Tag- und Nachtfalter

Tagfalter

Die Tagfalter machen nur etwa 190 der Schmetterlingsarten aus. Den Tagfaltern spricht man seit jeher gute Eigenschaften zu, denn sie erscheinen im Frühjahr, wenn die Tage heller werden und die Sonne wärmer wird, denn sie sind von ihren Strahlen abhängig. So erklärt sich beispielsweise der Schmetterlingsname "Apollo", benannt nach dem griechischen Gott des Lichtes und der Schönheit.

Das Bild durften wir dem Themenheft "Schmetterlinge" der Kinderzeitschrift Vorhang Auf! entnehmen.

Apollos müssen sich jeden morgen "Warmzittern". Das heißt, sie bringen ihren Körper auf die Temperatur, die notwendig ist, um flugfähig zu sein. Kohlweißling und Tagpfauenaugen kennen wohl die meisten von uns.

Um so seltene und schöne Arten wie den Segelfalter oder den Apollo zu entdecken, braucht man viel Glück und Geduld, denn viele Tagfalter sind zudem an bestimmte Lebensräume wie Moore oder Flusslandschaften gebunden und kommen nur dort vor.

Gemeinsames Erkennungsmerkmal der heimischen Tagfalter sind ihre leicht keulenförmig verdickten Fühlerspitzen. Die Fühler der Nachtfalter sind häufig gefiedert und am Ende nicht verdickt.

Nachtfalter

Das Bild durften wir dem Themenheft "Schmetterlinge" der Kinderzeitschrift Vorhang Auf! entnehmen.

Die meisten Schmetterlinge sind so genannte Nachtfalter und wir sehen sie gar nicht – es sei denn, sie fliegen an unsere erleuchteten Fenster. Besonders im Mittelalter, als die Fenster noch unverglast und den Nachtschwärmern somit ungehindert Einlass boten, versetzten sie manchen in Angst und Schrecken.

Ein Grund, weshalb es die Falter zu den Behausungen der Menschen zog, war der Geruch von saurer Milch. Da es üblich war, die Rahmtöpfe offen stehen zu lassen, konnten die Falter sich ungeniert bedienen. Der abgeschöpfte Rahm wurde "Schmetten" genannt.

Doch nicht nur die Düfte zogen sie magisch an, sondern auch das Licht und somit die offenen Feuerstellen. Aber die wurden ihnen wiederum zum Verhängnis. Wer der Glut zu nahe kam, für den gab es kein Entrinnen. Für die Menschen im Mittelalter war dies unverständlich. Tiere, die freiwillig ins offene Feuer flogen und Speisen verdarben, konnten nur mit bösen Dämonen in Verbindung stehen.

Nachtfalter konnten angeblich sogar über Leben und Tod entscheiden. Darum ging die Angst um, wenn ein Schwerkranker im Bett lag. Dass nicht nur Gerüche von Nahrungsmitteln und der Schein des Feuers die Tiere magisch anzogen, sondern auch Schweißgeruch, wussten die Menschen damals nicht. So werteten sie das Erscheinen der Falter als böses Zeichen. Verstarb der Kranke auch noch, fühlten sie sich natürlich erst recht in der Annahme bestätigt.

Quelle: Aktion Abenteuer Schmetterling

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