Trauer

Auch unsere Fachinterviews zum Thema Trauer, Trennung, Scheidung werden Sie interessieren.

 

Mit Kindern über den Tod sprechen

Oft scheuen sich Eltern, das Thema Tod mit Kindern anzusprechen und warten lieber, bis es unumgänglich ist, weil im Verwandten oder Freundeskreis ein Todesfall eintritt, oder weil ein Haustier stirbt. Es ist leichter für Kinder, wenn sie das Thema Tod schon als Tatsache des Lebens kennen gelernt haben, bevor sie einen schmerzhaften Verlust erleben.

Wenn Kinder mit dem Tod in ihrer näheren Umgebung konfrontiert werden, kann und soll man ihnen die Trauer natürlich nicht ersparen, die zum Abschied nehmen dazu gehört. Sie brauchen unseren Trost, unser Verständnis und unsere Bereitschaft, ihre Fragen zuzulassen und nach bestem Wissen zu beantworten. Sie müssen auch Ihre Trauer nicht verstecken. Wenn Ihr Kind Ihre Trauer spürt, ist das völlig in Ordnung. Auch dieser Aspekt gehört ja zu dem Thema Tod und Sterben und muss nicht vor den Kindern verborgen werden. Nur sollten Kinder das Thema Tod nicht ausschließlich als düster und bedrückend erfahren. Es ist sehr wichtig, dass - auch beim Tod von nahen Verwandten - deutlich wird, dass wir als Zurückgebliebene weiter leben dürfen, dass man Lachen, Spielen und tätig sein darf, auch wenn man trauert.

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Bücher über Tod und Trauer

Susan Varley

Leb wohl, lieber Dachs

Die Tiere des Waldes trauern um den Dachs, der an Altersschwäche gestorben ist. Den Winter über sind sie sehr traurig, finden sich aber im Frühjahr zusammen, um sich mit Geschichten über die schönen Zeiten, als der Dachs noch lebte, zu trösten. Der Dachs war immer zur Stelle gewesen, wenn eines der Tiere Hilfe brauchte. Den Frosch hatte er Schlittschulaufen gelehrt, dem Fuchs das Kravattenknoten schlingen, und Frau Kaninchen hatte von ihm sein Spezialrezept für Lebkuchen bekommen.  Eine einfühlsame Geschichte über Traurigsein und Tod und wie sehr es tröstet, sich zu erinnern und über die vergangenen, aber schönen Zeiten zu sprechen.

Annette Betz Verlag

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Besinnliche Stunde zu Hause

Wer kein Grab von Verwandten oder Freunden hat, kann natürlich auch zuhause mit seinem Kind etwas tun. Vielleicht kann am Todestag der Oma ein Foto mit einer Kerze aufgestellt werden und sie können ein wenig von schönen Erinnerungen erzählen, die Sie mit der Oma verbinden. Und wenn es Ihrem Empfinden entspricht, können sie dem Kind ja auch vermitteln, dass sich die Oma an ihm freut, auch wenn sie nun nicht mehr auf der Welt ist. Dies hilft dem Kind die Brücke zu bauen und nimmt dem Verlust des Toten ein wenig die Absolutheit.

Das Grab als Gärtchen pflegen

Kinder haben zum Beispiel viel Freude daran, ein Grab zu pflegen, denn es ist wie ein kleiner Garten für sie. Zu jeder Jahreszeit gibt es dort etwas zu tun: z. B. Blumenzwiebeln setzen im Herbst, damit Oma oder Opa im Frühjahr ein schönes Frühlingsbeet auf ihrem Grab haben. Und für den Winter muss das Grab mit Tannenzweigen abgedeckt werden. Im Frühling kann man dann den alten Reisig entfernen und sich an den herausspitzenden Frühlingsblumen freuen. Und im Sommer kann gepflanzt, gejätet und beim Gießen geholfen werden.

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Kinderbild nach dem Besuch des Grabes gemalt

Vielleicht kann man anschließend an die "Arbeit" eine Kerze anzünden und ein wenig an den Verstorbenen denken oder von ihm erzählen. Das geht übrigens auch, wenn das Kind den Verstorbenen vielleicht gar nicht kennen gelernt hat, solange sie ihm die Bedeutung, die dieser Mensch für Sie hatte, vermitteln können.

Wenn Kinder "Beerdigung" spielen

Nicht erschrecken, wenn ihr Kind "Beerdigung" spielt. Für Erwachsene mag es makaber erscheinen, wenn ein Kind mit seinen Stofftieren oder Puppen Beerdigung spielt. Für Kinder ist das Nachspielen eine Form der Verarbeitung und sie integrieren durch das Spiel Erlebnisse in ihr Leben. Auch oder gerade das Schmerzliche und Unbegreifliche bleibt davon nicht ausgeschlossen.

Man muss also keineswegs schockiert oder beunruhigt sein, wenn der Teddy in einem Schuhkarton verschwindet und feierlich mit Papierblumen in einem Kissenberg begraben wird. Sie werden sehen, dass sowohl der Teddy wie auch Ihr Kind schon kurz darauf wieder sehr munter in ein anderes Spiel verwickelt sind.

Wie Kinder mit Trauer umgehen können

Der Tod ist ein schmerzliches Thema, das heute nach Möglichkeit ausgeklammert wird aus dem Leben so lange es geht. Auch die Kinder versucht man möglichst lange vor dieser unausweichlichen Tatsache des Lebens zu "bewahren". Wie kann man Kindern das Thema Tod vermitteln?

Kinder gehen am liebsten aktiv mit Themen um, sie wollen etwas "tun". Das gilt auch, ja sogar besonders für schwierige Themen wie den Tod und das Sterben.

Sicher gibt es viele Möglichkeiten, wie man mit Kindern ein Totengedenken abhalten kann oder wie man ihnen helfen kann, die Verstorbenen weiterhin einzubeziehen, etwas für sie zu tun. Am besten ist es natürlich, jede Familie findet die für sie passende Form selbst.

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