Eifersucht aufs Baby - Wie Eltern sie vermeiden können

Die vierjährige Greta kann es kaum erwarten. Heute kommt ihre Mama mit dem neu geborenen Brüderchen aus der Klinik heim. Lars ist gerade mal drei Tage alt. Gleich nach der Geburt durfte Greta ihn streicheln. Und jeden Tag hat sie Mama und Lars besucht. Greta weiß, dass Babys viel schlafen und oft an Mamas Brust trinken müssen.

Ihre Kindergartenfreundin Lotta hat nämlich auch einen Baby-Bruder. Greta freut sich schon jetzt, der Mama beim Wickeln und Baden des Babys zu helfen. Denn das hat sie sich bei Lotta abgeschaut. Aber wie das nun mal so ist: Nach einer gewissen Zeit verliert alles an Reiz. Der kleine Bruder nervt Greta oft mit seinem Geschrei. Auch dass er ununterbrochen trinken möchte und die Mama dann nicht mit ihr spielen kann, ärgert die Kleine. Sie möchte das Puzzle mit Mama jetzt beenden – und nicht, wenn Lars endlich schläft. Sie will auf der Stelle ihren Saft und nicht erst, wenn das Baby getrunken hat. Es ist eben doch nicht so einfach, die Aufmerksamkeit der Mama mit einem neuen Geschwisterchen zu teilen. Aber je mehr Verständnis Eltern für ihr älteres Kind zeigen, desto besser wird das Zusammenleben zu viert funktionieren. So können Eltern eine gute Beziehung zwischen ihren Kindern fördern:

Das große Kind einbeziehen

Ihr großes Kind braucht vor allem in der ersten Zeit mit dem Baby Ihre Aufmerksamkeit und Fürsorge ganz besonders. Es soll sich nicht ausgeschlossen fühlen. Singen und erzählen Sie deshalb mit Ihrem Kind, während Sie sich um das Baby kümmern. Machen Sie es sich beim Stillen auf dem Sofa zu dritt gemütlich. Beim Füttern des Babys können Sie Ihrem Kind eine Geschichte erzählen.

Um Verständnis werben

Erzählen Sie Ihrem Kind viel von der Zeit, als es selber noch ein Baby war. Blättern Sie zusammen in Fotoalben und sprechen Sie über die Bilder: „Da sind wir zum ersten Mal über Nacht bei Oma geblieben. Du hast gerade Zähne bekommen – wie unser Baby im Augenblick auch. Und du hast genauso viel geschrieen wie dein kleiner Bruder. Der Opa hat dich stundenlang herumgetragen. Das war gut für dich.“ So können Sie geschickt um Verständnis werben, wenn Ihr Baby mal etwas mehr Zuwendung braucht, weil es sich nicht wohl fühlt.

Heute nur du und ich

Ältere Geschwister genießen es, nun zu den „Großen“ zu gehören. Es gibt bestimmte Dinge, die der Papa oder die Mama mit dem Baby nicht machen können. Unternehmen Sie öfter mal ganz bewusst etwas mit ihrem älteren Kind. Beispiel: „Du darfst mit mir zum Baumarkt fahren und Holz für ein neues Regal in deinem Kinderzimmer aussuchen.“ Oder: „Morgen geht Papa nicht zur Arbeit. Dann fahren wir beide zum Schwimmen. Das macht mit dir immer so viel Spaß.“ Solche Wertschätzung tut der aufgewühlten Kinderseele gut.

Du bist einfach unschlagbar

Kinder freuen sich wie die Schneekönige, wenn sie in der Öffentlichkeit gelobt werden, etwa: „Greta ist einfach unschlagbar. Wenn Lars schreit, kann sie ihn wunderbar beruhigen.“ Das lässt Kinder über sich hinauswachsen. Und sie finden umso schneller in ihre Rolle als große Schwester oder großer Bruder hinein.

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