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Indianer spielen

„Wir müssen hier weg, hinter den Bergen lauern schon die Feinde!“ Sina, die seit heute morgen „Leichte Feder“ heißt, und ihr Freund Tommy alias „Flinker Pfeil“ berichten ihrem Häuptling „Schlaue Wolke“, was sie gerade ausgespäht haben. „Sagt den Frauen und Kindern, sie sollen sich im Tipi verstecken, wir werden losreiten und den Feind mit unserer Klugheit überlisten“, beschließt der Häuptling, der von allen Kindern zum Bestimmer in diesem Spiel in der Grünanlage hinter Tommys und Sinas Haus gewählt wurde.

 

Beim Indianerspiel geht es um Gut und Böse, aber auch um Naturnähe und Abenteuer. Viele Kinder- und Jugendfreizeiten, die draußen stattfinden, nehmen sich das Thema „Indianer“  als Motto, um Naturerlebnisse zu vermitteln.

 

Heute spielen nicht mehr so viele Kinder wie früher Indianer. das liegt vermutlich daran, dass die Karl-May-Bücher nicht mehr gelesen werden und Winnetou-Filme aus der Mode gekommen sind. Dennoch gibt es immer wieder Kinder, die angeregt durch ein Buch oder eine Geschichte, Interesse an der Kultur und dem Schicksal der amerikanischen Ureinwohner finden.

 

Voraussetzung dafür, dass Kinder Freude am Indianerspiel finden können, sind die richtigen Rahmenbedingungen, die sich nicht so leicht finden lassen. Indianergebiete waren große Freiräume. Davon gibt es für unsere Kinder nur noch viel zu wenig. Brach liegende Grundstücke, Wald, Wiese, ein verwildertes Gelände, ein kleiner Bach, all das finden Kinder leider nicht mehr so leicht wie früher. Zudem wachsen die meisten als Einzelkinder auf, sodass die kleinen Häuptlinge Schwierigkeiten haben, einen großen Indianerstamm zusammenzutrommeln.

 

Daher sollten Eltern für einen Ausgleich sorgen und an freien Wochenenden oder im Urlaub und möglichst viel in die Natur gehen. Vielleicht kann man am Wochenende oder in den Ferien zum Zelten fahren. Campingplätze liegen meistens inmitten der Natur und noch dazu gibt es dort auch genügend Kinder zum Spielen.

Taschenplanetarium von Kraul

Unter freiem Himmel

Draußen zu schlafen ist für alle Kinder ein besonderes Erlebnis. Man kann zusammen ein Tipi aus großen Ästen bauen, und es mit Decken und Planen befestigen, oder man nutzt ein richtiges Zelt. Wer sich traut, schläft im Schlafsack direkt unter dem Sternenhimmel.


Erkennst du den großen Bären?

Vielleicht ist ein Erwachsener dabei, der die Sternbilder kennt und sie erklären kann? Alle liegen im Schlafsack auf dem Rücken und sehen gespannt in den Nachthimmel.

Lagerfeuer

Viel Freude macht ein abendliches Lagerfeuer. Selbst im Garten kann man in einem Feuerkorb oder in einer Schale ein schönes Feuer machen, über welchem man Stockbrot röstet oder Kartoffeln gart. Oder man sitzt einfach um das warme Feuer und erzählt sich schöne Geschichten und singt gemeinsam Lieder.

 

Spurensuche

Tagsüber kann man sich die Zeit im Wald oder am Strand eines Gewässers mit der Spurensuche vertreiben. Wer kann die Tierspuren unterscheiden? Wohin sind die Tiere unterwegs? Wo ist Gras niedergetrampelt, wo fehlen Blätter oder Früchte, haben sie wohl gefressen?

                                                                                     

Paddeln

Vielleicht kann man sich ein kanu ausleihen und eine Paddeltour über den See oder am Fluss entlang unternehmen. Dbei kann man Kräfte ausprobieren und sollte es windig sein oder eine Strömung geben, Naturgewalten besomders gut spüren.

 

Wild und ungestüm

Im Indianerspiel dürfen Kinder vieles, was ihnen sonst verwehrt bleibt. Sie dürfen sich mit Faschingsfarben die Gesichter und Körper bemalen, wild und ungestüm barfuss herumlaufen und dabei in wildes Indianergeheul ausbrechen.

 

In der Ruhe liegt die Kraft

Indianer, so kann man erzählen, haben viel innere Ruhe, aus der sie Kraft schöpfen. Und sie verfügen über eine große Kunstfertigkeit. Zur inneren Ruhe kann man finden, wenn man sich die Zeit nimmt, schöne Dinge aus Naturmaterialien selbst herzustellen.

 

Mobiles

Am Ostseestrand kann man aus ausgewaschenen Steinen mit Löchern, Muscheln, Ästen und Federn schöne Mobiles zusammenstellen, so genannte Traumfänger.

 

Ketten aus kleinen Perlen

Aus Glas- oder Holzperlen kann man bunte Ketten oder Armbänder auf Lederbändchen fädeln oder weben.

 

Kopfschmuck

Mit bunten Federn aus dem Bastelladen und einem Stretchhaarband aus dem Drogeriemarkt entsteht schöner Kopfschmuck.

 

Ledersachen

Man kann Behälter für Pfeile oder Proviant aus weichen Lederresten nähen. Dazu braucht man Ledernadeln, die man im Bastelladen bekommt.

 

Pfeil und Bogen

Das Schnitzen eines guten Bogensund dazu passender Pfeile ist eine echte Herausforderung. Und auch das Schießen ist eine Kunst, für die man Konzentration und eine ruhige Hand braucht.

Lilian Egholm

Abenteuer für Jungs
Spiele und mehr

Wenn Jungs richtig in Stimmung sind, dann sind sie nicht mehr zu halten. Aus ihrer Erfahrung als fünffache Mutter von Söhnen und als Pädagogin hat Lillian Egholm eine Fülle an Ideen – vom Kostüm bis zur Burg, vom Spiel bis zum Schmaus am Lagerfeuer – zusammengestellt und hatte dabei in ihrem Sohn Aslak eine Inspirationsquelle und einen kritischen Korrektor. Mädchen können selbstverständlich auch mitmachen!

Verlag Freies Geistesleben

Fliegende Feder
CD

Indianische Kultur in Liedern, Tänzen und Geschichten

 

Wer hat schon einmal ein Indianisches Lied gesungen? Wer hat schon einmal ein indianisches Lied auf der Flöte gespielt? Traditionelle indianische Musik klingt für europäische Ohren fremd. Auf dem Fliegende Feder-Tonträger werden diese Lieder und diese Musik in eine Form gebracht, die es den deutschen Kindern leicht macht, Melodien und Texte anzunehmen, zu erlernen und selbst zu singen. Auf dem Tonträger findet sich eine Sammlung von Musik verschiedener nordamerikanischer Völker: der Navajo, Kwakiutl, Sious, Arapahoe, Winnebago, Pima... Da gibt es traditionelle Gesänge über das Fährtenlesen, das Hüten der Schafe, die Spiele der Kinder sowie Schlaflieder. Aber auch Liedtexte, die kindgerecht indianische Philosophie transportieren, sind Teil des Konzepts. Neben den traditionellen Liedern gibt es auch moderne indianische Lieder, die vom Leben der Kinder in der heutigen Zeit berichten. Kurze Geschichten und Texte zwischen den Liedern helfen, in die indianische Gedankenwelt einzutauchen und diese besser zu verstehen. Alle traditionellen Lieder werden in Originalsprachen und der deutschen Übertragung gesungen.


Ökotopia Verlag

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