Familientisch - Gemeinsamkeit, die stark macht

Gemeinsame Mahlzeiten fördern die Gesprächskultur in der Familie. Am Familientisch kann jeder loswerden, was ihn bedrückt. Hier fühlen sich schon die Kleinsten angenommen und geborgen.

Jona, sieben Jahre, platzt am Abendbrottisch mit einer Neuigkeit heraus: „Felix hat mich zu seinem Geburtstag eingeladen. Er ist mein neuer Freund!“ Seine kleine Schwester Merit erzählt von dem Zelt, das sie und Lotta im Kindergarten aus Zweigen und großen Farnblättern gebaut haben. Mama und Papa hören ihren Kindern interessiert zu, fragen nach, lassen sich Einzelheiten schildern. Auch sie selbst berichten über ihren Tag zu Hause und im Büro. Das muntere Plaudern begleitet die ganze Mahlzeit.

Viel Zeit für Gespräche

Doch nicht immer herrscht am Familientisch eitel Sonnenschein. Manchmal bringen Mama oder Papa einen Ärger aus dem Büro mit nach Hause. Jona hat sich mit Felix gestritten und ist nun untröstlich. Oder Merit ist traurig, weil sie heute im Kindergarten einen toten Vogel beerdigt haben. Auch Ärger oder Kummer haben ihren Platz am Tisch. Kindern hilft es oft, wenn Eltern zugeben, dass bei ihnen tagsüber auch nicht immer alles glatt lief, dass Papa sich durch Bemerkungen eines Kollegen gekränkt fühlte und richtig wütend wurde.

Wenn Eltern sich von einer so menschlichen Seite zeigen, fällt es auch den Kindern leichter, über ihre aufgewühlten Gefühle zu sprechen. Am Familientisch wird alles aufgearbeitet, gerade gerückt und geglättet. Doch dies setzt voraus, dass sich alle Zeit nehmen und mögliche Ablenkungen von vornherein ausgeschaltet werden, etwa das Telefon. Die meisten Familien besitzen mittlerweile einen Anrufbeantworter. Und ansonsten gilt: Wer etwas Wichtiges zu erzählen hat, ruft auch später noch mal an. Der Familientisch sollte im Tagesablauf einen festen Platz haben. Für viele Familien ist das gemeinsame Abendbrot am praktischsten. Denn da sind in der Regel alle zu Hause.

Was allen bei Tisch gut tut

Ein wenig Glanz wertet die Familienmahlzeit auf. Dazu gehören etwa Kerzen und Blumen. Vielleicht gehen Sie mit den Kindern bei Spaziergängen regelmäßig auf die Suche nach schönen Dingen für den Familientisch. Jede Jahreszeit hält eine reiche Auswahl bereit: Blumen im Frühling und Sommer, bunte Blätter, Kastanien, Eicheln und andere Baumfrüchte im Herbst, Tannenzweige mit Äpfeln und Nüssen im Winter.

Zu einer guten Tischkultur gehört es, Schüsseln und Platten herumzureichen und sich gegenseitig zu bedienen. Dies macht aus der Mahlzeit etwas Besonderes und regt nicht nur den Appetit an, sondern fördert auch die Lust auf Tischgespräche.

Wichtig: Der Ärger mit den Kindern oder eine Meinungsverschiedenheit zwischen den Eltern sollten am Familientisch keinen Platz haben. Ideal ist es, das vorher zu bereinigen oder sich auf einen Zeitpunkt nach dem Essen zu vertagen. In dem Zusammenhang eine hübsche Idee: Legen Sie jemandem, der es am Tag zuvor besonders schwer hatte, einen kleinen Glücksbringer aufs Frühstücksgedeck: einen Schokoladen-Marienkäfer, ein rotes Papierherz oder ein buntes Baumblatt mit einem lachenden Gesicht, das Sie schnell mit Filzstift aufmalen.

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