Abenteuerlust - Warum Eltern sie fördern sollten

Mit viel Mut ausgerüstet streifen drei kleine Jungen durch ein Waldstück. Aus kleinen Ästen haben sie sich Holzschwerter gemacht: Man kann ja nie wissen, ob hinter einem Baum nicht plötzlich ein Feuer speiender Drache auftaucht! Auf ihrem Streifzug durch den Wald finden die Jungen zwar keinen Drachen, dafür aber einen dicken Baumstamm, der zum Balancieren einlädt. Das Abenteuer erfinden die Kinder selber: Der Baumstamm wird nämlich zu einer wackeligen Brücke, die über eine gefährlich Schlucht oder einen reißenden Fluss führt. Auf der anderen Seite der Brücke entdecken die Kinder geheimnisvolle Spuren auf dem feuchten Waldboden. Bestimmt gehören sie zu einem Dinosaurier.

Die Lebensverhältnisse haben sich geändert

Kinder lieben solche Abenteuer. Sie können davon nicht genug bekommen. Und am schönsten ist es, wenn die Eltern nichts davon wissen und erst recht nicht überall dabei sind. Das war schon immer so. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Kinder möchten Neues ausprobieren und dabei bis an ihre eigenen Grenzen gehen. Das mulmige Gefühl bei den Streifzügen durch die Natur, beim Klettern und Drachen-Besiegen lässt Mädchen und Jungen über sich selbst hinauswachsen. Das ist gerade heute wichtiger denn je. Denn die Lebensverhältnisse von Kindern haben sich im Vergleich zu früheren Generationen entscheidend verändert. Der zunehmende Autoverkehr, zugebaute Wohnviertel und fehlende Spielplätze rauben ihnen immer mehr Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. Die Folge: Viele Kinder hocken den ganzen Nachmittag zu Hause herum, sehen fern, spielen am Computer. Die sinnliche Wahrnehmung beschränkt sich dabei nur auf das Sehen und Hören.

Die Natur als Abenteuerspielplatz

Kinder können aber nur ganzheitliche Erfahrungen machen, wenn alle Sinne beteiligt sind. Die Natur bietet dafür die ganze Palette. Erde und Sand, Wasser und Schlamm, Blätter und Stöckchen, Steine, Tannenzapfen und leere Schneckenhäuser stimulieren die Sinne und fördern die Abenteuerlust. Ein kleines Stückchen Natur liegt meistens direkt vor der Haustür – auf einer Wiese, in einem kleinen Park, auf einem Spielplatz mit Büschen, Kletterbäumen und Erdhügeln. Geben Sie Ihrem Kind so oft wie möglich Gelegenheit, dort mit anderen zu spielen. Klettern, Balancieren, Geheimverstecke suchen, im Gebüsch verschlungene Pfade entdecken, den Kindern von Naturwesen und Märchengestalten erzählen: All das fördert Fantasie, Beweglichkeit, Geschicklichkeit und regt zum Denken an.

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