Warum Schlaf so wichtig für Schulkinder ist

Mein Kind ist zu aufgedreht und kann nicht einschlafen. Was kann ich tun?

Ist Ihr Kind zu müde oder zu aufgedreht, wenn es nach Hause kommt und kann abends schlecht einschlafen? Dann ist der Alltag von Schule und Hort oder Schule und Freizeitaktivitäten vielleicht zu anstrengend.

Viele Kinder gehen zwar gerne in den Hort und mögen das Zusammensein mit den anderen Kindern. Ohne Zweifel lernen Sie dort ja auch vieles, was wichtig ist - wie soziales Verhalten und Toleranz. Außerdem ist es oft praktisch oder notwendig für die Eltern.

Andere Kinder hingegen haben ein anderes Temperament und dann kann ein zu langer Tag zuviel sein. In Großstädten gehen manche Kinder um 7.30 Uhr aus dem Haus und kommen um 16.00 Uhr oder später erst wieder nach Hause. Womöglich steht dann noch Sport oder Musikunterricht auf dem Programm. Das ist bei weitem zu lang und zu anstrengend!

 

Soviel Action kann kein Kind verkraften. Die gut gemeinten Angebote von Sport- und Freizeitaktivitäten als Ausgleich zur Schule, bringen statt der gewünschten Ausgeglichenheit, häufig Nervosität und Unruhe bei den Kindern. Müssen es wirklich fünf Tage in der Woche im Hort sein? Oder kann man ein oder zwei Tage in der Woche Pause vom Hort einlegen und das Kind schon nach der Schule abholen? Alleinerziehende und berufstätige Eltern werden das schwer einrichten können. Vielleicht findet sich aber doch ein Weg. Denn Acht- bis Zehn-Stunden-Tage sind einfach zu lang für Grundschüler.

Denken Sie darüber nach, wo Sie auf Aktivitäten zusätzlich zur Schule verzichten könnten. Vielleicht muss man auch über die Wochenendplanung neu nachdenken: Sport, Kino, Freizeitpark – viele Kinder unternehmen am Wochenende oder nach der Schule zu viel. Ist das Fußballspiel im Stadion wirklich so wichtig oder täte Ihrem Kind ein Tag freies Spiel im Garten, auf der Straße oder zu Hause nicht besser? Oder vielleicht das Erlebnis mit Ihnen kicken zu gehen?

Mein Kind ist zu müde und kann trotzdem nicht einschlafen. Wie helfe ich ihm?

Für Kinder, die zwar müde sind, aber trotzdem nicht einschlafen können, gelten grundsätzlich die gleichen Ratschläge wie für Kinder, die zu aufgedreht sind. Man sollte sich überlegen, ob das Kind eventuell zu viele Aktivitäten und einen zu voll gepackten Tag hat. Heutige Kinder haben oft einen Termindruck wie der Manager eines Großkonzerns. Auch wenn viele Eltern meinen, sie müssten ihren Kindern etwas bieten oder müssten sie auspowern, damit sie schlafen können, das Gegenteil ist der Fall: Weniger ist oft mehr. Kinder brauchen Ruhepausen, brauchen Zeit alleine, um beim freien Spielen abzuspannen und zu verarbeiten, was sie erlebt haben.

Nach einem langen Tag ist es nicht leicht, zur Ruhe zu kommen. Doch Schulkinder müssen früh raus und genügend Schlaf ist wichtig. Sie kommen leichter zur Ruhe, wenn man sich ihnen vor dem Einschlafen eine Zeit lang intensiv widmet. Eine gemütliche halbe Stunde am Abend tut der ganzen Familie gut. (Wie Sie solch ein Abendstündchen gestalten  können, lesen Sie hier.) Nach dem Abendbrot kann man vielleicht noch ein Weilchen zusammensitzen, etwas vorlesen oder gemeinsam ein Spiel spielen. Einfache Spiele wie Mikado oder ähnliches, die nicht zu lange dauern, sind am besten geeignet, weil sie Kinder beruhigen.

Fangen Sie früh genug mit einem Abendritual an. Dies bleibt für das Kind in seiner Kindheit immer gleich und nehmen Sie sich die Zeit dieses Ritual durchzuführen! Auch wenn zum Spielen oder Lesen keine Zeit mehr ist, einen Moment, um am Kinderbett zu sitzen, sollten Sie sich immer nehmen. Eine kurze, nicht zu aufregende Gutenacht-Geschichte oder ein Abendgebet wirken oft Wunder, wenn es ums Einschlafen geht. Ein gemütliches warmes Fußbad oder eine kleine Massage mit einem lecker duftenden Öl kann oft Wunder wirken.

Für mache Eltern ist das Beten vielleicht anfangs etwas fremd, doch knüpft der ein oder andere an den eigenen Kinderglauben an. Erzählt man Kindern flüsternd etwas vom Schutzengel, der nachts über sie wacht, werden sie erstaunlich andächtig und ruhig.

Zum Thema Engel lesen Sie auch das Interview mit dem Benediktinerpater Anselm Grün "Warum Engel für Kinder wichtig sind".

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