Oma ist die Beste! Warum Großeltern so wichtig sind

Marvin, acht Jahre, ist schon ganz zappelig: „Wann fahren wir endlich los?“, möchte er wissen. Er kann es kaum erwarten. Denn übers Wochenende darf er Oma und Opa besuchen und bei ihnen übernachten. Die Großeltern sind sein ein und alles. Marvins Mama wundert das nicht.“ Denn ihre Eltern nehmen sich alle Zeit der Welt für den Jungen. Sie lesen ihrem Enkel fast jeden Wunsch von den Augen ab: von früher erzählen und dabei Fotos anschauen, am Abend den Sternenhimmel beobachten und Opas Geschichten vom Kleinen und Großen Bären lauschen, den Lieblingskuchen backen, ein Riesen-Eis schlecken, Drachen steigen lassen, Pflaumen pflücken, Kaninchen füttern. Marvins Mama duldet aber auch stillschweigend, dass Oma und Opa manches durchgehen lassen, was zu Hause tabu ist, etwa Fernsehen am Abend und dabei eine Tüte Chips oder Gummibärchen naschen. Doch sie drückt beide Augen zu und tut so, als bemerke sie nichts. Etwa wenn Marvin der Oma beim Abholen nach dem Wochenende ins Ohr flüstert: „Schauen wir beim nächsten Mal wieder Fernsehen?“ Und die Oma den Finger auf den Mund legt und wispert: „Psst, nichts verraten!

 

Offen über Probleme reden

Marvins Mutter weiß, dass ihre Eltern das Enkelkind verwöhnen. Und sie findet das völlig in Ordnung - vorausgesetzt, es hält sich in Grenzen. Wenn der Junge hin und wieder mit dem Opa mal eine Quizsendung anschaut, wird er daheim nicht gleich gegen fernsehfrei protestieren. Denn Kinder können sehr gut unterscheiden: Bei den Großeltern darf ich das. Aber zu Hause läuft es anders. Nur wenn Oma und Opa ihren Enkeln zu viel erlauben, was die Eltern sonst nicht gestatten, ist Ärger vorprogrammiert. Wenn Marvin zum Beispiel bei Oma und Opa abends nicht nur Quizsendungen anschauen darf, sondern auch noch den Krimi. Da hilft nur ein offenes Gespräch: „Marvin kommt immer sehr gern zu euch. Er kann es kaum abwarten. Aber achtet bitte darauf, dass er keinen Krimi mehr anschaut. Die Bilder schaden ihm. Denn er kann sie noch nicht verarbeiten.“ Solche Argumente fallen auf fruchtbaren Boden. Denn wie Eltern haben auch Großeltern nur eines im Sinn: das Wohl des Kindes.

OPA MIT KINDErzähl mir, wie es früher war!

Was macht die Beziehung zwischen Großeltern und Enkeln so wertvoll? Kinder können nicht genug bekommen von Erzählungen, wie es früher war – als Papa sich im Garten ein Baumhaus gebaut hat oder Mama ihren kleinen Bruder vor den großen Jungen verteidigen musste. Hinzu kommt: Während Eltern beim Erziehen Regeln aufstellen und Grenzen abstecken, sehen Großeltern das oft lockerer. Sie lassen auch mal Fünf gerade sein. Oma und Opa beantworten geduldig tausend Kinderfragen. Sie lassen sich Zeit, sind nachsichtig im Einhalten von Spielregeln oder Zubettgehzeiten. Darüber hinaus geben Großeltern ihren Enkeln etwas Unersetzliches mit auf den Weg, nämlich die Erhaltung und Fortführung alter Traditionen und Rituale.

Kontakte pflegen

Großelternsein hat sich allerdings in den letzten Jahrzehnten verändert. Oma und Opa haben nicht mehr unbegrenzt Zeit für die Enkel. Viele sind selber noch jung und stehen mitten im Berufsleben. Wichtig sind feste Zeiten. Beispiel: Samstags ist Oma- und Opa-Tag. Oder: In den Sommer- und Winterferien dürfen die Enkel eine Woche zu den Großeltern. Wenn sie weiter entfernt wohnen helfen Briefe und Telefonate Kontakt zu halten.

Wie schön, wenn die Großeltern einmal wöchentlich ein selbst gemaltes Bild bekommen. Oder wenn die Oma ihrem Enkel Briefe mit selber geschriebenen Fortsetzungsgeschichten schickt. Solche Brücken verbinden und bleiben bis ins Erwachsenenleben hinein stabil. Wichtig ist, dass Kinder spüren: Oma und Opa interessieren sich für mich. Sie hören genau zu, wenn ich ihnen etwas erzähle. Sie kennen meinen besten Freund und meine Lieblingslehrerin. Sie wissen, wie gern ich Fußball spiele oder was ich am liebsten lese. Und sie können wunderbar zuhören und Tipps geben, wenn es mal Ärger mit Mama oder Papa gibt. Vom Trost beim ersten Liebeskummer ganz zu schweigen.

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