Fachwerkbrücke

Die Geschichte der Fachwerkbrücke

FachwerkbrueckeklebenIm Mittelalter nutzten Brückenbauer die Fachwerk- Erfahrungen der Zimmerer, um stabile Brückenkonstruktionen, oft sogar mit Überdachung, zu bauen. Seit etwa 230 Jahren wird Gusseisen für den Brückenbau verwendet. 1779 wurde die „Ironbridge“, die erste Gusseisen-Fachwerkbrücke in England eröffnet. Für die Menschen der damaligen Zeit entstanden nun Schwindel erregende Brücken, die stabil genug waren, um auch Eisenbahnen passieren zu lassen. Man kombinierte das Fachwerk mit Bögen, Fischbauch oder Hängekonstruktionen. Vor etwa 140 Jahren wurden in Europa und Amerika in recht kurzer Zeit tausende Kilometer Eisenbahngleise gebaut. Die schweren Dampflokomotiven schafften nur wenig Steigung, so dass die Gleise in Gebirgen über viele Brücken führten. Vor allem in Amerika wurden die Brücken Zeit und Geld sparend aus Holz gebaut und fielen oft zusammen, obwohl die Lokomotive über manche Brücken einzeln fuhr und die Waggons von Hand hinterher geschoben wurden. Mit einem neuen Werkstoff, dem Gusseisen, konnte man extrem stabile Fachwerk-Brücken bauen, die auch Eisenbahnen aushielten.

 

Eine solche Brücke ist z. B. die Hohenzollern-Brücke in Köln, über die bis heute jeden Tag hunderte Züge in den Kölner Hauptbahnhof einfahren. Auch das „Blaue Wunder“ in Dresden steht bis heute.

Fachwerkbrücke bauen:

Material:

Bleistift, Schere, Kleber, Lineal, dickes Buch, 4 Streifen Tonpapier

Tonpapier vorbereiten

Auf zwei Tonpapierstreifen ritzt man mit Lineal und einem alten Küchenmesser Querlinien: Die Linien haben abwechselnd 2,5 und 0,5 Zentimeter Abstand. Dann knickt man Zickzack-Bänder daraus.

Fachwerk kleben

Mit etwas Kleber klebt man die Schmalseiten auf ein weiteres Tonpapier. Dabei müssen die entstehenden Berge alle gleichhoch sein. Dazu legt man einen Tonpapierstreifen und Holzbrettchen oben auf und schiebt die Klebestellen etwas hin und her, bis das Holz gerade auf allen Bergkuppen aufliegt.

Nun streicht man die Bergkuppen mit etwas Kleber ein, klebt den Tonpapierstreifen darüber und beschwert alles mit einem schweren Buch, bis es nach einer Stunde getrocknet ist. Das „Fachwerk“ stabilisiert diese einfache Brücke gegen Verwinden oder Durchbrechen. Die Fachwerkbrücke kann nun von Stein zu Stein oder Buch zu Buch als Brücke dienen. Probiert aus, wie viel Gewicht diese Brückenart verträgt. Mit weiterem Tonpapier sind viele weitere Stützkonstruktionen möglich!

FachwerkTest1Mit einem Stein wird die fertige Brücke getestet!

Alle Anleitungen haben wir mit freundlicher Genehmigung dem Baukasten: „Brückenbau: Vom Baumstamm zur Schrägseilbrücke“ von der Firma Kraul entnommen. Sie können die beschriebenen Brücken ganz einfach mit eigenen Materialien nach bauen.

Sind Sie neugierig auf die Firma Kraul und ihre Experimentierkästen geworden, die Kindern Naturphänomene erlebbar machen und Vorgänge aus Geometrie, Physik und Mechanik sowie Farbenlehre durch Versuche erklären? Dann schauen Sie sich doch gerne bei unseren Experimenten-Sets unter der Rubrik Spielzeug von A - Z um. 

Viel Spaß beim Brücken bauen!

Haben Sie Freude am Experimentieren und Basteln bekommen und haben Sie  Lust auf weiteres Experimentieren und Basteln? In unserer Rubrik Basteln & Werken finden Sie Anleitungen, die Sie mit Ihren Kindern mit wenig Aufwand nacharbeiten können.

Besuchen Sie uns auch auf facebook

Unsere Partner

Ostheimer Schaeferlogo xsOstheimer Holzspielzeug

 

 

 

nicNEUnic Spiel + Art
Walter Kraul

 

 

 

AHS-Spielzeug
Lautenbach e.V.

Händler-Login



Newsletter

Name

Email

Allgemeine Nutzungsbedingungen

Unser Newsletter wird 1x monatlich verschickt und ist jederzeit leicht abbestellbar.

304430 RIESENKREISEL.jpg