Schmetterlinge anlocken

Schmetterlinge auf den Balkon locken

Für immer ansiedeln werden sich Schmetterlinge auf Ihrem Balkon vermutlich nicht. Aber als Raststation für vorbeifliegende Falter sind Balkone sehr geeignet und Kinder werden ihre Freude an jedem innehaltenden Falter haben.

Pflanzen Sie mit Ihren Kindern eine Schmetterlings-Oase! Kinder können ein Tütchen Samen „Schmetterlingswiese“ in einen Balkonkasten streuen und diesen täglich gießen und pflegen.

Auf Balkonen sind Kletterpflanzen ein Ruheplatz für Schmetterlinge und die Blütenpracht bietet den Faltern reichlich Nahrung. Im Blumentopf mögen Schmetterlinge alles, was duftet. Auf die nektararmen Geranien und andere Exoten sollten Sie jedoch verzichten. Pflanzen Sie lieber Wildnelken.

Tipp: Lassen Sie Ihre Küchenkräuter blühen, Schmetterlinge lieben den Nektar von Rosmarin, Lavendel, Thymian, Salbei & Co. Die nektarreichen Blüten duften gut und sind prima Schmetterlingsnahrung.

Wie locken wir Schmetterlinge in unseren Garten?

Wer würde seinen Garten nicht gerne in ein Schmetterlingsparadies verwandeln? Vielleicht teilen Sie Ihrem Kind einige Ecken im Garten zu, die es für die Schmetterlinge herrichten darf.

Blüten ziehen Schmetterlinge an. Sie können Ihren Kindern erklären, dass sich die meisten heimischen Schmetterlinge von Blüten ernähren. Die erwachsenen Tiere saugen mit ihrem langen Rüssel tief in der Blüte nach Nektar. Viele Blütenpflanzen haben den Nektar so tief versteckt, dass nur bestimmte Schmetterlingsarten Zugang erhalten. Solche Pflanzen sind auf Schmetterlinge als Bestäuber angewiesen und bieten den Nektar als „Gegenleistung“ für den Pollentransport an. Dieses über Jahrmillionen gewachsene Zusammenspiel wird heute oft gestört, z.B. durch Zierpflanzen, die keinen Nektar geben.

Schmetterlingsstrauch

Als Faustregel gilt: je vielfältiger die Blütenpracht in Ihrem Garten, desto attraktiver für die Schmetterlinge. Gärten, die nur aus Rasenflächen, Fichten und Thuja-Hecken bestehen, sind nicht nur weniger farbenfroh, sie eignen sich auch nicht für Schmetterlinge.

Schmetterlinge mögen einheimische Wildpflanzen und nektarspendende Küchenkräuter. Zum Überwintern brauchen sie altes Gras, Kletterpflanzen und Asthaufen.

Ein schmetterlingsfreundlicher Garten ist ein vielfältiger, bunter Garten, denn die verschiedenen Lebensstadien einer Schmetterlingsart sind oft auf unterschiedliche Pflanzen und Standorte angewiesen.

Kinder begreifen diese Zusammenhänge sehr schnell, wenn man sie ihnen gut erklärt. Dass exotische Zierpflanzen zwar schön aussehen, aber ihre Blätter für die einheimischen Raupen wertlos, ja manchmal sogar giftig sind. Doch es gibt eine große Ausnahme: Einer der zugkräftigsten Schmetterlingsmagneten ist sogar ein Exot: der Sommerflieder (Buddlejia spec.). Er übt eine so große Anziehungskraft auf die Falter aus, dass er auch Schmetterlingsstrauch genannt wird.

Haben Sie ein Herz für Raupen!

Schmetterlinge verbringen nur einen Teil ihres Lebens als fliegende Schönheiten. Wer in seinem Garten nicht nur auf zufällig durchfliegende Falter warten möchte, muss auch den Raupen ein Zuhause bieten – und ein paar angefressene Blätter in Kauf nehmen. Schmetterlinge bleiben nur dort länger, wo sie die richtigen Fraßpflanzen für ihren Nachwuchs finden!

Hinweise auf das richtige Raupenfutter finden sie hier.

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