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Baustelle spielen

„Brrummbrumm, bagger, bagger, bagger.“ Seit Stunden arbeiten sich Severin (4) und Xaver (3) im Sandkasten ab und werden dabei nicht müde, den schweren Sand von einer Seite des Sandkastens auf die andere zu verfrachten. Bereits im Kleinkindalter wurden beide Jungs im Kinderwagen unruhig, sobald sie an einer Baustelle vorbeikamen, und protestierten lautstark, wenn Mama sie zu schnell daran vorbei schob.

Ob es einem gefällt oder nicht: Offensichtlich sind Baustellen für Jungen faszinierender als für Mädchen. Was ist an Baustellen so spannend, dass Kinder so begeístert mit Spielzeug-Lastautos, -Baggern und -Kränen nachspielen, was dort passiert?

 


Es entsteht etwas

Der Ursprung der Faszination Baustelle liegt sicherlich darin, dass mit jeder Baustelle etwas entsteht. Das spricht Kinder an. Denn auch sie tragen den Impuls in sich, etwas entstehen zu lassen.

 

Erde bewegen – Welt bewegen

Nirgendwo wird mehr Erdreich bewegt als auf Baustellen. Auf jeder Baustelle können Kinder große Gerätschaften und vielfältige Technik wie Kräne, Hebebühnen, Bagger, Lastwagen und Aufzüge bewundern, die riesige und schwere Lasten transportieren, heben und versetzen. Dazwischen verlaufen große Rohre, die das Wasser abpumpen, es drehen sich Betonmischer, die von starken Männern mit Sand gespeist werden und dabei auch noch großen Krach machen. Das Versetzen und der Transport von Erde und Steinen mit schwerem Gerät beeindruckt Jungs. Wer so viel beim Bauen bewegen kann, kann auch in der Welt etwas bewegen - eine Ahnung davon weht über den Baustellenzaun.

 

Männer bei der Arbeit

Zudem sind Baustellen natürlich Orte, an welchen kleine Jungs große Männer bei einer klar nachvollziehbaren Arbeit beobachten können: Bauarbeiter tragen gelbe Helme auf dem Kopf und schuften mit den Händen. Das ist etwas Besonderes, gerade in unserer Gesellschaft, in der Arbeit vielfach virtuell stattfindet, und beeindruckt kleine Jungen, die selbst so schnell wie möglich groß und stark werden möchten.

Auf der Baustelle geht es rund

Kinder haben große Freude daran, selbst etwas zu tun und etwas Neues zu erschaffen. Wer Kinder dabei beobachtet, wie sie Baustelle spielen, erkennt, dass sie wahrscheinlich in erster Linie die Freude, etwas entstehen zu lassen, so gerne bauen lässt. Sie setzen sich einen kleinen Kinderhelm auf den Kopf und los geht das muntere Treiben! Sie transportieren Wasser, Steine und Erde, vermengen das Material zu „Matschepampe“ und beginnen mit tiefer Inbrunst zu bauen. Dabei testen sie unwissentlich, welche Materialien gut zusammenhalten und welche Baustoffe ihre Werke zum Rutschen und Einstürzen bringen. Sie buddeln, so tief sie können, und probieren aus, wie tief ein Schacht sein kann, bevor er einstürzt. Unermüdlich beginnen sie von neuem, bis es gelingt. Im Kinderzimmer bauen sie in ihrer Fantasie weiter, was sie draußen gesehen oder begonnen haben. Sie setzen technisches Gerät wie Kräne, Bagger und Lastautos ein, und spielen alles nach.

Nun werden eckige Bauklötzchen zu schweren Steinen, die sie auf Lastautos laden und Rundhölzer zu Rohren, die am Kran balanciert werden. So fühlen sich kleine Kinder groß und stark! Nun ist es wichtig, dass Kinder Lastautos, Krane und andere Geräte als Spielzeuge haben, die stabil sind und tatsächlich gut funktionieren. Nichts ist frustrierender als ein Kipplader, dessen Ladefläche ständig abfällt oder ein Kran, dessen Hebel nicht funktioniert. Hier sehen Sie handgefertigte, stabile Baustellenfahrzeuge, die von perfektionistischen Tüftlern in einem schwäbischen Familienbetrieb hergestellt werden und Kinder nicht enttäuschen.


„Ich kann etwas bewegen“

„Ich kann Geräte benutzen, ich kann etwas heben, ich kann etwas bewegen“: So lautet die stolze und selbstbewusste Botschaft, wenn Kinder triumphierend zu ihren Eltern herübersehen. Nun sind die Eltern gefragt, die den Blick erwidern und voller Zuneigung das Bauwerk wahrnehmen und loben können.

 

Tipp:
Kleine Kinder lieben die Nachahmung und machen gerne bei allem mit, was im Haushalt stattfindet. Sie fühlen sich dabei gebraucht und nützlich, und finden ihren Platz in einem sinnvollen Arbeits- und Familienzusammenhang - das ist eine sehr wichtige Lektion für das Leben. Statt Kinder in ihr Kinderzimmer zu verbannen, wenn etwas Interessantes stattfindet, sollte man sie möglichst bei Alltagsarbeiten einbeziehen. Das macht übrigens häufig weniger Mühe, als sie fernzuhalten. Wenn Eltern beispielsweise renovieren, können Kinder auch mit einem kleinen Holzhammer hämmern oder dabei helfen, Tapete von den Wänden zu lösen oder auf der Baustelle zu kehren. Wird im Garten Erde umgeschichtet, kann man Kinder mit einer Schaufel und einer     kleine Schubkarre ausstatten und mithelfen lassen.

"Ziehmichel" von Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach

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