Faschingstradition
Schon in heidnischer Zeit verkleideten sich die Menschen. Damals wollte man mit furchterregenden Masken und schrecklichem Lärm die bösen Geister und Dämonen der Winterzeit verjagen, damit der Frühling kommen konnte. Die Menschen versammelten sich in selbstgefertigten, abschreckenden Masken und Mänteln und zogen laut lärmend mit Peitschen, Rasseln und Klappern durch die Dörfer. Auch heute wird in manchen Gegenden der Winter noch so ausgetrieben. Im 13. Jahrhundert verpflichtete das Christentum die Menschen zum Fasten zwischen Aschermittwoch und Ostern. Die "Fastnacht" (Fasching) sind die Tage und Nächte vor Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit.







Am Fastnachtssonntag oder Rosenmontag bewegen sich in vielen Orten Fastnachtsumzüge durch die Straßen. Verabreden Sie sich mit befreundeten Familien und schauen Sie sich gemeinsam das lustige Spektakel vom Straßenrand aus an. Ein Tipp: Es müssen keine großen Fastnachtsumzüge sein. Für Kinder sind kleinere überschaubarer. Besonders viel Spaß macht es, wenn sich alle aus Ihrer Gruppe verkleiden. Anschließend gibt es für die durchgefrorenen Narren zu Hause Fastnachtsgebäck und heißen Tee oder Kakao.
Wollen Sie sich auch verkleiden? Nur zu! Lustig finden Kinder es immer, wenn auch die Erwachsenen kostümiert sind und manche Spiele mitmachen. Geschickter ist es dabei sicherlich, wenn Sie nicht als böse Hexe oder schrecklicher Pirat gehen, sondern als Blume, Gärtner, Pippi Langstrumpf oder Clown die Türe öffnen, um die kleinen Gäste zu begrüßen.Ausgefallene Wünsche: Will Ihr Kind ein Pinguin sein? Fällt Ihnen nicht ein, wie Sie den Wunsch Ihres Kindes in ein Kostüm umsetzen können?
Materialliste
Einfach eine ausrangierte Pelzmütze vom Flohmark oder aus Omas Kleiderkiste, dazu ein gelbes T-Shirt und gelbe Leggins und einen gleichfarbigen Schwanz mit Pelzpuschel annähen, fertig ist das Löwenkostüm!





