sinn, es dabei zu belassen, damit alle Kinder mit der gleichen Ausrüstung starten und nicht unnötig in Konkurrenz geraten. 

Schultüte basteln

In jedem besseren Schreibwarengeschäft gibt es im Sommer Schultüten-Rohlinge aus einfacher Pappe oder in verschieden Farben, die man nach eigenem Geschmack gestalten kann. Sie kosten um die sieben Euro.

Was man zum Schmücken der Schultüte braucht:

Glitzerlitze und Goldbordüren aus der
Kurzwarenabteilung

Bastelfilz in vielen Farben

Bunte Steinchen auf Abziehfolie

Märchenwolle

Dickschreibenden Goldstift


Gibt es ein Motiv, das Ihr Kind besonders liebt? Eine Prinzessin, einen Ritter oder einen Zwerg vielleicht? Malen Sie dieses Motiv mit einfachen Strichen auf ein Blatt Papier und schneiden Sie es in einzelnen Teilen aus. Für eine Prinzessin wird beispielsweise der Rock, das Oberteil sowie Arme und Kopf extra ausgeschnitten.

Legen Sie das ausgeschnittene Papier auf den Filz, stecken es mit einer Stecknadel fest und schneiden Sie die Form heraus. Kleben Sie die Filzteile auf die Schultüte bis das Motiv fertig ist.

Dekorieren Sie die Schultüte rund herum mit den Glitzersteinchen und kleben Sie die Litzen und Bordüren auf. Zuletzt nehmen Sie den Goldstift und verzieren die Tüte mit ein paar schönen Mustern.


Ein kleiner Gag für unermüdliche und detailverliebte Erstklässler-Eltern...

Haben Sie als Motiv für die Schultüte eine Figur gewählt, dann können Sie dieser Figur eine Miniatur-Schultüte basteln, die diese an die Hand geklebt bekommt.

Dazu Kartonagenpapier, am besten in der gleiche Farbe wie die große Schultüte, ausschneiden und zu einer kleinen Tüte rollen. Mit etwas Bastelfilz einen Verschluss basteln und das Ganze mit einem Stückchen Stickgarn zubinden. In der kleinen Schultüte darf das Kind auch eine nette Kleinigkeit finden. Eine Tüte Kekse vielleicht.

Für die Schultüte, zum Einschulungsfest, haben wir einige Geschenk-Ideen zusammengestellt, alle Hochwertiges beinhaltend.

Beweglichkeit ist eine optimale Voraussetzung

 

Kinder sind von Natur aus bewegungsfreudig. Aber oft mangelt es an Gelegenheiten zum Herumtollen. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind möglichst oft draußen spielen kann – am besten mit anderen Kindern. Denn auch Schulpausen machen noch mehr Spaß, wenn Kinder Freude am Laufen, Klettern, Balancieren, Hüpfen und Springen haben.

Außerdem entwickeln sie dabei Ausdauer und Konzentration und schulen ihre Geschicklichkeit und Koordinationsfähigkeit. Mädchen und Jungen, die sich viel bewegen, sind nicht nur körperlich fit, sondern sie lernen auch leichter und sind ausgeglichener und selbstbewusster als Stubenhocker.

Wichtig ist hier auch das Vorbild der Eltern. Mütter und Väter, die selber viel in Bewegung sind, können ihren Nachwuchs in den meisten Fällen fürs Herumtollen begeistern.

Trauen Sie Ihrem Kind nun auch mal etwas mehr zu. Denn Sechsjährige können ihre Kräfte schon ganz gut selber einschätzen. Also bitte Mut machen, wenn Ihr Kind sich aus eigenem Antrieb auf dem Klettergerüst etwas höher hinauswagt oder wenn es im Schwimmbad zum ersten Mal vom Dreimeter-Brett springen möchte. Bauen Sie beim Spazierengehen immer mal wieder kleine Geschicklichkeitsübungen ein: auf einem Bein hüpfen, auf einem Baumstamm balancieren oder auf einer mit Kreide gezogenen Linie rückwärts gehen.

Interessant ist auch ein Blick in die Broschüre "Spielen in Bewegung"

 
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