Geschichte zum 3. Dezember

altListerle der Weihnachtswichtel

Im Haus ist es ganz still. Die ganze Familie ist weggegangen um Freunde zu besuchen. Mit sachten Schritten kommt Listerle um die Ecke zu dem Fenster mit dem roten Stern. Gerade leuchtet wieder die Sonne durch den Fensterstern hindurch und Listerle stellt sich mitten hinein in diese leuchtend, hellen warmen Sonnen-Sternen-Strahlen.

Sooooo schön ist das, sooooo gut tut das.

Da steht der kleine Wicht. Ein Adventswicht ist er und er verbringt diese schöne Zeit vor Weihnachten am liebsten in einer Familie mit Kindern. Er lächelt und in seinem runden Gesichtchen mit den roten Bäckchen strahlen seine liebevollen Augen. Auf seinem hellen Wuschelkopf sitzt eine rote Mütze. Er hat blaue Hosen an, ein blaues Kittelchen und einen wunderschönen roten Umhang über die Schultern mit vielen, vielen silbernen Sternchen darauf. Seine Füße stecken in mollig warmen Filzstiefelchen. Und wie er da so steht und die Strahlen bis tief in sein Herzchen fallen lässt, steigt ihm wieder dieser wunderbare fruchtige Duft in die Nase. Er schaut sich um und sieht die herrlichen nelkenbesteckten Duftorangen an den langen roten Bändern an einem Deckenbalken hängen. Ganz tief zieht er diesen köstlichen Duft in sich hinein. Wie magisch angezogen nähern sich seine Händchen einer Orange, um einmal so ein wunderlich köstliches Ding zu berühren. Die aufgesteckten Nelken kitzeln ihn ein wenig an den Händen und die Orange beginnt sich leicht zu drehen.

Oh, sooooo schön ist das, sooooo gut riecht das.

Noch viel gibt es für Listerle zu entdecken, bis am frühen Abend die Familie wieder nach Hause kommt. Während Anni und Jakob sich im Badezimmer waschen und die Zähne putzen, zündet die Mutter im Wohnzimmer die Kerzen an für das Erzählen der Gute-Nacht-Geschichte. Die beiden Kinder kuscheln sich auf dem Sofa unter die warme Decke mit einer Wärmeflasche an den Füßen. Die Mutter setzt sich in einem Korbsessel dazu und liest ihnen im Schein einer hellen Kerze aus einem Buch vor; von einem Jungen namens Nikolaus, der in einem fernen Land aufwuchs und davon, wie er einen Freund fand.

Auch Listerle hört zu. Und als die Geschichte für diesen Abend geendet hat, und die Mutter schon im Zimmer der Kinder ist , um alles für die Nacht zu richten, da sehen Anni und Jakob direkt vor ihnen einen wundersamen Wicht stehen, der sie strahlend anschaut: “Ich freue mich sooooo sehr, dass ich bei euch sein darf. Nur zu Menschenkindern, die ein reines, lichtes, warmes Herzchen haben kann ich kommen.“

alt   Anni und Jakob waren nur ein bisschen überrascht vom Erscheinen des Wichtes, so, als ob sie ihn tief in ihrem Herzen schon gekannt hätten. In diesem Moment werden sie von ihrer Mutter gerufen. Sie sagen noch: “Gute Nacht, Listerle!“ Woher sie wohl seinen Namen wissen?  

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