Sonnenbaden ohne Risiko

Srandmaedchenlachend

Kinder haben eine wesentlich empfindlichere Haut als Erwachsene. Deshalb werden sie in der Sonne schneller rot als braun. Das liegt an den Melanozyten. Sie bilden die Pigmente und produzieren den rötlich-braunen Farbstoff Melanin, der die Haut bräunt. Bei Kindern muss das Melanozyten-System erst angeregt werden.

Setzen Sie Ihr Kind deshalb nie der prallen Sonne aus. Dies gilt vor allem für die Zeit zwischen elf und 15 Uhr. Denn in der Mittagezeit ist die UV-Strahlung besonders intensiv. Doch auch zu anderen Zeiten brauchen Kinder einen ausreichenden Sonnenschutz.

Der Lichtschutzfaktor

Ein Lichtschutzfaktor (LSF) von 15 bis 20 reicht für unsere Breiten völlig aus. Er gibt an, wie viel länger Ihr eingecremtes Kind in der Sonne bleiben kann. Das wiederum hängt von der Eigenschutzzeit der Haut ab. Sie ist bei blonden und hellhäutigen Kindern geringer als bei dunkelhäutigen. Wenn Sie von einer durchschnittlichen Eigenschutzzeit von fünf Minuten ausgehen und wenn Ihre Sonnenlotion einen Lichtschutzfaktor von 20 hat, heißt das: Ihr Kind kann theoretisch zwanzig mal länger in der Sonne bleiben als ohne Schutz – also fünf mal 20 Minuten. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, ziehen Sie davon noch mal ein Drittel ab. Die Filter eines Sonnenschutzmittels brauchen eine gewisse Zeit, bis sie wirksam werden. Cremen Sie Ihr Kind deshalb immer eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad ein. Wichtig: Nach dem Baden das erneute Eincremen nicht vergessen. Achten Sie beim Kauf eines Sonnenschutzmittels auch darauf, dass es keine chemischen, sondern mineralische Filter enthält. Chemische Filter können nämlich bei Kleinkindern Allergien auslösen.

(K)ein Schattendasein

Im Schatten haben die UV-Strahlen noch eine Wirkung von 40 Prozent. Wie in der Sonne gilt auch hier: Ihr Kind sollte beim Spielen ein T-Shirt und ein Sonnekäppi tragen. Cremen Sie darüber hinaus unbedeckte Stellen ein. Schauen Sie im Sommer regelmäßig ins Internet. Unter www.env-it.de/luftdaten erfahren Sie die aktuellen Ozonwerte für Ihre Region. Die kritische Schwelle liegt in Deutschland bei 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Sind die Werte höher, gibt es offiziell Ozonwarnung. Manche Kinder reagieren aber schon vor dem Erreichen dieser Werte auf Ozon. Dies gilt vor allem, wenn sie draußen herumtoben. Frühmorgens ist an solchen Tagen die Luft noch am besten. Verlegen Sie also am besten den Spielplatzbesuch auf diese Tageszeit.

NathanimPlanschbeckenGurken gegen Sonnenbrand

Wenn es doch passiert und Ihr Kind einen Sonnenbrand bekommt, verschaffen Hausmittel Linderung, etwa kalte Umschläge mit Milch oder Buttermilch. Gut wirksam ist auch eine Mischung aus Gurkensaft und Joghurt. Raspeln Sie ein etwa fünf Zentimeter langes Stück Salatgurke und pressen Sie den Saft durch ein Tuch. Verrühren Sie ihn mit einem Becher Joghurt. Tragen Sie die Mischung auf die verbrannten Stellen auf und lassen Sie den Gurken-Joghurt etwa eine halbe Stunde trocknen. Anschließend lauwarm abwaschen.

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