
Ein Gespräch mit Dr. Herbert Renz-Polster
„Eine der elementaren Erziehungsängste von Eltern ist die, ihr Kind zu wenig zu fördern, es zu verwöhnen oder zu einem Tyrannen heranzuziehen. Hinzu kommt die Angst, als Eltern nicht perfekt zu sein. Diese Ängste sind aber Scheinriesen. Sie schrumpfen, wenn wir die natürliche Entwicklung unserer Kinder kennen und ernst nehmen“, sagt der Kinderarzt, Wissenschaftler und Buchautor Dr. Herbert Renz-Polster.
Dr. med. Herbert Renz-Polster, Jahrgang 1960, ist Kinderarzt, Buchautor und Dozent am Mannheimer Institut für Public Health der Universität Heidelberg. Er erforscht seit Jahren, wie die Entwicklung von Kindern mit Hilfe der Evolutionstheorie besser verstanden werden kann. Er ist Vater von vier Kindern und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Ravensburg.








„Fingerspiele, Kinderreime und Kniereiter gehörten schon vor Jahrhunderten zum Alltag mit kleinen Kindern dazu. Sie wurden von Generation zu Generation weitergegeben und haben nichts von ihrer Beliebtheit eingebüßt. Zum Glück, denn die Verbindung zwischen körperlicher Berührung und Sprache ist für die Kleinen wohltuend und fördert ganz nebenbei ihre Gesamtentwicklung“, sagt die Journalistin und Buchautorin Margret Nußbaum
“Murmeln sind zeitlos schön- vor allem aber sind Murmeln ein einfaches und preiswertes Spielzeug mit viel Raum für Fantasie, Bewegung, Kreativität und Spaß. Es braucht wenig – nur ein paar Murmeln. Spiele und Regeln – für drinnen und draußen – gibt es viele, die Spielregeln können auch jederzeit geändert und neue ausprobiert werden. Diese spielerische Kreativität trainiert das soziale Miteinander und übt demokratisches Verhalten in der Gruppe – und macht einfach Spaß“, sagt der Murmologe Rolf Meurer





