Auf Schatzsuche im Oktober

1. Woche

Zwergenmuetzen DanielaDreschermittelZeit, Danke zu sagen

Anfang Oktober feiern wir das Erntedankfest. Noch zeigt sich die Natur in einem ihrer schönsten Kleider. Die Blätter beginnen sich zu verfärben. Wir haben Früchte geerntet und Vorräte angelegt. Alles ist im Überfluss vorhanden. Bald wird die Erde alles, was im Winter Schutz sucht, mit ihrem warmen Mantel zudecken. Die Tage werden allmählich kürzer, die Abende länger. Wir halten uns nun wieder mehr drinnen auf, kommen zur Ruhe und sagen Dank für all das Gute, von dem die Natur uns verschwenderisch gegeben hat.

 Orange und erdbraun sind warme Herbstfarben, die nun als Baumwolltücher das Grundgerüst für unseren Jahreszeitentisch bilden können – geschmückt mit Eicheln, Nüssen, Kastanien, kleinen Äpfeln und einem kleinen Kürbis. Dazu passen  eine kleine Vase mit einer Sonnenblume und ein Karneol. Dieser Halbedelstein in orange-rot verbindet uns mit der Schönheit der Natur im Herbst. Lassen Sie den Stein von Hand zu Hand im Kreis  wandern. Er fesselt unsere Aufmerksamkeit und lässt unsere Ehrfurcht für die Wunder der Schöpfung wachsen.


 2. Woche

Im Reich der Zwerge

Kinder lieben Geschichten von den unsichtbaren Bewohnern und Helfern des Waldes. Die Zwerge hüten und bewahren dort Schätze wie Erz, Kupfer und Zinn. Wenn man ganz still ist, die Augen schließt und die Ohren spitzt, hört man im Wald zuweilen leises Rascheln und Tapsen. Vielleicht haben die Zwerge ihr unterirdisches Reich verlassen? Kinder haben noch die Gabe, das Unsichtbare hinter den Dingen zu sehen. Deshalb stehen ihnen die Türen zum Reich der Naturgeister offen.  

Ganz wenige Erwachsene haben Zugang zu diesem Reich. Es sind Menschen, die sich die Liebe zur Natur und ihre kindliche Wahrnehmungsfähigkeit bewahrt haben. Sie wissen, dass die Naturgeister nur durch die Liebe der Menschen und deren Glaube an die unsichtbare Welt überleben können.

Schließen Sie abends, wenn Sie zusammen am Jahreszeitentisch sitzen, die Augen und machen Sie eine Gedankenreise zu den unterirdischen Wesen des Waldes.

 

3. Woche

Zwergensiedlung

Auf dem Jahreszeitentisch haben Zwerge Einzug gehalten. Es gibt sie als Figuren aus Filz zum Kaufen.

Sie können aber auch aus kleinen Zapfen mit den Kindern eine Zwergenfamilie herstellen: Pro Zwerg wird ein etwa 5 cm hoher Astabschnitt (ca. 3 cm Durchmesser) benötigt. Malen Sie Gesichter auf den abgeschrägten Astabscnitt. Augen und Mund aufmalen und als Nase eine Hagebutte oder Wacholderbeere ankleben. Bärte und Haare aus Moos, Stroh oder Wolle befestigen. Aus Filz einen Halbkreis schneiden, zu einer spitzen Mütze formen und auf dem Astabschnitt festkleben. Kinder lieben das Spiel mit solchen Figuren. Ein gemütliches Zuhause finden die Zwerge in einem großen ausgehöhlten Kürbis. Schneiden Sie zwei große Öffnungen hinein und legen Sie den Boden mit Moos aus.

4. Woche

Kürbismarmelade Im Herbst werden die guten Gaben der Erde in leckere Speisen verwandelt. Bereiten Sie aus dem Fruchtfleisch des Kürbis und aus Äpfeln Marmelade. Sie brauchen je 500 g Kürbisfleisch und Äpfel, 1 Kilo Gelierzucker, 1 Stange Zimt und den Saft von drei Zitronen. Das Kürbisfleisch und die geschälten und entkernten Äpfel in Streifen und dann in dünne Scheiben schneiden. Beides mit dem Gelierzucker mischen, abdecken und über Nacht stehen lassen.Die Zitronen auspressen, mit der Zimtstange zu der Früchtemischung geben. Unter Rühren zum Kochen bringen, knapp fünf Minuten sprudelnd kochen lassen, Zimtstange herausnehmen.

alt   Die Marmelade noch heiß in Gläser füllen. Deckel festschrauben und Gläser mit dem Deckel nach unten auf ein feuchtes Geschirrtuch stellen. Nach dem Auskühlen Etiketten mit Datum auf die Gläser kleben. Genießen Sie am nächsten Morgen einmal das Frühstück gemeinsam am Jahreszeitentisch und danken Sie Mutter Erde für den köstlichen Kürbis und die Äpfel, die nun auf dem Brot wunderbar schmecken.

5. Woche

Hagebutten

alt Hagebutten, die roten Früchte der Heckenrose, werden im Herbst reif. Pflücken Sie einige Zweige ab und stellen Sie sie in eine kleine Vase auf den Jahreszeitentisch. Der Dichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben widmete den Hagebutten ein Kinderlied:

 

Ein Männlein steht im Walde

ganz still und stumm.

Es hat von lauter Purpur

ein Mäntlein um.

Sag, wer mag das Männlein sein,

dass da steht im Wald allein

mit dem purpurroten Mäntelein?

 

Das Männlein steht im Walde

auf einem Bein.

Und hat auf seinem Haupte

schwarz Käpplein klein.

Sag, wer mag das Männlein sein,

das da steht im Wald allein

mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

 

Gesprochen:

Das Männlein dort auf einem Bein

mit seinem roten Mäntelein

und seinem schwarzen Käppelein

kann nur die Hagebutte sein.

Hagebuttenbaby

Auf eine Hagebutte werden mit Hilfe eines Zahnstochers und schwarzer Wasserfarbe zwei Äuglein und ein kleiner Mund gezeichnet. Das Hagebuttenbaby in eine halbe leere Walnussschale legen und mit einem kleinen Baumblatt zudecken. Die Zwerge auf dem Jahreszeitentisch passen bestimmt gern auf das süße Baby auf.

Besuchen Sie uns auch auf facebook

Unsere Partner

Ostheimer Schaeferlogo xsOstheimer Holzspielzeug

 

 

 

nicNEUnic Spiel + Art
Walter Kraul

 

 

 

AHS-Spielzeug
Lautenbach e.V.

Händler-Login



Newsletter

Name

Email

Allgemeine Nutzungsbedingungen

Unser Newsletter wird 1x monatlich verschickt und ist jederzeit leicht abbestellbar.

Gymnastikball.jpg