Geschichte zum 13. Dezember

altListerle der Weihnachtswichtel

Alle sind draußen im tiefen Schnee, Anni, Jakob, Mutter und Vater. Auf der großen Wiese neben dem Haselbuschweg rollt jeder eine Schneekugel vor sich her. Vor Anni liegt eine Kugel, die so groß ist, dass sie ihr fast bis zum Bauch reicht. „Ich kann nicht mehr weiterrollen, der Schnee ist so schwer. Wer kann mir helfen?“, ruft sie den anderen zu. Die Mutter stapft zu ihr hin. Es hat gestern heftig geschneit. Bis zu den Knien reicht Anni der Schnee. Gemeinsam rollen sie die Schneekugel Richtung Wiesenrand. Dort sind Vater und Jakob am Werk und setzen die Schneekugeln aufeinander, ganz unten die größte und dickste, darauf die zweitgrößte. Um die dritte Schneekugel oben auf zu setzen, helfen alle mit.

Sinnend steht Jakob vor dem Werk. „Der Schneemann sieht eigentlich aus wie ein Schneebär“, meint er. „Au ja“, sagt Anni hocherfreut, „wir machen einen richtigen Schneebär, der sitzt“ und schon rollt sie ihre Kugel als rechtes Hinterbein vor den Bären hin. Voller Tatendrang schaffen alle zusammen weiter; es muss noch Schnee gerollt werden für die anderen Bärenbeine. Vater streicht über den Körper, nimmt hier etwas weg und fügt dort wieder Schnee dazu. Die Bärenschnauze ist zu erkennen, die Ohren finden ihren Platz auf dem Kopf. Jakob hat die kleine Baumhausleiter geholt und an den Bären angelehnt, damit auch er und Anni bis zum Kopf hinaufreichen und beim Formen helfen können.

Als Anni zum Garten hinüberschaut entdeckt sie zwei Fußspuren nebeneinander im sonst noch unberührten Schnee, kann aber niemanden sehen. Doch, da unterm Haselbusch entdeckt sie Listerle und Luna. Sie schauen erstaunt zu den Bauenden herüber. „Hallo Listerle, hallo Luna“, ruft Anni und winkt ihnen zu. „Kommt herüber zu uns.“

Langsam suchen sich die beiden einen Weg durch den Schnee. Anni hört ihre Mutter sagen, während diese über die glatten Formen streicht: „Du bist doch ein prächtiger Schneebär geworden.“ Groß, rund, gemütlich und seine Tatzen einladend öffnend sitzt er da. Jakob stellt sich stolz vorne zwischen die Bärentatzen, Anni setzt sich zu Jakobs Füßen zwischen die Bärenbeine. Beide haben rote Schaffensbäckchen und strahlen mit der gerade durch die Schneewolken schauenden Sonne um die Wette.

Luna streicht um den Schneebären und beschnuppert ihn ausgiebig. Und Listerle? – mit großen Augen steht er da und schaut und schaut. „Das ist doch Zauberei. Aus den vielen kleinen weißen Schneeflocken ist sooooo ein großer, schöner Schneebär entstanden.“ Und freudig setzt er sich zu Anni und Jakob dazu.

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