Strandausflug

altPeter, sechs Jahre, verbringt mit seinen Eltern den Urlaub an der Nordsee. Wie alle Kinder, die zum ersten Mal ans Meer fahren, ist Peter hingerissen von der Weite der Landschaft, vom Meer, das nicht enden will, vom ständigen Wechsel der Gezeiten.

Peter paddelt in den Wellen herum, schluckt ein wenig Wasser und wundert sich: "Das schmeckt aber salzig!" Seine Mama erklärt: "Flüsse transportieren auf ihrem Weg zum Meer viel Gestein. Du musst dir das vorstellen wie ein riesiges Förderband. Das Wasser wäscht aus den Steinen Salz und Mineralstoffe heraus. Das Salz verbindet sich mit dem Wasser.

Durch die Sonnenhitze verdunstet Wasser, steigt als Dampf auf und bildet Wolken. Das Salz verdunstet nicht. Es bleibt im Meer. Wenn es wieder regnet, geht es von vorn los. Das Wasser fällt auf Gesteinsboden, löst die Salze heraus und fließt ins Meer. Das passiert seit vielen Millionen Jahren."

MaedchenmitSandhaendenkleinAuch über Ebbe und Flut staunt Peter. "Alle sechs Stunden ändert sich der Wasserstand. Dann wechseln sich Ebbe und Flut ab. Das hängt mit der Anziehungskraft des Mondes zusammen", weiß Peters Mama.

Eine Wanderung durchs Watt

Wenn sich die Flut zurückgezogen hat, können Sie mit Ihrem Kind durchs Watt wandern. Aber bitte nur unter fachkundiger Führung. Denn für Landratten, die das Watt nicht kennen, ist es zu gefährlich. Große Teile des Wattenmeeres werden nämlich schon kurze Zeit nach Niedrigwasser wieder von der Flut überschwemmt. Das Watt steht unter Naturschutz. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier ein Zuhause gefunden.

Für Kinder ist es ein besonderer Spaß, barfuß durch den weichen Schlick zu gehen oder im feuchten Boden Löcher zu graben.

Was Sie unbedingt bei Ihrer Wattexpedition mitnehmen sollten: einen kleinen Eimer zum Sammeln von Muschelschalen, leeren Schneckenhäusern und ausgetrockneten Seesternen sowie ein Fernglas zum Beobachten von Vögeln und – wenn Sie viel Glück haben – von Seehunden.

Ein riesengroßer Sandkasten

altKinder wundern sich oft, woher die großen Mengen Sand kommen. Er entstand erst im Laufe der Zeit. Flüsse führten Gestein mit sich. Es gelangte ins Meer, und wurde durch die Wellen ans Ufer geschwemmt. Durch die Brandung rieben sich die Steine und die Muschelschalen aneinander und wurden allmählich zu Sand zermahlen.

Der Sandstrand erfüllt Bedingungen wie kein noch so schön angelegter Sandkasten. Ideal ist die Verbindung zwischen Sand und Wasser.

Wer Kindern beim Spielen mit diesem Baumaterial zuschaut, wird sich wundern, welche Fantasie und Kreativität sie dabei entwickeln. Da werden Wassergräben gelegt, Mauern und Burgen gebaut, Klöße geformt und aus nassem Sand Tropfsäulen errichtet.

Unter IDEEN FÜR JEDEN TAG finden Sie Spielideen für Strandtage.

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