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Gärtnern mit Kindern

Die meisten Lebensmittel, die wir heute zu uns nehmen, kaufen wir im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt. Häufig sehen Kinder nur noch in Bilderbüchern oder im Fernsehen, wie Lebensmittel wachsen und hergestellt werden. Selbst wenn wir mit dem Auto übers Land fahren, entdecken wir kaum noch Vielfalt auf den Feldern.

Dabei ist vor allem die Entstehung aller pflanzlichen Lebensmittel ein zauberhaftes Wunder: aus einem winzigen Samenkorn entwickelt sich eine Pflanze, die wir dann essen können. Oft können wir die Früchte ernten und direkt losfuttern, ohne sie weiter zubereiten zu müssen. Die Natur schenkt sie uns in verzehrfertigem, leckerem und so nahrhaften Zustand – einfach so.

Mit Kindern zu gärtnern ist eine tolle Möglichkeit zusammen mit ihnen diese Wunder zu entdecken und erfahrbar zu machen. Wenn sie die Entwicklung eines Pflänzchens miterleben und sehen, was es braucht um gut wachsen zu können und am Ende mit leckeren Naturprodukten verwöhnt werden, reflektieren sie die Wachstumsprozesse und wertschätzen die Natur und ihre Geschenke. Ganz im Sinne der Nachhaltigkeit und des Naturschutzes, beides heute wichtiger denn je.

Der beste Zeitpunkt für das Pflanzen ist für die einzelnen Gemüse verschieden. Während viele im Frühjahr in der erwärmten Erde keimen dürfen und Kartoffeln noch bis April gesetzt werden, können Buschbohnen noch im Juli direkt in die Erde für die Ernte im Herbst.

Natürlich sind die Gegebenheiten bei jeder Familie anders: die einen haben einen großen Garten und können mit Leichtigkeit ein Gemüsebeet anlegen, einen Obstbaum oder Beerenbusch pflanzen. Andere haben vielleicht einen Balkon und können sich dort austoben. Wer gar keine Möglichkeit draußen hat, kann vielleicht drin im Kleinen entdecken, was denn passiert, wenn man ein Samenkörnchen einpflanzt, hegt & pflegt: ein Erdbeer- oder Paprikapflänzchen, Strauchtomaten, Kräuter oder Kresse passen in einem Topf auf die Fensterbank.

Und mit den Kindern ist es ja auch ein bisschen wie mit den Samenkörnchen: so viel ist schon in ihnen angelegt: ihr Temperament, ihr Wesen, ihr Aussehen. Und wenn sie gut gehegt & gepflegt werden, entwickeln sie sich prächtig, ganz entsprechend ihrem Naturell.


Viel Freude beim Säen, Beobachten, Pflegen und Ernten!

 

Hanna Articus

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