Loben - Wann Eltern loben sollten und wann nicht

"Prima! Das hast du toll gemacht! Ich bin richtig stolz auf dich!" Keine Frage: Lob verleiht Kindern Flügel und motiviert sie zum Weitermachen. Aber Vorsicht: Schon die Kleinen durchschauen Eltern, die es mit ihrem Lob nicht ehrlich meinen. Wie Mütter und Väter die richtige Dosierung finden...

Loben kann auch schaden

KlatschendeMutterLob ist Nahrung für die Seele. Eltern sollten deshalb nicht daran sparen. Wenn ein Kind etwas geschafft hat, tun anerkennende Worte einfach gut. Lob macht Mädchen und Jungen stark und selbstbewusst. Es kann allerdings auch schaden. Ein Beispiel: Der fünfjährige Jan-Luca malt mit Vorliebe einen Wald mit vielen verschiedenen Bäumen. Die Mutter lobt ihren Jungen: „Super, wie toll du malen kannst!“ Besser wären anerkennende Worte, die ins Detail gehen: „Dieser Baum hat wunderschöne Blätter. Er gefällt mir sehr gut.“ Der Unterschied: Das erste Lob ist allgemein gehalten, das zweite bezieht sich auf Einzelheiten. Je konkreter ein Lob nämlich ist, desto besser kommt es beim Kind an. Wissenschaftler der Standford-Universität in Kalifornien haben sogar herausgefunden: Kinder, die nur ein allgemeines Lob bekamen, reagierten in anderen Situationen auf Kritik sehr viel sensibler als Kinder, bei denen Eltern ins Detail gingen. Sie folgerten daraus: Gezieltes Lob motiviert besser und macht kritikfähiger.

Bitte keine Dauerberieselung!

Leider besteht beim Loben immer auch die Gefahr, ein Kind mit Leistungsdruck zu überfordern. „Super, wie schnell du gelaufen bist! Wenn du dich anstrengst, wirst du beim nächsten Mal erster.“ Wichtig ist eine Anerkennung für jedes Bemühen. Kinder möchten nämlich spüren, dass ihre Eltern stolz auf sie sind – auch wenn andere Kinder besser oder schneller waren. Es geht beim Loben nicht um Leistung, sondern darum, ein Kind zu bestärken und ihm zu helfen, Selbstvertrauen zu gewinnen. Darüber hinaus sollten Sie vermeiden, Ihr Kind bei jeder Gelegenheit zu loben. Denn wie bei der Musik führt eine Dauerberieselung dazu, dass kaum noch etwas wahrgenommen wird. Besser ist echtes Interesse. Lassen Sie sich von Ihrem Kind erklären, wie der Flaschenzug, den es gerade gebaut hat, funktioniert. Probieren Sie mit ihm aus, was man alles damit hoch heben kann. Mütter und Väter, die sich dafür interessieren, was ihr Kind gerade macht, zeigen ihm: „Wir finden es beeindruckend und möchten gern mehr darüber erfahren.“

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