Mit dem Baby unterwegs - so sichert man ein Baby vor und nach der Geburt im Verkehr

Vor der Geburt

Im Auto

Eine normale Schwangerschaft schränkt die Fähigkeit der Mutter beim Autofahren nicht ein, denn die Vorgänge im Mutterleib haben keine Auswirkung auf Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit und Reaktionsvermögen.

In den ersten Monaten der Schwangerschaft kommt es manchmal zu Beschwerden oder Übelkeit, deshalb sollte man vorsichtig sein. Statistiken zeigen, dass die Zahl der Blechschäden in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft ansteigen.

Vermeiden Sie daher, wenn es geht, stressige Fahrten und fahren Sie immer ein bisschen früher als gewohnt los. Denn Stress für Sie bedeutet Stress für Ihr Baby!

Wahrscheinlich fährt man in der Schwangerschaft intuitiv noch vorausschauender als sonst und das ist auch gut so. Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass rasante Beschleunigungen und Vollbremsungen nicht nur den Puls und Blutdruck der Mutter, sondern auch des Kindes in die Höhe treiben.

Gerade für Schwangere ist es wichtig, während der Fahrt viel zu trinken. Haben Sie immer stilles Wasser, Saft oder Tee dabei. Auch Hunger ist ein schlechter Beifahrer. Legen Sie sich für solche Fälle einen Müsliriegel oder ähnliches ins Handschuhfach!

Autofahren macht müde. Und Müdigkeit verlängert die Reaktionszeit. Ihr Körper arbeitet jetzt für zwei, und Sie werden sehr wahrscheinlich schneller müde. Legen Sie bei längeren Autofahrten alle zwei Stunden eine Pause ein, und gönnen Sie sich und Ihrem Baby etwas frische Luft und Bewegung, auch wenn Sie „nur“ als Beifahrerin dabei sind.

Beim Anschnallen im Auto sollte der Sicherheitsgurt immer unter dem Babybauch entlanggeführt werden.

Im Flugzeug

Manche Ärzte raten, während der Schwangerschaft gar nicht zu fliegen, wegen der Strahlung, der das Baby während des Fluges ausgesetzt ist. Wenn sie in den letzten Wochen der Schwangerschaft noch fliegen möchten, müssen Sie ein Unbedenklichkeitsattest mitbringen.

Nach der Geburt

Tragetuch

Viele Eltern tragen ihr Kind voller Stolz im Tragetuch vor sich her. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange das Baby so im Tuch liegt, dass es die Brust und Augen der Eltern sehen kann. Gut ist es, wenn es dabei ein Mützchen trägt – auch im Sommer. Denn ein Mützchen dämpft den Lärm und die Eindrücke der Außenwelt. Das ist vor allem wichtig, solange die Fontanelle noch nicht geschlossen ist, aber auch danach. So fühlt es sicher, geborgen und geschützt.

Wird ein Baby hingegen so eingebunden, dass es alles sieht, was ihm entgegenkommt, ist es überfordert und hat keine Chance, zu entspannen oder auszuruhen. Im Gegenteil: Es ist wehrlos allen Reizen ausgesetzt und wird von optischen Informationen überflutet, die es nicht verkraften kann. Die Babys schlafen dann zu Hause oder noch im Tragetuch vielleicht vor Erschöpfung ein, sind aber unruhig und werden immer wieder wach.

Kinderwagen

Immer öfter sieht man auch Eltern, die den Kinderwagen so eingerichtet haben, dass ihr Baby oder Kleinkind den Straßenverkehr und die entgegenkommenden Passanten sieht, Mutter oder Vater aber nicht anschauen kann, außer es verrenkt den Hals. Ein Kind wird auf diese Weise viel zu vielen Reizen ausgesetzt und ist heillos überfordert. Babys und Kleinkinder brauchen äußere und innere Sicherheit. Kann ein Kind die Eltern oder denjenigen, der den Kinderwagen schiebt, anblicken, kann sich ein Gespräch zwischen beiden entwickeln; mit der Kommunikation wächst die Bindung zwischen beiden und das Kind fühlt sich geborgen – auch im lärmenden Straßenverkehr der Großstadt.

Mit dem Kinderwagen sind Sie langsamer und länger unterwegs. Warten Sie lieber einmal etwas länger, als in Hektik mit dem Kinderwagen über die Straße zu rennen. Achtung bei der Bordsteinkante!

Fahrrad

Nehmen Sie Ihr Baby lieber nicht auf dem Fahrrad mit; denn es ist wirklich schwer, mit Baby das Gleichgewicht zu halten, und bei einem Sturz stürzt auch Ihr Baby! Kaufen Sie sich lieber, wenn möglich, einen Fahrradanhänger mit ECE Zeichen, das ist eine Sicherheitsprüfung. Aber Vorsicht in den Kurven! Kippen kann auch ein Anhänger.

Auto

Heute verunglücken mehr Kinder im Auto als zu Fuß. Daher brauchen Kinder und Babys unbedingt eine Babyschale oder einen Kindersitz. Beide sollten ein ECE-Zeichen haben. Sobald die Oberseite des Babykopfes an die Schale heranreicht, braucht es eine neue Schale.

Verkehrssicherheit-BabyimSchalensitzFoto: Römer  Halten Sie sich beim Montieren ganz genau an die Anleitung.

Ganz wichtig: Wenn Sie Ihr Baby auf dem Beifahrersitz mitfahren lassen wollen, müssen Sie den Airbag deaktivieren oder deaktivieren lassen!!!

Die Babyschale muss rückwärts gerichtet angebracht werden, d.h. das Baby muss mit dem Gesicht zur Lehne schauen.

Die Gurte müssen eng am Körper anliegen. Im Winter, so raten manche Experten, soll man die Kinder sogar aus den dicken Jacken schälen und dann erst angurten, weil sie sonst bei einem Aufprall aus dem Gurt rutschen können.

Schon gewusst? In richtig montierten Babyschalen bleiben 83 Prozent der Kinder bei einem Unfall unverletzt!

Hitze und Kälte

Lassen Sie Ihr Baby niemals alleine im Auto. Abgesehen davon, dass Ihr Kind Ihre Nähe braucht und niemals alleine sein sollte, ist es im Winter zu kalt, und im Sommer kann es viel zu schnell heiß werden. Dabei besteht Erstickungsgefahr! Prüfen Sie vor dem Losfahren, ob Ihr Kind vor Sonnenstrahlen geschützt ist. Wenn Sie nichts anderes zur Hand haben, klemmen Sie ein Tuch, das Schatten spendet, in das Autofenster.

Wenn Ihr Baby während des Autofahrens schreit, weil es Hunger hat oder die Windel nass ist, halten Sie lieber an. Sie kommen dann zwar etwas langsamer ans Ziel, aber dafür sicher und gesund. Schreiende Kinder machen nervös und lenken beim Autofahren ab.

Bus und Bahn

Auch in Bus oder Bahn sollten Sie Ihr Kind immer gut sichern. In der Bahn oder im Bus das Baby oder den Kinderwagen immer gut festhalten. Übrigens: In der Bahn gibt es spezielle Abteile für reisende Familien.

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