Lieder und Geschichten um Mühlen

Bekanntlich ranken sich um Mühlen und Müller viele heitere und ernste Lieder und Geschichten sowie Gedichte und Erzählungen vom Mahlen und der Bedeutung von Wind und Wasser. Müller waren in früheren Zeiten mächtige Männer, denn jeder Bauer brauchte sie, um aus Kotn das wertvolle Mehl zu gewinnen. Und wer hat nicht als Kind das Wanderlied der Müllersburschen geschmettert oder heute noch das Klipp klapp der Mühlräder der "Mühle am rauschenden Bach" im Ohr? Aber wissen Sie denn Liedertexte noch ganz? Wir mussten auch nachschauen, hier sind die alten Volksweisen zu finden!

 Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust,

Das Wandern.

Das muss ein schlechter Müller sein,

dem niemals fiel das Wandern ein,

dem niemals fiel das Wandern ein, dem niemals fiel das Wandern ein,

das Wandern.

Das Wandern, das Wandern,

das Wandern, das Wandern, das Wandern.

Vom Wasser haben wir’s gelernt,

vom Wasser.

Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht,

ist stets auf Wanderschaft bedacht,

das Wasser.

Das Wasser, das Wasser,

das Wasser, das Wasser, das Wasser.

Das sehen wir auch den Rädern ab,

den Rädern.

Die gar nicht gerne stille stehn

und sich mein Tag nicht müde drehn, die Räder.

Die Räder, die Räder,

Die Räder, die Räder, die Räder.

Die Steine selbst, so schwer sie sind, die Steine,

sie tanzen mit den muntern Reih’n

und wollen gar noch schneller sein,

die Steine.

Die Steine, die Steine,

Die Steine, die Steine, die Steine.

O Wandern, Wandern, meine Lust, o Wandern!

Herr Meister und Frau Meisterin,

lasst mich in Frieden weiter ziehen und wandern.

Melodie: nach Carl Friedrich Zöllner (1800-1860)

Text: Wilhelm Müller (1794-1827)

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach

Es klappert die Mühle am rauschenden Bach: klipp klapp.

Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach: klipp klapp.

Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot und haben wir dieses, dann hat’s keine Not. Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

Flink laufen die Räder und drehen den Stein: klipp klapp.

Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein: klipp klapp.

Der Müller, der füllt uns den schweren Sack, der Bäcker das Brot und den Kuchen uns backt.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

Wenn goldene Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp,

die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp.

Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,

so sind wir geborgen und leiden nicht Not.

Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp.

Melodie: Volksweise

Text: Ernst Anschütz (1780-1861)

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