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Glücksmomente für Kinder im Mai

1. Mai

Der Löwenzahn

Eine Vorlesegeschichte

Das Kälbchen auf der Wiese frisst frisches Gras. Ganz in der Nähe weidet eine Schafherde. Als das kleinste Schaf das Kälbchen erblickt, läuft es zu ihm und fragt: „Darf ich ein Weilchen mit dir zusammen grasen?“ Das Kälbchen ist einverstanden. Da entdeckt das Schäfchen ein großes Büschel Löwenzahn. Schnell läuft es dorthin. Denn Löwenzahn mag es besonders gern. Das Kälbchen schaut dem Schaf verwundert nach. Als es den Löwenzahn sieht, ruft es: „Das ist meiner!“ Schnell läuft es dem Schäfchen hinterher. Doch das kleine Schaf möchte den Löwenzahn allein fressen und blökt: „Es ist meiner. Denn ich habe ihn zuerst entdeckt!“. Da schnaubt das Kälbchen wütend: „Das ist meine Weide, und es ist mein Löwenzahn!“ „Nein, die Weide ist für alle Tiere da!“, meckert das Schäfchen ärgerlich. Der Schäferhund hört das Gezanke. Schnell läuft er zum Kälbchen und zum Schäfchen und bellt: „Warum macht ihr einen solchen Lärm?"

„Das Schäfchen möchte meinen Löwenzahn stehlen!“, ruft das Kälbchen. „Nein, der Löwenzahn gehört mir! Ich habe ihn zuerst entdeckt!“, blökt das kleine Schaf.Der Schäferhund schüttelt den Kopf: „Wie kann man nur so streiten!“, ruft er und schlägt vor: „Teilt doch den Löwenzahn! Dann bekommt jeder etwas ab.“ Doch das Kälbchen und das kleine Schaf hören nicht auf ihn. Sie schnauben wütend und brüllen sich an. Da packt der Schäferhund mit seinen scharfen Zähnen das ganze Büschel Löwenzahn und reißt es aus der Erde heraus. Das Kälbchen und das kleine Schaf haben es nicht bemerkt. Schnell läuft der Schäferhund mit dem Löwenzahn zu den anderen Schafkindern. Sie freuen sich: „Löwenzahn! Unser lieber Hund bringt uns Löwenzahn!“, rufen sie und bedanken sich. Denn Löwenzahn mögen die Schafkinder besonders gern. Der Schäferhund läuft wieder zur Weide zurück. Das Kälbchen und das kleine Schaf streiten immer noch. „Ihr seid dumm!“, ruft der Schäferhund. „Ihr streitet um den Löwenzahn. Dabei ist er gar nicht mehr da! Denn ich habe ihn zu den anderen Schafkindern gebracht. Die sind nicht so habgierig wie ihr beide.“ Das Kälbchen und das kleine Schaf schämen sich. „Wollen wir Freunde sein?“, fragt das Kälbchen. Das Schäfchen nickt. Die beiden versprechen dem Schäferhund, von nun an alles miteinander zu teilen – auch den Löwenzahn.

 

2. Mai

Betten machen

Der nächste Bettwäsche-Wechsel ist fällig? Vergnügen pur für die Kinder. Denn für sie ist es das Höchste, auf der Matratze herum zu hopfen, Purzelbäume zu schlagen und mit den abgezogenen Laken und Bettbezügen zu spielen, etwa in den Bettbezug steigen und ein Sackhüpfen veranstalten oder sich mit Bettzeug und Laken als König und Königin verkleiden.

Wie Ihr Kind spielerisch im Haushalt helfen kann, findet Sie in den Artikeln "Kleine Helfer ganz groß"  und "Küche Kochen Kehren..."

 

3. Mai

Positiv formulieren!

„Ich muss noch den Abwasch erledigen“ oder „Zuerst musst du aufräumen, dann spielen wir zusammen“: Eltern machen sich oft selbst Druck, wenn sie negative Wörter wie „müssen“ benutzen. Und sie strahlen diesen Druck dann auch aus. Der Begriff „muss“ erzeugt bei Kindern, die dieses Wort oft hören, mit der Zeit Unbehagen und Ablehnung. Formulieren Sie anders: „Ich spüle zuerst das Geschirr, du darfst abtrocknen“ oder „Nach dem Aufräumen spielen wir zusammen“.

4. Mai

Die Stadt erkunden

Kaufen Sie einige Postkarten mit Motiven aus Ihrer Stadt. Es sollten Gebäude, Museen, Standbilder oder Parks sein, die auch für Kinder interessant sind. Die Karten werden umgedreht auf den Tisch gelegt. Das Los entscheidet, wer eine Karte aufdecken darf. Und damit steht das Ziel für einen kurzen Ausflug fest. Informieren Sie sich vorher mit Hilfe eines Stadtführers über Ihr Ziel.

Sie suchen andere Ideen für schöne Ausflüge? Hier werden Sie fündig!

 

5. Mai

Frühsport

Das macht müde Kinder und Eltern putzmunter: auf einem Bein eine Runde durch die Wohnung hüpfen, krabbeln oder rückwärts laufen. Zum Schluss treffen sich alle auf dem Wohnzimmerteppich zum Radeln: auf den Boden legen und mit den Beinen in der Luft Fahrrad fahren - zuerst langsam, dann immer schneller.

Suchen Sie mehr lustige Spiele für jeden Tag? Dann sind Sie hier richtig!



6. Mai


Wo ist der Zwerg?

Luftschnappen früh am Morgen weckt die Lebensgeister und macht munter. Verbinden Sie es mit einem Suchspiel: Auf Karton wird ein Zwerg gemalt und ausgeschnitten. Kleben Sie ihn gegen ein Holzstäbchen und stecken Sie es vor dem Frühstück in die Gartenerde oder in einen Blumentopf auf dem Balkon. Die Kinder sollen den Zwerg suchen.

 


7. Mai

Papierbälle

Bevor das Altpapier entsorgt wird, noch schnell ein Spiel für Eltern und Kinder: Es werden zwei Mannschaften gebildet. Jede bekommt eine dicke Zeitung. Eine freie Fläche wird mit einem Klebestreifen oder einem dicken Seil in zwei Spielfelder unterteilt. Jede Mannschaft zerreißt ihre Zeitung und formt aus dem Papier Bälle. Nach dem Anpfiff wirft jeder möglichst viele Bälle ins gegnerische Spielfeld. Die Gegner befördern ihre Bälle ins Spielfeld der anderen Mannschaft. Wenn der Schiedsrichter abpfeift, darf kein Ball mehr über die Mittellinie geworfen werden. Die Mannschaft, in deren Spielfeld die wenigsten Bälle liegen, hat gewonnen.

8. Mai

Das Maiglöckchen - Nach einer alten Legende

 

In einem kleinen Haus am Rande des Waldes lebte einmal ein Mädchen. Oft kamen Wanderer vorbei. Weit und breit gab es keine Quelle, an der die Wanderer ihren Durst hätten stillen können. Deshalb klopften sie an der Tür des kleinen Hauses an und baten um eine Erfrischung...

Das Mädchen gab ihnen allen zu trinken.

Eines Tages im Mai klopften wieder Wanderer am kleinen Haus an. Sie kamen von weit her und sahen fremd aus. Das Mädchen war sehr freundlich zu ihnen und lud sie ein, draußen Platz zu nehmen. Schnell lief es in die Küche, holte weiße Becher aus dem Schrank und füllte einen Krug mit Saft. Das Mädchen trug alles nach draußen und stellte es auf den Tisch, an dem die Wanderer saßen. Als sie tranken, war leiser Glockenklang zu hören. Und ringsherum begann alles lieblich zu duften. Nachdem die Männer ihren Durst gestillt und sich verabschiedet hatten, zogen sie weiter. Das Mädchen war wieder  allein. Aber ringsherum duftete alles noch stärker als vorher. Als das Mädchen sich umblickte, sah es am Boden lauter Blumen. An ihren grünen Stielen hingen kleine weiße Becher, die wie Glöckchen aussahen. „Maiglöckchen!“, rief das Mädchen und freute sich.

Seitdem blühen die Maiglöckchen in jedem Frühjahr. Sie erinnern uns daran, dass wir fremde Menschen mit offenem Herzen aufnehmen und ihnen Gutes tun sollen.

 

 

9. Mai

Kindersicht

Versuchen Sie hin und wieder, sich in die Lage Ihres Kindes zu versetzen und von Ihrer eigenen Sichtweise abzurücken. Das verhilft nicht zu mehr Verständnis und entschärft Konflikte, sondern von Kindern können wir tatsächlich viel lernen. Schöne Momente zu genießen zum Beispiel!

Mehr Tipps zu dem Thema "Achtsamkeit"

 

10. Mai

Spiele erfinden

Auf dem Tisch oder auf der Wiese liegen verschiedene Dinge, etwa ein Eierkarton, zehn Steine, drei Murmeln Murmeln usw. Aufgabe für Kinder und Eltern: aus diesen Materialien verschiedene Spiele erfinden. Beispiele: Wer schafft es, alle zehn Steine so zu werfen, dass jeder in einer Vertiefung des Eierkartons liegen bleibt. Oder: Aus den Steinen wird ein Kreis gelegt, der an einer Stelle offen ist. Wer schafft es, die drei Murmeln durch die Öffnung zu kullern? Oder: Wer kann aus zehn Steinen einen Turm bauen?

Viele schöne Spiele finden Sie in unserer Rubrik "Spiele von A bis Z".

11. Mai  

Herzen für Mama

Weiterlesen für Mütter verboten:)

Ein Tipp für Kinder: Schneidet aus rotem Tonkarton viele Herzen aus. Auf jedes Herz wird etwas Liebes geschrieben, zum Beispiel: „Du bist die beste Mama der Welt!“ Oder: Danke, dass du dir immer Zeit für mich nimmst!“ Oder: „Du hast super Ideen!“ Oder: „Danke, dass es dich gibt!“ Oder: „Deine Augen strahlen wie Sterne.“ Legt am frühen Morgen vom Elternschlafzimmer bis zum Kinderzimmer eine Spur von Herzen. Da wird eure Mama sich am nächsten Morgen riesig freuen!


12. Mai

Muttertag

Erzählen Sie Ihren Kindern etwas über Ihre eigene Kindheit, zum Beispiel von Ihrer Lieblingspuppe. Falls sie noch vorhanden ist und ein einsames Dasein auf dem Dachboden fristet, überlassen Sie sie heute einmal den Kindern zum Spielen. Vielleicht blättern sie am Muttertag gemeinsam alte Fotoalben durch: Welche Freunde und Freundinnen hatten Sie? Was haben Sie am liebsten mit ihnen gespielt. Da wird die Frage „Mama, spielst du das auch mal mit uns?“ nicht lange auf sich warten lassen.

 

13. Mai   

Mein Spiegelbild

Heute Abend darf fünf Minuten länger im Bad getrödelt werden. Stellen Sie sich mit Ihrem Kind vor den Spiegel. Betrachten Sie gemeinsam Ihre Gesichter – von der Stirn über die Augenbrauen, Augen, Nase, Lippen, Kinn bis zu den Ohren. Gibt es Ähnlichkeiten zwischen Ihnen beiden oder zum Papa und den Geschwistern? Worin bestehen die größten Unterschiede. Tupfen Sie sich gegenseitig Creme-Pünktchen ins Gesicht: „Nun haben wir Schneeflockengesichter“ Oder: „Wir sehen aus wie zwei Streuselkuchen.“ Kinder freuen sich über die gemeinsame Zeit und die Zuwendung.


14. Mai

Andere Wege

Wählen Sie heute mal ganz bewusst einen anderen Weg zum Kindergarten oder zum Einkaufen. Achten Sie mit Ihrem Kind dabei auf Besonderheiten: Welche Blumen blühen in den Gärten? Welche Bäume stehen am Straßenrand? Wie sehen die Häuser in diesen Straßen aus? Welchen Menschen begegnen wir? Ungewohnte Wege schärfen die Beobachtungsgabe von Kindern.

Mehr Ideen für einfallsreiche Spaziergänge finden Sie hier ...

15. Mai

Zauberboot


Sie brauchen:

Ein kleines Holzbrett, einen Nagel, einen Magneten, einen Schaschlikspieß, etwas Papier, Knetmasse, Klebstoff, Schere

So wird das Zauberboot gebastelt:

Aus dem Papier wird ein Viereck als Segel geschnitten und gegen den Schaschlikspieß geklebt. Diesen M‍ast befestigen Sie mit Knetmasse in der Mitte des Brettchens.

Der Nagel wird vorne ebenfalls mit Knete festgeklebt.

Ihr Kind setzt das Boot ins Planschbecken. Es hält den Magneten so vor das Boot, dass er es nicht berührt. So kann es bestimmen, in welche Richtung das Boot segeln soll. Es bewegt sich durch die magnetische Anziehungskraft wie von Zauberhand gesteuert.

Weitere schöne Bastelideen finden Sie hier

 

16. Mai

Löwenzahnsirup

Im Sommer löscht Sirup aus Löwenzahnblüten, aufgefüllt mit kaltem Wasser, den Durst. An kalten Tagen schmeckt er im heißen Tee. Aber auch als Brotaufstrich ist er einfach köstlich!


Sie brauchen:

3 Handvoll Löwenzahnblüten
1 Kilo Zucker
3/4 bis 1 l Wasser
1 Zitrone
Leere Gläser mit Schraubdeckel
So wird der Sirup gekocht:

1. Lassen Sie die Blüten im Wasser gute fünf Minuten aufkochen.
2. Die Flüssigkeit durch einen Kaffeefilter gießen.
3. Den Zucker hinzugeben und das Ganze etwa zwei Minuten kochen lassen, bis er sich aufgelöst hat.
4. Die Zitrone auspressen und den Saft in den Löwenzahnsirup geben.
5. Gut verrühren, den Sirup in Gläser füllen und mit den Deckeln verschließen.
Mehr leckere Rezepte finden Sie hier ...

17. Mai

Wohltuendes Element: Wasser


Kneipp-Kur

Laufen Sie mit den Kindern barfuß über den taunassen Rasen. Oder: Stellen Sie einige große Schüsseln im Kreis auf. Sie werden abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser gefüllt. Nun gehen Sie nacheinander mit nackten Füßen von Schüssel zu Schüssel. Der Reiz zwischen kalt und warm gibt Energie und macht munter.

Schwimmbad

Ein gemeinsamer Schwimmbadbesuch macht fast allen Kindern Spaß: das Wasser entspannt und mit den Eltern gemeinsam zu Planschen ist ein besonderes Erlebnis. Wer traut sich schon tauchen und wer die Wasserrutsche hinunter sausen?

 

 

18. Mai

Riesenkeime


Man braucht:

Feuerbohnen, 1 Marmeladenglas, Küchenpapier oder Papierservietten, 1 Schere Zeitungspapier, Sprühflasche mit Wasser gefüllt


So geht es:

1. Man legt das Marmeladenglas an seiner Innenwand mit Küchenpapier aus und schneidet die überstehenden Streifen mit der Schere ab.

2. Dann stopft man das Zeitungspapier in das Innere des Glases.

3. Man befeuchtet das Zeitungspapier und das und Küchenpapier mit der Wassersprühflasche.

4. Dann schiebt man zwischen Glas und Papier ein paar Feuerbohnensamen

5. Man stellt das Glas an eine warme sonnige Fensterbank und besprühe das Papier jeden Tag regelmäßig mit Wasser aus der Sprühflasche

 


Was geschieht?

Nach ein bis drei Tagen keimen die Feuerbohnen aus. Durch das Glas können die Kinder das Wachstum beobachten.

Das Experiment entstammt dem Buch 365 Experimente für jeden Tag aus dem Moses Verlag.

Viele Ideen für tolle Experimente für kleine Forscher finden Sie hier ...


19. Mai 

Langeweile vertreiben

Kinder messen und wiegen für ihr Leben gern. Aufgabe: Sie und Ihr Kind schätzen das Gewicht, die Länge oder die Menge von verschiedenen Dingen. Wer damit der Wahrheit am nächsten ist, bekommt einen Punkt gutgeschrieben. Und wer am Schluss die meisten Punkte hat, darf sich einen Nachtisch wünschen. Hier einige Aufgaben:

Wie viele Löffel liegen in der Küchenschublade?

Wie viele Schritte ist es zum Laternenpfahl?

Wie schwer ist eine Scheibe Brot?

Wie lang ist der Tisch?

Wie viele Tiere befinden sich im Bilderbuch?

Wie viele Eier sind im Kühlschrank?


20. Mai

Warum die Menschen den Mond lieben. Ein Märchen aus Indien

Eines Tages waren Sonne, Mond und Wind zu einem Fest bei ihrem Onkel, dem Herrn Donner, und ihrer Tante, der Frau Blitz, eingeladen. „Viel Spaß! Und bleibt nicht zu lange fort!“, rief die Mutter hinter ihren Kindern her. Sie war einer der kleinen Sterne hoch am Himmel. In besonders klaren Nächten könnt ihr ihn direkt über unserem Haus sehen.

Bei Herrn Donner und Frau Blitz gab es die herrlichsten Leckerbissen, die man sich nur vorstellen kann. „Das schmeckt!“ rief die Sonne. Sie aß und aß, bis sie ganz rund war. Aber sie dachte nicht daran, etwas für ihre Mutter aufzuheben. Auch der Wind aß und aß, bis ihm die Puste ausging. „Es schmeckt so gut! Da kann ich einfach nicht widerstehen!“, rief er. Auch er dachte nicht daran, etwas für seine Mutter mitzunehmen. Der sanfte Mond hingegen vergaß seine Mutter nicht. Von jedem Gericht, das herumgereicht wurde, steckte er ein wenig in seine Taschen. „Da wird die Mutter sich freuen!“, dachte er.

Als Sonne, Mond und Wind zu ihrer Mutter zurückkehrten, wartete sie schon vor ihrem Haus. Sie fragte: „Nun, Kinder, was habt ihr mir mitgebracht?“. Die Sonne antwortete als erste: „Warum sollte ich dir etwas mitbringen? Ich bin zu Herrn Donner und Frau Blitz gegangen, um Spaß zu haben und zu feiern und nicht, um Essen für dich zu holen!“, sagte sie. Und der Wind sprach: „Du weißt doch selbst, wie gern ich esse, Mutter! Wie kannst du da von mir erwarten, dass ich dir noch etwas mitbringe? Ich habe alles aufgegessen. Wer weiß, wann es noch einmal etwas so Gutes gibt!“. Der sanfte Mond aber holte einen Teller, legte die Leckerbissen darauf, reichte ihn seiner Mutter und sagte: „Das habe ich für dich mitgebracht. Lass es dir gut schmecken!“

Die Mutter sah ihre Kinder an. Dann sprach sie zur Sonne: „Du wolltest Spaß haben und feiern. Dabei hast du nicht an mich gedacht. Deshalb sollen deine Strahlen von nun an heiß sein. Sie werden alles, was sie berühren, verbrennen.“ So kommt es, dass die Menschen auf der ganzen Welt seitdem einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie zu lange in der Sonne waren.

Zum Wind aber sagte die Mutter: „Du warst sehr gierig und wolltest alles für dich allein haben. Dabei weißt du doch, wie gern ich esse. Von nun an werde ich dir Beine machen, wenn ich dich am Himmel sehe. Dann wirst du so schnell laufen, dass es unten auf der Erde stürmt. Die Menschen werden Angst vor dir haben, weil du Bäume umknickst und Dächer von ihren Häusern wehst.“ So kommt es, dass die Menschen den Wind hassen, wenn er seiner Mutter begegnet. Denn dann wird er zum Sturm oder Orkan und richtet überall Verwüstungen an.

 

Dann sah die Sternenmutter den sanften Mond an. Sie sprach: „Mein Kind, du allein hast an mich gedacht. Du hast dein Essen mit mir geteilt. Zur Belohnung sollen die Menschen dich lieben. Wenn du nachts am Himmel stehst, werden sie zu dir empor schauen und deinen Glanz bewundern. Du bringst ihnen schöne Träume und lässt sie ruhig schlafen.“

Seitdem freuen sich die Menschen, wenn sie den Mond sehen. Sie singen ihren Kindern Schlaflieder vom Mond. Und wenn er in die Kinderzimmer schaut und die Kleinen friedlich in ihren Betten schlummern sieht, lächelt er.


21. Mai 

Schlechte Laune wegzaubern

Auch Kinder haben manchmal schlechte Laune. Doch sie sind dankbar, wenn Eltern ihnen mit ein paar Tricks helfen, aus dem Stimmungstief wieder herauszukommen. Hier zwei Beispiele, wie Sie Ihr Kind ablenken und wieder zum Lachen bringen können:

Frühstücken Sie mit ihm zusammen im Kinderbett und tischen Sie ein Zaubergetränk auf, das schlechte Laune garantiert vertreibt, etwa eine heiße Schokolade mit einem Klecks Sahne.

Erzählen Sie Ihrem Kind, dass es heute wohl mit dem Schlechte-Laune-Fuß aufgestanden ist. Da hilft nur eines: Zurück ins Bett und mit dem Gute-Laune-Fuß noch mal neu aufstehen.


22. Mai

Meisterbrief

Kinder sind stolz, wenn sie etwas ganz allein geschafft haben, etwa die Spülmaschine oder Waschmaschine in Gang setzen, selber fotografieren, den CD-Player bedienen usw. Stellen Sie Ihrem Kind einen Meisterbrief aus, wenn es wieder mal etwas Neues gelernt hat. Auf dem Meisterbrief klebt ein Foto des Kindes. Natürlich stehen auch sein Name, das Datum und der Anlass der Auszeichnung darauf. Der Meisterbrief erhält einen Ehrenplatz an der Wand. Bei jeder neuen Fertigkeit wird er entsprechend ergänzt.

Mehr Tipps, wie Ihr Kind selbstbewusst wird finden Sie in den Beiträgen "Du kannst das ..." und "Selbstbewusst ..." .


23. Mai

Die Zauberkugel

Das bringt am Abend Ruhe:  Alle Familienmitglieder schließen die Augen und halten die Hände auf dem Rücken, Mama oder Papa haben ein Glöckchen zu Bimmeln in der Hand. Nun lassen Sie eine besonders schöne dicke Glasmurmel von Hand zu Hand wandern. Nach einiger Zeit bimmelt das Glöckchen, wen nun die Murmel in der Hand hält, hat die "Zauberkugel". Wer sie in der Hand hält, darf sich etwas für den Abend wünschen, zum Beispiel eine Vorlesegeschichte, ein Spiel oder einen gemeinsamen Abendspaziergang.

24. Mai

Treppen-Rechnen

So macht Rechnen-Üben Spaß: Auf jeder Treppenstufe klebt ein Zettel mit einer Rechenaufgabe und einem Punkt des Farbwürfels. Am Fuß der Treppe stehen zwei Kinder. Eins würfelt, das andere steigt auf die Stufe, die den Farbpunkt des Würfels zeigt, und löst die Rechenaufgabe. Je nach gewürfelter Farbe geht es hoch oder runter. Das Spiel ist aus, wenn das Kind die Farbe der obersten Stufe erreicht hat. Dann werden die Rollen getauscht.

Spiele, die Ihr Kind spielerisch zum Rechnen anregen, finden Sie hier ...



25. Mai

Fuß an Fuß

Sie und Ihr Kind ziehen Schuhe und Strümpfe aus und liegen sich auf dem Rücken gegenüber. Ihre Fußsohlen berühren die Ihres Kindes. Und dann wird gemeinsam in der Luft Fahrrad gefahren. Oder: Sie beide sitzen mit angezogenen Beinen Rücken an Rücken und bewegen sich gemeinsam vor und zurück. Die Kunst besteht darin, die Balance zwischen Druck und Gegendruck zu halten. Solche Übungen stärken die Körperwahrnehmung.

Mehr Spiele, die die Sinne Ihrer Kinder anregen, finden Sie unter Wahrnehmungsspiele ...

 


26. Mai

Kleine Majestät

Wenn Ihr Kind heute badet, darf es ausnahmsweise mal für 10 Minuten Königin oder König sein, Sie sind Kammerzofe oder Diener. Ihre Aufgabe: der kleinen Majestät eine lustige Geschichte vorlesen, sie später in die Königsrobe (Mamas Bademantel) schlüpfen lassen und natürlich die Schleppe tragen.

 

27. Mai

Blüten-Mandala

Ein Blüten-Mandala sieht im grünen Gras sehr hübsch aus. Sie können es fotografieren und die Bilder später auf weiße Karten kleben. Über einen solchen Frühlingsgruß freuen sich Großeltern, Verwandte und Freunde bestimmt sehr.

Sammeln Sie mit den Kindern Gänseblümchen, Butterblumen, Vergissmeinnicht, Margeriten und andere Wiesenblumen. In die Mitte legen Sie eine große Blüte, etwa eine Margerite. Von dort aus werden kreis- und strahlenförmig andere Blüten zu einem Mandala gelegt. Für Fortgeschrittene: Wer kann flicht mit den Kindern einen Blütenkranz.

28. Mai

Ich hab dich lieb!

Zeigen Sie Ihrem Kind möglichst oft, wie lieb Sie es haben. Fragen Sie: „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?“ Bestimmt wird Ihr Kind wissen wollen: „Wie lieb denn?“ Und Sie antworten: „Ich liebe dich wie tausend funkelnde Sterne!“ Oder: „Ich liebe dich wie tausend wärmende Sonnenstrahlen!“

 


29. Mai

Blumen pflücken

Pflücken Sie mit Ihrem Kind auf der Wiese einen Strauß Frühlingsblumen, etwa Löwenzahn, Gänseblümchen und Vergissmeinnicht. Ordnen Sie die Blumen zu Hause zu einem schönen Strauß. Betrachten Sie gemeinsam die unterschiedlichen Blüten und Blätter. Unter der Lupe kann Ihr Kind die feinen Verästelungen in den Blüten erkennen.



30. Mai

- Christi Himmelfahrt -     Vatertag

Weiterlesen für Väter streng verboten:)

Traditionsgemäß wird am Fest Christi Himmelfahrt Vatertag gefeiert. Weckt euren Papa doch mal an seinem Ehrentag mit einem Ständchen und einem Frühstück am Bett. Ein passendes Lied – zur Melodie von „Bruder Jakob“:

Lieber Papa, lieber Papa,

schläfst du noch?

Schläfst du noch?

Riechst du nicht den Kaffee

und die frischen Semmeln?

Eins – zwei – drei!

Hüh-ner-Ei!



31. Mai    

Den Mai verabschieden

Der Mai geht zu Ende. Verabschieden Sie ihn mit einem Abendspaziergang. Er führt zu einem Platz im Wald oder im Park, an dem sich Nachbarsfamilien treffen. Nur die Eltern sind eingeweiht. Eine Riesen-Freude für die Kinder, die ausnahmsweise heute eine Stunde länger aufbleiben dürfen.

Mehr Ideen für einfallsreiche Spaziergänge finden Sie hier ...

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern einen schönen Mai!

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