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Sinnvoll - mit allen Sinnen - Euer Morgen

In dieser Beitragsreihe lade ich euch im Laufe des Jahres immer mal wieder ein, all eure Sinne bewusst zu nutzen und mit ihnen euch selbst, eure Umwelt oder etwas bestimmtes um euch herum ganz wach wahrzunehmen. Allzu oft sind wir mit unseren Gedanken ganz woanders: wir planen das Abendessen, sitzen in der nächsten Besprechung oder grübeln über ein Problem. Wenn wir uns mit unseren Sinnen verbinden, dann verbinden wir uns gleichzeitig auch immer mit der Welt um uns herum und dem jetzigen Moment. Dann gibt es nichts zu tun, wir dürfen einfach nur sein und wahrnehmen. Wir ruhen uns aus, sind ganz da und sehen wie wundervoll die Welt um uns ist, genauso wie sie ist und erkennen gleichzeitig – wie sehr sie sich im Laufe der Zeit wandelt.

 

Teil 4 – euer Morgen

 

Wie fühlt sich euer Morgen an?
Bleibt ihr noch ein Weilchen im Bett liegen und kuschelt oder hüpft ihr beschwingt aus den Federn? Streifst du dir einen Morgenmantel über? Gehst barfuß durch euer Haus? Wie fühlt sich den Boden an? Und dann - direkt unter die Dusche? Ist das Wasser warm oder kalt? Das Handtuch weich oder ein wenig rau? Die Creme auf deiner Haut, ist sie leicht oder kräftig? Deine Kleidung, bequem und weich oder zwickt sie irgendwo? Lasst ihr euch Zeit oder wollt ihr lieber länger schlafen?

 

Wenn ihr selbst ganz leise werdet, was hört ihr?

Die Kaffeemaschine? Autos im Morgenverkehr? Die Heizung? Sind die Kinder morgens eher wirbelig und laut oder noch verschlafen und leise? Ist es von Kind zu Kind unterschiedlich? Läuft Musik oder soll es noch ein Weilchen ganz leise und friedlich sein? Wie klingt euer Geschirrgeklapper? Wie die Haustüre, wenn die ersten von euch raus in die Welt gehen?

Welche Gerüche streicheln morgens eure Nase?

Kaffee? Toast? Frischgebackenes Brot? Erdbeermarmelade? Shampoo und Zahnpasta? Kerzenduft? Frische Luft auf dem Balkon, im Garten oder durch das geöffnete Fenster?

 

Was seht ihr, wenn ihr bewusst hinseht?

Ist es noch dunkel? Habt ihr Deckenlicht, kleine Lichtquellen oder Kerzen an? Ist schon etwas vorbereitet oder steht vielleicht noch Geschirr von gestern Abend im Spülbecken, weil alle so erledigt waren? Wie sieht euer Geschirr aus? Wie eure Küche? Wie seht ihr müde aus? Wie wach?

 

Wie schmeckt euer Morgen?
Jeden Morgen gleich oder jeden Tag anders? Frisch und fruchtig oder erst mal Kaffee oder Tee? Knusprig oder weich? Süß oder salzig? Wer hat welche Vorlieben? Gibt es etwas, das ihr alle gleich gern mögt? Soll es schnell gehen oder tischt ihr so richtig auf? Gibt es einen Unterschied am Wochenende?

 

In vielen Zeitschriften oder auch in den sozialen Netzwerken begegnen einem derzeit oft Beiträge zu der sogenannten „Morgenroutine“. Und egal ob ihr das nun auch so nennt oder nicht, es lohnt sich einmal darüber nachzudenken, wie ihr in euren Tag startet. Ist das gut so für euch wie es ist? Oder wollt ihr etwas verändern? Was macht ihr morgens? Startet ihr bewegt und aktiv, lesend oder gemütlich und kuschelig? Nehmt euch einen Moment Zeit und betrachtet euren familiären Morgen mal aus der Sicht eurer Kinder, wie starten sie in ihren Tag? Sind sie gestärkt, wach und gut genährt? Und wie geht es euch Eltern?

 

Ich wünsche einen Guten Morgen!

Hanna Articus

Räume für Menschen

 
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