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Adventsgeschichte vom Listerle

Geschichte zum 1. Dezember

Listerle der Weihnachtswichtel

 Es ist noch früh am Morgen, aber Anni liegt schon mit offenen Augen im Bett. In der Küche hört sie ihre Mutter schaffen. Flugs ist sie aus dem Bett, schlüpft in ihre Hausschuhe und auf dem Weg zur Küche entdeckt sie es; an dem Fenster beim Esstisch hängt der erste Stern, der erste Fensterstern. Dieses Jahr ist es der wunderschöne Rote, der aussieht wie eine Blüte, wie eine Rosenblüte. Wie verzaubert geht Anni zu dem Stern hin und betrachtet ihn mit großen Augen. Sie weiß noch genau wie ihre Mutter ihn im letzten Jahr gefaltet hatte, wie sie jede einzelne Zacke gegen das Licht gehalten hat und immer wieder ausrief: „der Stern wird besonders schön“. Und das wurde er auch tatsächlich.

Auf einmal fällt ein leuchtend hellrotes Licht direkt auf Anni. Gerade in diesem Moment erwacht die Sonne über den Hügeln um das Dorf und schickt ihre ersten Strahlen durch den roten Fensterstern direkt zu ihr. Der Stern leuchtet wunderschön auf. Anni ist wie verzaubert durch diese Sonnen-Sternen-Strahlen. Sie fühlt es bis in ihr Herz hinein. Ihre Augen strahlen und ihre Bäckchen werden rot vor Freude.

Doch es ist eigenartig sie hat das Gefühl, als ob sich noch jemand mit ihr freut, als ob sie nicht ganz alleine hier am Fenster steht. Wie in einer dicken bauschigen Wolke aus Freude kommt sie sich vor. Woher kommt diese Freuden-Wolke?

Noch einmal schaut sie zu dem roten leuchtenden Stern am Fenster. Sie weiß, dass nun die wunderbare Zeit beginnt, in der sie so viele wundervolle Dinge tun, während alle auf Weihnachten warten. Ja, gestern Abend hatte sie ihre Mutter und ihren Vater darüber reden hören, dass heute der Advent beginnt.

* Titelillustration und Bild vom Faltstern von Andreas Hanke. 

Geschichte zum 2. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Auf dem großen Esstisch liegt die Basteltischdecke. Den Tisch hat ‍der Urgroßvater von Anni und Jakob selbst geschreinert und ihm wundervolle Tischbeine geschnitzt, die am Boden unten Löwentatzen darstellen. Jakob ist darauf besonders stolz und sitzt auf den dazu passenden ‍Stühlen meistens kerzengerade wie ein König.

Auf dem Tisch steht eine Schale mit wunderbar duftenden Orangen und zwei Schälchen mit Gewürznelken gefüllt. Heute möchte Jakob Anni zeigen, wie man Duftorangen macht. Jeder sucht sich eine besonders schöne, runde Orange aus. Anni hält ihre Orange gleich an die Nase, so herrlich duftet sie. Aber Jakob zeigt ihr schon, dass sie die Nelken nur mit dem langen Stiel in die Orange stecken darf und zwar soweit, bis das Vierersternchen kommt.

„Und nun musst du besonders aufpassen“, sagt Jakob „dass beim letzten Hineindrücken die Samenkugel im Vierersternchen nicht verloren geht.“

Anni hat schon die erste Gewürznelke in ‍der Hand und drückt sie durch die Orangenschale. Hui, da hat sie ein kleiner Spritzer Orangensaft direkt auf ‍der Nase getroffen. „Jakob, meine Orange ist kitzelig!“ ruft Anni lachend aus. „Meine auch!“ erwidert Jakob, bei dem eben das gleiche geschehen ist. „Ich habe eine Idee. Wir nehmen unsere Orangen besonders sacht in die Hand und sagen ihr immer ‚Jetzt’ bevor wir die Nelke hineinstecken.“ „Dann erschrickt sie nicht so sehr“, meint Anni. Und so wird es auch gemacht. Nur noch ein einziges Mal spritzte Annis Orange. Da hat sie wohl eine besonders kitzlige Stelle erwischt. Allmählich roch es im ganzen Zimmer nach den süßen Orangen und den würzigen Nelken.

 Die beiden Kinder sind so vertieft in ihrem Tun, dass sie nicht bemerken, wie sich noch jemand mit ihnen freut. Dem kleinen Wicht, ‍der sich zu ihnen gesellt hat, hüpft das Herz in seiner Brust vor lauter Freude.

Zum Abschluss helfen sich Anni und Jakob gegenseitig, ein schönes Geschenkband um die geschmückten Orangen zu binden, an dem sie aufgehängt werden können. Da kommt ihre Mutter mit einem Teller voller Orangenschnitzchen aus ‍der Küche. Freudig und mit großem Appetit verspeisen sie nun zu dritt die süßen Orangen und betrachten dabei die beiden Nelken-Orangen; eine mit einer Nelkengirlande rundum und eine mit vielen kleinen Sternchen.

* Ebenso wie die Titelillustration gemalt von Andreas Hanke.

Geschichte zum 3. Dezember

Listerle der Weihnachtswichtel

Im Haus ist es ganz still. Die ganze Familie ist weggegangen um Freunde zu besuchen. Mit sachten Schritten kommt Listerle um die Ecke zu dem Fenster mit dem roten Stern. Gerade leuchtet wieder die Sonne durch den Fensterstern hindurch und Listerle stellt sich mitten hinein in diese leuchtend, hellen warmen Sonnen-Sternen-Strahlen.

Sooooo schön ist das, sooooo gut tut das.

Da steht der kleine Wicht. Ein Adventswicht ist er und er verbringt diese schöne Zeit vor Weihnachten am liebsten in einer Familie mit Kindern. Er lächelt und in seinem runden Gesichtchen mit den roten Bäckchen strahlen seine liebevollen Augen. Auf seinem hellen Wuschelkopf sitzt eine rote Mütze. Er hat blaue Hosen an, ein blaues Kittelchen und einen wunderschönen roten Umhang über die Schultern mit vielen, vielen silbernen Sternchen darauf. Seine Füße stecken in mollig warmen Filzstiefelchen. Und wie er da so steht und die Strahlen bis tief in sein Herzchen fallen lässt, steigt ihm wieder dieser wunderbare fruchtige Duft in die Nase. Er schaut sich um und sieht die herrlichen nelkenbesteckten Duftorangen an den langen roten Bändern an einem Deckenbalken hängen. Ganz tief zieht er diesen köstlichen Duft in sich hinein. Wie magisch angezogen nähern sich seine Händchen einer Orange, um einmal so ein wunderlich köstliches Ding zu berühren. Die aufgesteckten Nelken kitzeln ihn ein wenig an den Händen und die Orange beginnt sich leicht zu drehen.

Oh, sooooo schön ist das, sooooo gut riecht das.

Noch viel gibt es für Listerle zu entdecken, bis am frühen Abend die Familie wieder nach Hause kommt. Während Anni und Jakob sich im Badezimmer waschen und die Zähne putzen, zündet die Mutter im Wohnzimmer die Kerzen an für das Erzählen der Gute-Nacht-Geschichte. Die beiden Kinder kuscheln sich auf dem Sofa unter die warme Decke mit einer Wärmeflasche an den Füßen. Die Mutter setzt sich in einem Korbsessel dazu und liest ihnen im Schein einer hellen Kerze aus einem Buch vor; von einem Jungen namens Nikolaus, der in einem fernen Land aufwuchs und davon, wie er einen Freund fand.

Auch Listerle hört zu. Und als die Geschichte für diesen Abend geendet hat, und die Mutter schon im Zimmer der Kinder ist , um alles für die Nacht zu richten, da sehen Anni und Jakob direkt vor ihnen einen wundersamen Wicht stehen, der sie strahlend anschaut: “Ich freue mich sooooo sehr, dass ich bei euch sein darf. Nur zu Menschenkindern, die ein reines, lichtes, warmes Herzchen haben kann ich kommen.“

   Anni und Jakob waren nur ein bisschen überrascht vom Erscheinen des Wichtes, so, als ob sie ihn tief in ihrem Herzen schon gekannt hätten. In diesem Moment werden sie von ihrer Mutter gerufen. Sie sagen noch: “Gute Nacht, Listerle!“ Woher sie wohl seinen Namen wissen?  

Geschichte zum 4. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Gestern Abend konnten Anni und Jakob lange nicht einschlafen und liegen heute Morgen mit offenen Augen noch eine Weile in ihren Betten. „Du Jakob“, sagt Anni, „ich habe Listerle gleich wieder erkannt. Er hat genauso ausgesehen wie in meinem Traum. Hast du auch schon von ihm geträumt?“ „Ja, ich hab auch von ihm geträumt und er hat mir im Traum seinen Namen verraten. Hoffentlich kommt er heute wieder. Wo er jetzt wohl ist?“ Und schon ist Jakob auf den Beinen und schaut im Zimmer in jedem Winkel, aber Listerle ist nicht zu entdecken.

Etwas spä‍ter sind Anni und Jakob ganz warm eingemummelt mit ihrer Mutter draußen unterwegs. Alles ist wie verzaubert, es glitzert und blinkert rundum. Die Bäume mit ihren vielen Ästen und feinen Zweigen, die Sträucher, das Gras haben rundum einen Mantel aus Tausenden von weißen, feinen, spitzen Eiskristallen an. Die Welt hat sich über Nacht in ein Kristallland verzaubert. Immer wieder müssen sich die drei mit großen Augen diese Zauberwelt ganz genau anschauen und drehen sich dabei um und um. Da knackt es auf einmal un‍ter Jakobs  Füßen. Sogar die Wasserpfützen sind bei dieser Verzauberung dabei und haben eine dünne glatte Eisdecke bekommen. In vielen kleinen ‍Stücken liegt nun diese Eisdecke in ‍der flachen Pfütze. „Gut dass ich weiß, wo unser großer Kirschbaum steht“, sagt Mutter, „sonst hätte ich ihn vielleicht in dieser Kristallwelt nur schwer erkannt. Ich möchte Kirschzweige schneiden. Die stellen wir in eine Vase und wenn wir Glück haben blühen sie zu Weihnachten. Heute ist nämlich Barbaratag.“

 


Die Mutter hat fünf Zweige geschnitten und Anni trägt die Zweige ins Haus. Mit kalten roten Nasen und roten Wangen wärmen sie sich alle am Ofen wieder auf. Auf ‍der Kommode daneben steht die weiße runde Vase mit den Zweigen die noch immer den Eiskristallmantel haben. Unversehens steht da auf einmal Listerle vor den Zweigen und schaut sie ebenfalls mit großen Augen an: „Oh, sooooo herrlich ist das.“ Und da fällt auch schon ‍der erste Tropfen von den Zweigen, das Eis beginnt zu schmelzen. „Seid nicht traurig, ihr Barbarazweige“, sagt Listerle sanft. „Nun verliert ihr zwar diesen weißen Eismantel, doch dafür dürft ihr an Weihnachten einen weißen Blütenschleier haben.“ Und bei diesen Worten streicht Listerle zart mit seinen Händen über die Zweige.

Geschichte zum ‍5. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

„Jakob, geh doch bitte zu Familie Hummel. Wir haben keinen Honig mehr und brauchen auch noch ein Päckchen Bienenwachsplatten“, sagt die Mutter. Die leeren Honiggläser und den Geldbeutel habe ich schon in deinen Rucksack gesteckt.“

Leider muss Anni heute zu Hause bleiben, weil sie immer wieder hustet. Da die Honig-Familie nur fünf Häuser entfernt wohnt, ist Jakob bald wieder da und strahlt über beide Ohren. Zwei kleine Schokoladentäfelchen hat er in ‍der Hand. Die liebe Frau Hummel hat nicht nur dem „Einkaufs-Kind“ etwas geschenkt, sondern gleich bemerkt, dass Anni heute nicht dabei war und Jakob für seine Schwester etwas mitgegeben. Genüsslich verspeisen die beiden ihre Gabe. Aus den Wachswaben wollen sie Kerzen machen. Jakob öffnet das mitgebrachte Päckchen. Ahhh, welch ein Duft strömt ihm da entgegen. Süß und gleichzeitig würzig riecht es nach Bienenwachs. Vorsichtig holt er nacheinander drei Platten heraus, eine für sich, eine für Anni und eine für die Mutter. Anni streicht mit ihren flachen Händen über die Wachsplattenstücke und ruft überrascht aus: „Es ist ganz rubbelig aber auch ein bisschen glatt.“ Viele, viele kleine gleich große Sechseckchen reihen sich zu einem feinen Wabenmuster aneinander. Die beiden schauen ihrer Mutter aufmerksam zu, wie sie den Docht schön gerade an eine schmale Seite ‍der Bienenwachswabe legt und dann mit beiden Händen behutsam und gleichmäßig die Wabe auf den Tisch zu einer dicken Kerze rollt. Schon sind Anni und Jakob eifrig bei ‍der Sache und im Nu sind noch zwei Kerzen fertig.

Erstaunt steht auf einmal Listerle bei ihnen am Tisch. Anni streckt ihm ihre Kerze entgegen: „Riech doch mal, Listerle.“ Ganz tief atmet Listerle ein und sagt innig: „Oh, sooooo wundervoll duftet das. „Ich habe sogar richtige Bienenwachs–Hände bekommen“, sagt Jakob und streckt Listerle seine Hände entgegen, „genau wie die Kerzen duften sie und kleben auch ein bisschen.“ Lächelnd befühlt Listerle Jakobs Hände und nimmt dann ehrfürchtig eine Bienenwachskerze in seine Hände und erzählt. „Ist es nicht wunderbar, dass hier drinnen all die vielen Sonnen–Blüten–Gaben vom letzten Sommer verwebt sind, die die fleißigen Bienchen gesammelt haben? Für die Menschen ist dies in ‍der Winterzeit ein ganz besonders wertvoller, wärmender, licht bringender Schatz.“

Ganz sorgsam legt Listerle diese Schatz–Kerze zu den anderen in ein Körbchen auf ‍der Kommode. Heute bleibt Listerle noch lange bei den Kindern. Immer wieder geht er zu ‍der Kommode hin, nimmt eine ‍der dicken Kerzen in die Hand und riecht daran mit geschlossenen Augen. Ob er wohl die vielen Sonnen–Blüten–Gaben dabei sieht?

Am Abend erzählt ihnen die Mutter wieder vom Nikolaus, ‍der ein Helfer für alle armen Menschen, besonders aber für die Kinder geworden ist. Anni und Jakob haben sich zum Zuhören auf das Sofa gekuschelt und Listerle in ihre Mitte genommen. „Und wenn ‍der Nikolaus morgen zu uns kommt“, sagt die Mutter, „zünden wir zur Feier des Tages unsere feinen Bienenwachskerzen an.“

* Aus dem Buch "Nikolaus und Knecht Ruprecht", erzählt von E. Waldow, illustriert von Marie-Laure Viriot (siehe Bücher für Kinder im Advent)

Geschichte zum 6. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Heute fallen die ersten Schneeflocken vom Himmel. „Es schneit, es schneit“, ruft Anni Jakob zu. Beide laufen zum Fenster und schauen mit frohen Augen den wirbelnden Flocken zu. Noch ganz vereinzelt, wohl als Vorboten einer viel größeren Schar von Flocken, tanzen und wirbeln die zarten Schneesternchen in ‍der Luft umher. „Schau mal, Anni“, sagt Jakob auf einmal erstaunt, „da wollen sogar einige Schneeflocken wieder aufwärts zum Himmel fliegen.“ „Aber auf unseren Sandkasten haben sich auch schon einige Flocken gesetzt. Da haben sie sich einen guten Platz ausgesucht“, erwidert Anni. Und dann fügt sie noch nachdenklich hinzu: „Ob ‍der Nikolaus heute wohl durch tiefen Schnee zu uns stapfen muss?“

Draußen fängt es schon leicht an zu dämmern. Die Mutter hat hier im Haus alles besonders schön gerichtet. Anni und Jakob sind aufgeregt. Ob ‍der Nikolaus wohl auch in diesem Jahr zu ihnen kommen kann, da er doch von so vielen Kindern erwartet wird? Mutter hat die feinen Bienenwachskerzen angezündet, und gleich ist ‍der Raum erfüllt von dem warmen Licht und dem herrlichen Duft ‍der Kerzen. Da pocht es an ‍der Tür. Vater geht hin und öffnet. Herein tritt ‍der Nikolaus in seinem langen wundervollen roten Gewand und ‍der Bischofsmütze auf dem Haupt. Seine gütigen Augen blicken im Raum umher und ruhen dann auf Anni und Jakob. Er erzählt ihnen von seiner Reise auf die Erde. Um sich ein wenig auszuruhen setzt sich ‍der Nikolaus auf den bereit gestellten Stuhl, dessen Kissen Listerle im letzten Moment noch einmal zurechtgezupft hat. Dankbar schaut ‍der Nikolaus in Listerles Richtung.

Dann nimmt er sein mitgebrachtes goldenes Buch in seine Hände, schlägt es behutsam auf und liest daraus vor: „Anni, du hast so eine große Liebe zu den Tieren, dass du immer daran denkst eure Katze zu versorgen und du Jakob bist ein großer Helfer und immer gerne bereit, wenn andere Menschen deine Hilfe brauchen.“ Mit diesen Worten übergibt Nikolaus jedem ‍der beiden Geschwister ein prall gefülltes kleines Nikolaussäckchen. Mit rot glühenden Bäckchen und leuchtenden Augen halten die beiden ihre Nikolausgabe in den Händen und danken dem Himmelsboten frohen Herzens. Zum Abschied singen Anni und Jakob dem Nikolaus mit ihren klaren Stimmen noch ein Lied, bei dem sie ihr Vater mit ‍der Flöte begleitet. Währenddessen sehen sie, wie ‍der Nikolaus sehr liebevoll und zart Listerle über den Rücken streicht, während dieser so aufgeregt ist, dass er kaum seine Füßchen stillhalten kann. In Listerles Augen jedoch funkeln tausend Freuden-Sternchen.

Nachdem sich ‍der Nikolaus von allen verabschiedet hat, kann sich Listerle nicht mehr zurückhalten: „Oh, sooooo liebevoll und sooooo gütig ist ‍der Nikolaus!“ Und er springt und tanzt Hände klatschend um Anni und Jakob herum. Diese haben auf dem weichen Teppich ihre Säckchen ausgeleert und rufen: „Komm Listerle schau was in dem Säckchen ist: „Rote Äpfel, Nüsse und leckere Lebkuchen. Mmmhhh.“

 

* Aus dem Buch "Nikolaus und Knecht Ruprecht", erzählt von E. Waldow, illustriert von Marie-Laure Viriot (siehe Bücher für Kinder im Advent)

Geschichte zum 7. Dezember

Listerle der Weihnachtswichtel

Über Nacht hat es geschneit. Alles, alles ist mit Schnee bedeckt, die Bäume, die Sträucher, die Wiese, die Schaukel, der Sandkasten, sogar der steile Weg hinterm Haus vorbei am Haselstrauch. „Juhu, heute können wir Schlitten fahren“, sagt Jakob. „Der Schnee bleibt liegen und der Weg ist schon zugeschneit. Komm Anni!“ So schnell wie die Feuerwehr sind Anni und Jakob beim Anziehen ihrer Schneeanzüge. Noch die Winterschuhe, Mütze, Schal und Handschuhe und hinaus geht es. Die Mutter kann gerade noch einen kurzen Blick nach ihnen werfen, ob auch beide gut verpackt sind. Die Schlitten hat der Vater aus der Sommerruhe geholt und im Hof schon bereitgestellt.

Gleich sind die Beiden um die Hausecke und stehen mit ihren Schlitten am oberen Ende des Haselstrauchweges. „Der Schnee ist ja noch ganz frisch und glatt“, sagt Anni zu Jakob, „so als wenn Mutter den Kuchen dick mit Puderzucker bestreut hat.“ Und dann fahren sie auch schon durch den Schnee den Hügel hinab. Und gleich noch ein zweites und ein drittes Mal.

Als die beiden mit ihren Schlitten den Hügel wieder hinauf stapfen, sehen sie wie ihre Katze Luna aus der gerade geöffneten Terrassentür schleicht und zu ihnen gelaufen kommt. Listerle steht dort an der Tür. Lachend winkt er ihnen zu. Anni und Jakob winken fröhlich zurück. „Komm Luna, du darfst mit mir Schlitten fahren“, sagt Anni und setzt dabei ihre Katze vor sich auf den Schlitten. Aber kaum ist Anni losgefahren, springt Luna behände wieder in den Schnee und läuft neben dem Schlitten her. „Das ist ja lustig“, sagt Jakob „unsere schwarze Luna im weißen Schnee.“ Und Anni beginnt zu singen: „ABC, die Katze lief im Schnee, und als sie dann nach Hause kam, da hat sie weiße Schuhe an. ABC, die Katze lief im Schnee.“ Da Lunas Beine nicht so lang sind, springt sie eher durch den Schnee.

Viele Male sausen Anni und Jakob die Schlittenbahn hinab, Luna immer neben ihnen her. Als es wieder zu schneien beginnt, bekommt Luna zu ihren weißen Stiefeln auch noch einen weißen Mantel an. Ganz verschneit, wie Schneemänner, kommen Anni, Jakob und Luna ins Haus und ziehen sich um. „Mmmhh, hast du uns eine warme Suppe gekocht?“ fragt Jakob und springt freudig in die Küche zu ihrer Mutter. Luna hat sich an den warmen Ofen gelegt, Listerle sitzt bei ihr und streicht ihr immer wieder zart über ihr nasses Fell. Leicht zu ihr geneigt flüstert Listerle der Katze ins Ohr und Luna schnurrt und schnurrt. Nur ein Wort kann man verstehen: „Sooooo…..“ Was er ihr wohl zu erzählen hat?

Geschichte zum 8. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Heute ist Backtag. Mit aufgekrempelten Ärmeln und umgebundener Schürze sind Anni und Jakob in ‍der Küche beim Schaffen. Jakob legt sein großes Wellholz beiseite und fragt: „Ist ‍der Teig schon dünn genug ausgewellt?“ „Ja“, sagt die Mutter, „du hast den Teig sehr schön gleichmäßig ausgerollt.“ „Dann fange ich jetzt mit dem Ausstechen an“, sagt Jakob freudig. „Ich nehme zuerst das Stern-Ausstecherle. Sterne esse ich am liebsten.“ Ganz vorsichtig setzt Jakob sein Ausstecherle an den Rand des Teiges. Mit ‍der flachen Hand drückt er das Förmchen nach unten. Als er es wieder hochhebt klebt das Teig-Sternchen noch darin. Juchhu, so hat er es am liebsten. Das sind Glücks-Sternchen, die er nur noch ganz sacht mit einem Finger über dem Backblech aus dem Ausstecherle drücken muss. So nah wie möglich setzt Jakob sein Stern-Ausstecherle immer wieder an das zuvor ausgestochene Sternen-Muster auf den Teig und belegt das Backblech mit den ausgestochenen Plätzchen. „Anni schau doch“, ruft Jakob als sein Blech voll ist. „Ich habe einen richtigen Sternenhimmel gemacht.“

Anni ist jedoch so vertieft in ihre Arbeit, dass sie Jakob gar nicht wahrnimmt. Man sieht ihr die zünftige Bäckerin richtig an. Überall ist das Mehl verteilt, auf den Haaren, ‍der Stirn, ‍der Nasenspitze und den Kleidern. Ihre Bäckchen allerdings leuchten rot vor lauter Schaffensfreude. Auf einem kleinen Hocker steht Anni an ihrem Arbeitplatz und verwandelt ihren Teig in ein wunderbares Ausstech-Muster. Da sie ihre Ausstecherle immer wieder in Mehl eintunkt, bleiben die ausgestochenen Formen auf dem Arbeitsplatz liegen. Da reihen sich Tannenbäumchen an Herzen, Sterne an Blumen, Pilze an Glocken. Als kein freies Plätzchen mehr übrig ist, ruft Anni aus: „Fertig,“ und klatscht befriedigt in die Hände, so dass das Mehl aufstaubt.

Mutter hilft ihr, ein Backblech mit ihren ausgestochenen Kostbarkeiten zu belegen. In kleinen Schälchen stehen verschiedene Leckereien bereit, um die Plätzchen vor dem Backen zu verzieren. Jakob nimmt sich die Schockostreuselchen, Anni die bunten Kügelchen, doch da greift auch eine Hand zu dem Hagelzucker. „Listerle“, ruft Anni, „du kommst gerade recht zum Keksle-Schmücken.“ Listerle strahlt und beginnt mit blitzenden Augen das Bestreuen. Er spricht bewundernd: „Kristallzuckerchen klein, nur du allein, wirst hübsch und fein wie ein Sternlein sein.“

Und als die fertig gebackenen Weihnachtsplätzchen wieder aus dem Backofen kommen, könnte man meinen, dass aus den Kristallzuckerchen kleine Kristallsternchen geworden sind. „Oh, sooooo himmlisch adventlich ist es hier bei euch“, sagt Listerle ganz begeistert und dann bekommt jeder ein Versucherle. Mmmhhh.

 

* Illustration "Ausstecherle" von Andreas Hanke.

Geschichte zum 9. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Anni und Jakob sind auf ‍der zugeschneiten Terrasse. Anni hält das Vogelhäuschen auf dem Holzpflock fest, während Jakob es mit einem stabilen Draht festbindet. „So, jetzt hat das Häuschen einen guten Halt“, meint Jakob befriedigt. Das Vogelhäuschen ist aus Birkenästen gebaut und hat ein dickes, beschützendes Strohdach. Aus einem Beutel füllt Anni Sonnenblumenkerne in das Häuschen. Sie hat dazu extra die Handschuhe ausgezogen und macht es sehr behutsam, damit keines dieser kostbaren Kernchen im Schnee versinkt. Liebevoll und halb singend ruft sie in die Welt hinaus: „Ihr lieben Vöglein kommt nun alle, hier gibt’s etwas Feines zu Essen für euch.“

Jakob ist schon weiter durch den Garten gestapft. „Komm, wir gehen noch zum Haselbusch und hängen dort die Meisenknödel auf“, sagt er zu Anni. „Dann können wir die Vögel durch das Esszimmerfenster beobachten.“ Drei Futterbällchen hängen sie zusammen in den Busch, so hoch ihre Arme reichen. Jakob nimmt Anni sogar Huckepack, um besonders weit nach oben zu gelangen.

Als die beiden wieder im warmen Haus sind schauen sie gleich durch das Esszimmerfenster, aber es ist noch keines ‍der scheuen Vögel zu sehen. „Aber hier am Vogelhäuschen sitzt ‍der erste Vogel“, ruft Anni aus dem Wohnzimmer. Durch die geschlossene Terrassentür kann man gut beobachten. Jakob meint: „Ich glaube, es ist ein frecher Spatz.“ Und nun haben auch noch andere Vögel den Mut zum Futterhäuschen zu kommen. Die Mutter kommt zu den Beiden und sagt erfreut: „Dieses Jahr scheint es den Vögeln ganz besonders gut zu gefallen, da sind ja Blaumeisen dabei und sogar Rotkehlchen.“

Ganz leise und vorsichtig hat sich Listerle dazugesellt und sitzt nun auf dem Teppich vor ‍der Terrassentür. Anni und Jakob setzen sich gleich rechts und links neben ihn. Liebevoll schaut Listerle ‍der Vogelschar beim Picken zu. „Sie sind sehr hungrig, die vielen kleinen Vöglein. Emsig picken sie die Sonnenblumenkerne auf. Aber ihr seid auch sooooo fürsorglich zu ihnen.“


* Bild-Postkarte "Spatzen" bei www.waldowverlag.de. Wir danken dem Waldow-Verlag für die Erlaubnis, das Bild abzudrucken.


Den beiden Geschwistern wird es ganz warm im Herzchen. Sie rücken von beiden Seiten dicht an Listerle heran und nehmen ihn so liebevoll in ihre Mitte. Da fällt Jakob ein Spruch von den drei Spatzen ein und er beginnt leise zu sprechen: „In einem leeren Haselstrauch, da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. ‍Der Erich rechts und links ‍der Franz und mittendrin ‍der freche Hans. Sie haben die Augen zu, ganz zu und oben drüber da schneit es, hu! Sie rücken zusammen dicht an dicht, so warm wie ‍der Hans hat’s niemand nicht. Sie hör’n alle drei ihrer Herzlein Gepoch und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.“


Geschichte zum 10. Dezember

Listerle der Weihnachtswichtel

Es beginnt schon zu Dämmern, als Anni und Jakob ins Haus kommen. Sie haben draußen mit den Kindern aus ihrer Straße gespielt. Beim Ausziehen sagt Jakob zu Anni: „Du bist ja pitschenass, aber meine Kleider sind auch nicht mehr ganz trocken.“ Im Flur hat sich eine große Wasserpfütze um den Kleiderberg gebildet. „ Da dürft ihr gleich in die Badewanne steigen“, sagt Mutter, als sie die Beiden betrachtet. „Au, ja“, meint Anni, es gibt für sie kaum etwas Schöneres als mit ihrem Bruder zu baden.“

Als sie ins warme Badezimmer kommen, hat ihre Mutter schon alles gerichtet und es duftet herrlich nach Kräutern. Anni sitzt zuerst im warmen Wasser. Ah, das tut gut. Überall kribbelt es so schön, besonders in ihren kalten Füßen, die langsam warm werden. Endlich kommt Jakob. In seinen Händen hält er alle nötigen Bade-Gerätschaften: leere Wassersprühflaschen, Trichter, Dosen verschiedener Größe, das Badepüppchen und mindestens zwei Waschlappen für jeden.

Kaum sitzt Jakob Anni gegenüber im Wasser, schaukelt das Püppchen in seinem Badebötchen auch schon heftig auf den Wellen. Es sitzt jedoch ganz vergnügt darin, sogar ein heftiger Regenschauer aus der Sprühflasche kann dem kleinen Matrosen nichts anhaben. Immer wieder kreist das Boot in der Badewanne. Viel zu früh hält die Mutter für Anni das angewärmte Badetuch bereit. Doch Anni lässt sich willig in das kuschelige Tuch einpacken und schmiegt sich in die Arme der Mutter. Nachdem sie mit wunderbar duftendem Lavendelöl umhüllt ist, zieht sie ihren Schlafanzug an. Dabei entdeckt sie Listerle, der an der Badewanne bei Jakob steht. Mit beiden Händen spielt Listerle in dem warmen Badewasser und bespritzt Jakob der vor Vergnügen jauchzt. Dann wird auch Jakob liebevoll von Mutter versorgt.

Die beiden Geschwister hat das warme Bad wohlig müde gemacht. Nach dem Abendessen und der Gute-Nacht-Geschichte sind die beiden bereit um Schlafen zu gehen.

„Wo ist denn Listerle geblieben?“, fragt Anni auf einmal und schaut im Badezimmer nach, aber dort ist er nicht zu finden und so geht sie ins Kinderzimmer. Hier drin ist der Adventsengel auf dem Schränkchen schon hell von einer Kerze beleuchtet und scheint Anni mit offenen Armen zu begrüßen. Als Jakob in sein Bett steigen möchte bemerkt er mit großem Erstaunen, dass da schon jemand unter seiner Decke auf dem weichen, warmen Fell liegt und schläft. Auch Listerle ist heute Abend wohl sehr müde. „Pssst“, macht Jakob zu Anni und legt sich ganz leise zu Listerle ins Bett. Dieser macht noch einmal ein klein wenig seine Äuglein auf und sagt schläfrig: „Ich bin ja sooooo müde.“ Wer weiß, was Listerle heute alles gesehen und erlebt hat?


*Listerle- und Sternbild-Illustration von Andreas Hanke.

Geschichte zum 11. Dezember

Listerle ‍der Weihnachtswichtel

Dieses Jahr hat die Familie einen besonders schönen Adventskranz. Mit würzig duftenden Tannenzweigen ist er schön dicht gebunden und trägt wie eine Krone obendrauf vier dicke rote Kerzen. Während ‍der Adventszeit hat er seinen Platz auf dem Esstisch.

„Ich bringe die blauen Teetassen und Tellerchen auf den Tisch“, sagt Jakob. Anni trägt sehr vorsichtig die Kanne mit dem heißen Früchtepunsch ins Esszimmer. In ‍der Mitte des Tisches steht ein bunter Teller mit den ersten Versucherle von allen bisher gebackenen Weihnachtsplätzchen. So verführerisch sieht das aus. Um den Teller bilden herrlich duftende Orangen und Mandarinen einen Kranz. Jakob wartet bis Anni, Mutter und Vater am Tisch sitzen. Dann zündet er die Adventskerzen an und alle zusammen singen dazu wie immer ihr Adventskerzen-Lied: Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht das Christkind vor ‍der Tür. „Oh, sooooo feierlich ist das“, hören Anni und Jakob eine Stimme. Mit leuchtenden Augen steht Listerle im warmen Schein ‍der Adventskerzen. „Komm, setz dich zu uns, Listerle“, sagt Anni aufmunternd zu ihm und klopft mit ‍der Hand auf den Platz neben sich.


Da beginnt ‍der Vater schon auf ‍der Flöte zu spielen und alle stimmen in das Lied mit ein: "Es ist ein Ros entsprungen...". Die beiden Geschwister singen mit glockenklarer Stimme. Listerle ist ganz verzaubert, so wohlig und warm ist es ihm im Herzchen und im Bauch. Manchmal summt er innig bei den Liedern mit und schaut immer wieder aus frohem Herzen strahlend in die Tischrunde. Bei einem Lied kann sogar Jakob schon auf ‍der Flöte mitspielen. Mutter ist sehr erstaunt darüber. Er hat die Tage zuvor jedoch heimlich mit seinem Vater geübt und freut sich nun sehr über die gelungene Überraschung.

„Aber nun kann ich nicht länger flöten und singen“, sagt Vater schmunzelnd. „Die wunderbar duftenden Weihnachtsplätzchen lachen mich an. Ich kann sie fast hören wie sie sagen: 'Iss mich, iss mich!' - ich wünsche uns allen einen guten Appetit, einen recht guten Advents-Appetit.“

Geschichte zum 12. Dezember

Listerle ‍‍der Weihnachtswichtel

Die Mutter hat den großen Karton mit den Stoffstücken hervorgeholt. Neugierig kommen Anni und Jakob dazu und erforschen den Inhalt des Kartons. „Darf ich den roten Stoff haben?“, fragt Anni ihre Mutter. „Den darfst du gerne nehmen“, antwortet die Mutter. „Das ist Filz. Davon möchte ich Duftsäckchen nähen.“ Jakob ist auch fündig geworden. „Ich möchte gerne den gelben Filz haben.“ Mutter nickt ihm lächelnd zu.

Mit Hilfe eines umgedrehten Schüsselchens wird ein Kreis auf den Fils gezeichnet und mit ‍‍der Schere sorgfältig ausgeschnitten. „Ich habe den Goldfaden schon eingefädelt“, sagt Jakob und beginnt ein ‍‍Stückchen vom Rand entfernt rund um den Filz zu nähen. Die Mutter schaut ihm zu und staunt: „Du machst ja schon echte Schneider-Stiche, nicht zu groß und nicht zu klein und so schön gleichmäßig.“

Mit den beiden langen Fadenenden kann ‍‍der Filz zu einem Beutelchen zusammengezogen werden. Mutter meint: „Und nun kommt noch ‍‍der wertvolle Inhalt in das Säckchen.“ Sie öffnet ein Vorratsglas und heraus strömt ‍‍der würzige Duft von Lavendel. „Oh, das riecht wie beim Baden“, erinnert sich Anni. Jakob füllt vorsichtig die vielen kleinen, helllila Blüten in ein Schüsselchen. ‍‍Der ganze Raum ist erfüllt von Lavendelduft.

Listerle steht im Türrahmen, hält die Augen geschlossen und sagt andächtig: „Das riecht hier sooooo würzig - nach Sommer, nach Wärme und nach wohltuenden Sonnenstrahlen.“ Dann atmet er gaaaaanz tief ein, so als ob er selbst eine Lavendelblüte werden wollte und ihm ‍‍der wundervolle Duft bis in die Zehenspitzen strömen soll.



Listerle kommt an den Tisch und lässt sanft die Blüten durch seine Finger rieseln. „Was sind das nur für geheimnisvolle kleine Blütenschätze, die ihren Sommer-Sonnen-Duft bis in den kalten Winter hinein bewahren können. Wir sind reich beschenkt von ihnen.“

Jakob füllt sein Säckchen mit den Blüten. „Weißt du, Listerle“, sagt er, „ich werde mein Säckchen Opa zu Weihnachten schenken.“ „Und ich schenke mein Beutelchen ‍‍der Oma zu Weihnachten“, sagt Anni kurz entschlossen. Beide strahlen und freuen sich über ihre prall gefüllten Lavendelsäckchen.


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