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Eine Hymne

Ich schreibe an uns Mamas. Für uns, die wir immer versuchen das Beste zu geben. Weil wir hohe Ansprüche an uns selber haben. Weil wir oft erschöpft sind und trotzdem weitermachen. Weil wir unsere Bedürfnisse hintenanstellen und versuchen, alle anderen Familienmitglieder im Blick zu behalten. Weil wir versuchen, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Und weil uns dennoch klar ist, dass WIR, sollte das Kind krank werden, Lösungen überlegen und zur Not zuhause bleiben müssen. Weil wir die Kleidergröße unserer Kinder kennen und den Medizinschrank auffüllen.


Weil wir Vesperbrote schmieren und Erstlesebücher kaufen. Weil wir wissen, was Freude im Osternest bereitet und weil wir die Schatzsuche für den Kindergeburtstag vorbereiten. Weil wir am Ende des Tages wissen, dass trotzdem Papa der Held sein wird. Weil wir zum Elternabend gehen, weil wir Bilder und Fußabdrücke ins Album kleben und die wertvollen Momente bewahren. Weil wir Fotos machen und fast auf keinem selber mit drauf sind, weil wir stundenlang vor Hüpfburgen stehen, weil wir Termine bei der Heilpraktikerin ausmachen und weil wir stärkende Botschaften in Vesperdosen legen und die Schultüte liebevoll bestücken.


Weil wir unseren Patenkindern Übernachtungsangebote machen, aufs ausgehen verzichten, weil sich die Einschlafbegleitung mit uns am sichersten anfühlt. Weil wir lange unseren Körper teilen, und auf vieles verzichten: ausschlafen, Selbstbestimmung, spontan und unbeschwert sein. Weil wir so vieles rein geben, in die Kindheiten: tragen, trösten, kümmern, bestärken, pflegen, vorleben…

Liebe Mama, ich hoffe, du kannst fühlen, wie wertvoll du bist. Wie wichtig das ist, was du tust. Jeden Tag.

Ich hoffe, du erkennst den Beitrag, den du leistest für unsere Welt. Denn Frieden beginnt in der Familie.

Ich hoffe, du weißt, dass du dich gut um dich kümmern darfst, denn du hältst die Familie zusammen. Sie braucht dich in deiner Klarheit und Kraft.

 

Und in ein paar Jahren wirst du merken, welche Wunder du vollbracht hast, wie du selber gewachsen bist und was du ab jetzt alles vermissen wirst.

Ich gratuliere ganz herzlich zum Muttertag. Ganz nach dem Gedicht von Eva Rechlin „…und trotzdem sind wir alle, auch manchmal eine Last, doch was wärst du ohne Kinder, sei froh, dass du uns hast!“

 

Corinna Muderer

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