Warum Jugendliche sprayen

Sprayer gibt es in allen Städten, doch Berlin ist die Hauptstadt der Graffiti-Sprayer. Geschätzte 12.000 bis 15.000 Sprayer zwischen 14 und 20 Jahren sind Tag und Nacht unterwegs und hinterlassen ihre Spuren und Decknamen, so genannte "tags" auf Wänden, Mauern, Waggons und Brücken. Große Bilder, so genannte "pieces", "bombs" oder "characters" werden von Sprayergruppen in Gemeinschaftsarbeit geschaffen.

Die Strafen für illegales Sprayen sind inzwischen hoch. Dennoch gehen viele Jugendliche das Risiko der Bestrafung ein und erhöhen es teilweise noch durch den Diebstahl von Spraydosen. Denn Farbsprayen ist teuer: Ein Eisenbahnwaggon schluckt beispielsweise 50 Dosen, die zwischen 3,50 € und 9,- € kosten. Was macht den Reiz am Sprayen aus?

Eine Studie der Universität Potsdam untersuchte die Motive der zu 90 Prozent männlichen Sprayer. Folgende Hauptgründe gaben die Jugendlichen an:

  • Freude daran, etwas besonders gut und immer besser zu können.
  • Der Adrenalinstoß beim Ausüben von etwas Verbotenem, der wie eine Droge  wirkt, vom Alltag ablenkt und die Stimmung verbessert.
  • Das Kreativsein und Ideenverwirklichen.
  • Das Geborgensein in einer Gruppe als Familienersatz.
  • Ruhm und Anerkennung bei anderen Sprayern zu finden
  • und schließlich zu provozieren und Schaden zu verursachen.

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