Weniger ist mehr: Was Babys gern spielen

Babys sind sehr aufnahmefähig und nehmen Formen, Farben, Stimmen und Geräusche, Bewegungen, Berührungen und Stimmungen wahr. Sie brauchen Aufmerksamkeit und sanfte Reize, um sich seelisch und körperlich gesund zu entwickeln. Wenn Sie Ihrem Baby etwas Gutes tun wollen, spielen Sie mit ihm, wenn es sich meldet, und beziehen sie es in den Alltag ein. Dabei lernt es sich selbst und die Welt am besten kennen.

 

Erste Spiele mit den Allerkleinsten:

Feenreigen und Mobiles 

Feenreigen ursprung-handelsverbundFoto: Ursprung Handelsverbund                                                               Eltern, die sich liebevoll um ihr Baby kümmern, seine Bedürfnisse erkennen und feinfühlig darauf reagieren, und die ihm in seinen wachen Phasen ihre ganze Aufmerksamkeit schenken: Mehr brauchen Babys in den ersten sechs Lebensmonaten nicht. Ein Mobile mit bunten Seidentüchern über dem Bettchen finden die Kleinen interessant, weil die verschiedenen Farben durch wechselnden Lichteinfall immer anders aussehen und sich die Tücher mit jedem Luftzug bewegen.

BabymitKraulMobilekleinSchäfchenmobile: Spielzeug KraulSo basteln Sie einen hübschen Feenreigen:

Sie brauchen zehn Wattekugeln und zehn verschiedenfarbige kleine Seiden- oder Chiffontücher, Bindfaden und einen Zweig.
Die Wattekugel jeweils auf die Mitte des Tuchs legen, als Kopf abbinden und die Fee mit einem Faden am Zweig befestigen.

 

 

Greiflinge, Schmusepuppe, ein Ball und andere Dinge zum Tasten

Auch eine Erstlingspuppe aus Stoff kann für das Baby ein liebevoller Begleiter sein. Denn sie gehört bald zum Gutenacht-Ritual mit dazu.Schlamperle_002

 

 

Ansonsten brauchen kleine Hände verschiedene Materialien zum Betasten, etwa eine Holzrassel, einen Greifling und einen kleinen Stoffball. So können sie versuchen, es mit den Händchen zu greifen. Was es greift, wird sofort in den Mund genommen, gelutscht und darauf herum gekaut.Das Kauen umso mehr, wenn sich bald die ersten Zähnchen ankündigen werden.

 

 

Greifling20065

 

 

Wichtig ist bei allem, was ein Baby in die Hand nimmt: Das Spielzeug darf nicht mit giftiger Farbe bemalt sein und soll so groß sein, dass das Kind den Gegenstand nicht ganz in den Mund nehmen kann. Außerdem darf ein Spielzeug keine scharfen Kanten und Spitzen haben und nicht zerbrechlich sein.

 

 

 

Herumtragen 

Etwa ab dem zweiten Monat möchten Babys ab und zu beschäftigt werden und quengeln manchmal auch dann, wenn Sie nicht hungrig sind. Bevor Sie also füttern, wenn das Baby schreit, tragen Sie es erst einmal durch die Wohnung und machen es mit den verschiedenen Gegenständen bekannt. Sprechen Sie ruhig dazu: „Schau’ mal hier ist unser schöner gelber Vorhang, der sich im Wind bewegt, guck mal hier ist unsere Zimmerpalme mit ihren großen Blättern. Da ist das bunte Mobile von deiner großen Schwester“. Lässt es sich dadurch beruhigen, wollte es hochgenommen werden. Quengelt es weiter, ist es vielleicht wirklich hungrig und sollte natürlich gefüttert werden.  

 

Musik liegt in der Luft - Sprechen und Singen

 

Sprechen Sie mit ihrem Baby und erzählen Sie ihm, während Sie es tragen, was sie sehen und was Sie gerade tun. Auch beim Wickeln, Füttern, An- und Ausziehen, bietet sich eine liebevolle Zwiesprache an.  Alle Babys mögen Wiegenlieder. Sie beruhigen gut, weil ihr Rhythmus gleichmäßig ist und weil Mama oder Papa ihr Kleines beim Singen sanft hin- und herwiegen. Dabei kommt es noch nicht einmal darauf an, was gesungen wird. Trotzdem ist es gut, sich ein paar Wiegenlieder einzuprägen. Denn Babys lieben Wiederholungen über alles. Natürlich ist die Stimme der Eltern das Schönste, aber manchmal können Sie auch eine Spieluhr mit einer einfachen Melodie oder alten Weise aufziehen. Achten Sie nur darauf, dass die Spieluhr nicht zu nah am Bett des Babys liegt oder hängt und dass sie nicht schnarrt, plärrt oder blinkt. 

Mäh, Lämmchen, mäh                                         Schlaf, Kindchen, schlaf! 

  Mäh, Lämmchen, mäh                                               Schlaf, Kindchen, schlaf!

 Das Lämmchen lief im Klee.                                      Der Vater hüt' die Schaf.

Da stieß es an ein Steinchen,                                   Die Mutter schüttelt's Bäumelein,

da tat ihm weh sein Beinchen.                                 da fällt herab ein Träumelein.                               

Da schrie das Lämmchen „mäh!“                              Schlaf, Kindchen, schlaf!

 

 

BabybeimBad

    

 

Erst sind Babys ein bißchen ängstlich, aber Mamas fester Griff schafft Vertrauen zum Wasser

 

 

 

 

                                   

Baden

 Falls ihr Baby im Winter geboren ist empfiehlt sich ein gemeinsames Bad im aufgeheizten Badezimmer als gute Gelegenheit zum Spielen. Gehen Sie selbst mit dem Baby in die Badewanne. Sie sitzen relativ aufrecht und winkeln die Knie an. Setzen Sie ihr Baby mit dem Gesicht zu sich selbst hin auf die Oberschenkel, so dass Sie Blickkontakt haben. Der Kopf und Rücken des Babys wird dabei von den Oberschenkeln gestützt, beträufeln Sie den kleinen Körper nun vorsichtig mit Wasser. Mutigere Babys kann man, während man sie festhält, sogar die Oberschenkel wie auf einer Rutsche hinunter gleiten lassen. (Bitte lassen Sie ihr Kind niemals los, während sie mit ihm in der Wanne sind.)  

 

babyunterdemhandtuch

Bewegungs- und Körperspiele 

Das Wickeln ist eine gute Gelegenheit, kleine Spiele mit den Ärmchen und Beinchen zu machen. 

Arme:

Ihr Baby liegt. Nehmen Sie die Arme des Babys vorsichtig auseinander und führen Sie sie vor dem Körper wieder zusammen. Oder heben Sie die Arme über den Kopf und führen Sie am Körper entlang wieder herunter. Dazu können Sie lachen und sprechen „Auf und zu“ und „Auf und Ab“. Mit großen Augen wird das Baby mitverfolgen, was Sie mit seinem Körper tun. 

Beine:

Die strampelnden Beinchen können Sie ab und zu einfangen und  abwechselnd sanft dehnen und strecken, mal langsamer, mal etwas schneller. „Tsch, tsch, tsch die Eisenbahn“ wären begleitende Geräusche oder Sie sagen einfach „Dehnen und Strecken“. Achten Sie auf die Signale, manche Babys merken sich die Spiele und fordern Sie durch Bewegungen heraus, sie wieder zu spielen.Quengeln Kinder oder drehen Sie den Kopf weg, heißt das „ich will nicht mehr spielen“.  

Da kommt eine Maus 

altKrabbeln Sie mit den Fingern vom Bauch über die Ärmchen zum Ohr und Kopf des Babys und sprechen Sie dabei: „Da kommt eine Maus, die sucht ein Haus, Klingelingeling (dabei zupfen Sie vorsichtig am Ohrläppchen), klopft an, Guten Tag“ (nun berühren Sie das Näschen oder schütteln die Hand)

Lassen Sie ihrer Phantasie freien Lauf, ihre Hände werden zu verschiedenen Tieren: „Hier kommt ein Vögelchen geflogen und landet da!“ Ihre Hände simulieren einen Vogel, der auf den Babybauch landet. Hier kommt ein Kätzchen geschlichen, sagt „Miau“ und kuschelt sich da! hin. Ihre Fingern kuscheln sich in die Ellenbeuge des Babyärmchens. „Hier kommt ein Entchen gewackelt und pickt mal hier und da.“ Sie zupfen mit den Händen, mal hier und da am Pulloverchen des Babys.

Rutsche 

Siehe Spieltipp Baden oben. Das gleiche Spiel geht auch angezogen. Winkeln Sie die Beine an und lassen sie Ihr Baby am Oberschenkel entlang herunterrutschen!   

Spielen und Beschäftigung mit dem Baby ist kein Luxus, sondern Voraussetzung dafür, dass sich ein Baby seelisch und körperlich gesund entwickeln kann!

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