Geschenke - Worauf Eltern achten sollten

„Die Auswahl von Spielzeug sollte der Verantwortung Erwachsener unterliegen“, schreibt die Erzieherin Christiane Kutik in ihrem Buch „Entscheidende Kinderjahre“ (siehe Buchempfehlungen unserer Serie).

„Bei den heutigen Überangebotan an Industriespielzeug müssen wir als Mütter und Väter wie Filter sein. Sinnvoll sind vor allem Spielzeuge, die dem Kind die Möglichkeit lassen, seine eigene Fantasie zu entfalten.“

Eltern sollten sich vor dem Kauf eines Spielzeugs folgende Fragen stellen, empfiehlt Christiane Kutik: Kann es die Fantasie anregen? Ermuntert es zum Ausprobieren eigener Ideen? Ist es verwandlungsfähig und für verschiedenartige Spielideen verwendbar? Fordert es zur Geschicklichkeit heraus? Ist es frei von Vorgaben, die genau zu befolgen sind?

Bewährte Spielsachen ergänzen

Gut ist immer das, was ergänzt werden kann, etwa ein neues Möbelstück oder ein Biegepüppchen für die Puppenstube, Ritter für die Burg, Tiere für den Bauernhof, Zubehör für den Kaufladen oder die Eisenbahn. Dabei muss grundsätzlich nicht immer alles neu sein. Kinder beschäftigen sich gern mit normalen Alltagsdingen. Aus Schachteln und Stoffresten zum Beispiel entstehen Betten fürs Puppen- oder Tierkrankenhaus. Kleine und große leere Streichholzschachteln können mit allen möglichen Dingen für den Kaufladen gefüllt werden: Buchstabennudeln, Reis, Tee, Erbsen, Linsen usw.

Auf geprüfte Sicherheit achten

Spielzeug sollte ungefährlich und belastbar sein. Sicherheitszeichen bieten zwar eine gewisse Hilfe. Aber nicht alle sind aussagekräftig. Das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit zum Beispiel ist nur echt, wenn daneben das Logo der jeweiligen Zertifizierungsstelle steht, etwa TÜV Rheinland. Das europäische CE-Zeichen sagt hingegen wenig über die Qualität eines Spielzeugs aus und ist im Grunde nichts anderes als ein Handelszeichen. Auf jeden Fall empfiehlt es sich auch, vor dem Kauf von Spielsachen, einen Blick in die Testberichte von Ökotest oder der Stiftung Warentest zu werfen.

altEine weitere wichtige Überlegung: Kreativität entsteht durch Mangel. „Kinder, die in Bezug auf Spielzeug kurz gehalten werden, sind im Grunde die wirklich Beschenkten“, sagt Christiane Kutik. „Denn sie können ihr Sinnen und Handeln für eigene Ideen öffnen. Beim Spielzeug sollte Qualität deshalb ganz eindeutig vor Quantität gehen.“

Zeitgeschenke stehen hoch im Kurs

Viele Kinderwünsche kann man aber auch ohne Geld erfüllen: die Nachtwanderung mit dem Papa, die Eisenbahnreise mit der Oma, der erste Theaterbesuch mit der Mama zum Beispiel. Solche Zeitgeschenke zeigen dem Kind: „Du gehörst zu unserem Leben, wir lieben dich und möchten schöne Erlebnisse mit dir teilen.“

Eine schöne Idee: Schenken Sie Ihren Kindern oder Enkeln einen gemeinsamen Tag auf dem Dachboden. Alle Schränke, Kisten und Kartons dürfen aufgemacht und durchstöbert werden. Bestimmt stoßen Sie dabei selber auf Dinge, die längst in Vergessenheit geraten sind.

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