Väter- Warum sie so wichtig sind

Immer mehr Männer in Deutschland übernehmen Väterpflichten nicht nur im Sinne des Familienernährers. Die Zahl derer, die Elternzeit beantragen, wächst von Jahr zu Jahr. Väter in der Krabbelgruppe oder auf dem Spielplatz gehören längst nicht mehr zu den Exoten. Aber auch Männer in der traditionellen Rolle haben längst neue Vorstellungen vom Vatersein für sich entdeckt.

VaeterEin stürmischer, regnerischer Tag, an dem man am liebsten keinen Fuß vor die Türe setzen würde: Linus, 5 Jahre, und sein Schwesterchen Hanna, 3 Jahre, toben durch die Wohnung. Sonja, ihre Mama, arbeitet freiberuflich als Journalistin und sammelt gerade Informationen für einen Beitrag, der morgen in der Redaktion sein muss. Ausgerechnet heute ist niemand greifbar, der die Kinder mal für ein, zwei Stunden betreuen könnte. Sonjas Stimmung erreicht bald den Gefrierpunkt. Immer wieder ermahnt sie die Kinder, vertröstet sie auf später, schimpft und bekommt gleich darauf ein schlechtes Gewissen.

Papa ist der Superstar

Gegen 18 Uhr kommt Alex heim. Linus und Hanna machen einen Freudentanz und nehmen ihren Papa sofort in Beschlag. Alex baut mit den beiden an der Ritterburg weiter und vergisst über dem Spiel, dass er eigentlich das Abendbrot hätte vorbereiten sollen. „Typisch!", schmollt Sonja in der Küche vor sich hin. „Er ist mal wieder der beste Papa der Welt und ich die ewig nörgelnde Mutter, die auf festen Essenszeiten besteht.“

PapaSuperstarViele Eltern werden sich in dieser Beispielgeschichte wiederfinden. Überall dort, wo sich Mütter tagsüber um Haushalt, Kinder und zuweilen wie Sonja auch noch um ihren Beruf kümmern, wird der Papa am Abend sehnsüchtig erwartet. Er ist meistens gut gelaunt, freut sich auf ein, zwei Stunden mit den Kindern und sorgt für Spaß und gute Stimmung. Kein Wunder, dass er von seinem Nachwuchs aufs Podest gehoben wird.

Väter ticken anders

Dass Alex aus unserem Beispiel die Abendbrotzeit über der Ritterburg vergessen hat, ist sozusagen typisch Mann. Väter ticken nämlich in vielerlei Hinsicht anders als Mütter. Fest steht nämlich: Männer haben einen stärker ausgeprägten Spieltrieb als Frauen. Sie können beim Spielen mit ihren Kindern oft viel besser entspannen als Mütter. Darüber vergessen sie sogar die Zeit und verpassen – wie in Alex Beispiel – die verabredete Essenszeit. Kinder finden das natürlich super. Sie fühlen sich ernst genommen und sind stolz, dass ihr Papa von ihrem Spiel so begeistert ist.

VaeterVaeterPapaaufWieseEinen weiteren Bonus verbuchen Väter oft für sich: Bei Geländespielen, bei Naturerkundungen oder auch bei der Kissenschlacht sind sie einfach unschlagbar. Sie trauen ihren Kindern mehr zu als Mütter, spornen sie an, auch mal bis an ihre Grenze zu gehen. Das macht Kinder ungeheuer stolz. Mit jedem Erfolg beim Klettern oder Fußballspielen wächst ihr Selbstbewusstsein.

Kinder brauchen Mama und Papa

Keine Sorge: Mütter spielen im Leben ihrer Kinder eine mindestens gleichberechtigte Rolle neben den Vätern. Denn weil beide so unterschiedlich sind, ergänzen sie sich wunderbar. Kinder brauchen für eine gesunde Entwicklung beide Elterntypen – die mehr fürsorgliche pflegerische und liebevolle Art der Mutter und die eher draufgängerische des Vaters. Studien haben ergeben, dass Väter im Zusammensein mit ihren Kindern mehr motorische Aktivitäten wie Ballspielen, Fahrradfahren, Klettern und Schaukeln bevorzugen. Mütter hingegen bevorzugen Aktivitäten, bei denen mehr Nähe im Spiel ist: Puppentheater, Kaufmannsladen, Vorlesen und Erzählen. Und doch ist es gut, wenn Kinder ihre Eltern auch mal in umgekehrten Rollen erleben. Wenn sie zum Beispiel mit Mama ein Vogelhaus bauen, durch die Natur streifen, auf der Wiese herumtollen und mit dem Papa Kuchen backen, häkeln oder Kasperle spielen.

Väter und Mütter sollten im Umgang mit ihren Kindern folgende Regeln beherzigen:

Schenken Sie Ihrem Kind viel Fürsorge und Zärtlichkeit. Es braucht liebevolle Eltern und die Nähe zu beiden – zu Mama und Papa.

Lassen Sie Ihr Kind Anteil an Ihrem Leben nehmen. Dann kann es aus ihren Erfahrungen lernen und unterscheiden, wie Mama und Papa jeweils anders mit Situationen umgehen.

Planen Sie gemeinsame Zeiten mit der ganzen Familie ein. Aber reservieren Sie auch Zeiten, in denen Sie als Mutter – oder als Vater – mal etwas allein mit Ihrem Kind unternehmen.

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