Kinder brauchen Bewegung

Spieltuch draussenSo bringen Eltern ihre Kinder auf Trab...

Der Bewegungsdrang ist bei Kindern angeboren. Aber leider wird er allzu oft unterdrückt. Statt auf Bäume zu klettern, Fußball zu spielen oder mit dem Wind um die Wette zu rennen sitzen Mädchen und Jungen vorm Fernseher oder Computer.

Sie lassen sich aber leicht mit einigen attraktiven Bewegungsangeboten zum Herumtollen animieren. Das Vorbild von Müttern und Vätern spielt dabei eine entscheidende Rolle. Kinder, die sich lieber durchs Nachmittagsprogramm zappen als draußen zu spielen, haben oft Eltern, die jede Besorgung mit dem Auto machen und die sich nach getaner Arbeit auf dem Sofa räkeln statt im Freien den munter machenden Sauerstoff zu tanken. Und auch die Kinder werden zum Kindergarten, zur Schule und zu Freunden mit dem Auto kutschiert.

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Wozu diese Bequemlichkeit führen kann, zeigen drastische Zahlen. 30 Prozent aller Schulneulinge sind übergewichtig. Und 50 Prozent leiden unter Haltungsschwächen. Hinzu kommt: Kinder, die sich viel bewegen, sind nicht nur körperlich, sondern auch geistig leistungsfähiger. Denn die vielfältigen Sinneseindrücke beim Laufen, Springen und Klettern schaffen neue Verknüpfungen zwischen den Gehirnzellen und unterstützen so Denkprozesse.

Weitere Pluspunkte: Stoffwechsel, Muskeln, Gelenke und Gleichgewichtsgefühl werden trainiert. Untersuchungen haben darüber hinaus ergeben: Bewegung macht Kinder sicher. Ungelenke Kinder stolpern nämlich öfter. Sie rutschen aus, knicken um und verletzen sich beim Fallen heftiger als sportliche Mädchen und Jungen.

Bewegung muss Spaß machen

Fest steht: Ausreichende Bewegung ist für die gesunde Entwicklung eines Kindes lebensnotwendig. Eltern tun also gut daran, das Familienleben bewegter zu gestalten. Der Sommer bietet dafür die idealen Voraussetzungen. Keine Sorge: Sie müssen am Abend und an den Wochenenden kein Mammut-Sportprogramm durchziehen. Bewegung soll immer noch Spaßmachen. Oft bringen schon kleine Änderungen des Alltags einen enormen Zuwachs an Bewegung. Jetzt im Sommer haben Sie dazu ideale Voraussetzungen.

Fahren Sie Ihr Kind nicht mehr zum Kindergarten oder zu Verabredungen. Ein täglicher Fußweg von etwa einer halben Stunde bringt für die Bewegungsbilanz schon eine ganze Menge. Hinzu kommt: Mädchen und Jungen entdecken beim Zu-Fuß-Gehen Dinge, die im Auto achtlos an ihnen vorüber fliegen: die Mauer, über die man so schön balancieren kann; das Hüpfkästchen in der Spielstraße; Blumen und kleine Tiere am Wegesrand.

Erkundigen Sie sich bei den Sportvereinen Ihrer Stadt oder Gemeinde nach Kursangeboten für Kinder. Die meisten bieten Schnupperstunden an. Eine gute Gelegenheit herauszufinden, ob Ihrem Kind dieser Sport Spaß macht und ob es die anderen Kinder und die Trainer nett findet.

Gehen Sie täglich mit Ihrem Kind an die frische Luft – auch wenn es regnet. Wozu gibt es Regenjacken und Gummistiefel! Wasserpfützen und Matsch üben auf Kinder sowieso eine ganz besondere Faszination aus.

Lassen Sie Ihr Kind klettern soviel es will. Es wird mit der Zeit seine Grenzen erkennen und lernen sich richtig einzuschätzen. Dies gelingt ihm jedoch nur, wenn Sie es lassen. Kinder, denen Eltern etwas zutrauen, sind selbstbewusster als Mädchen und Jungen, die immer ängstlich zurückgehalten werden. Klar, dass dies zumindest am Anfang nicht ohne Schürfwunden oder andere Blessuren abgeht. Aber was sind die schon gegen das Gefühl, endlich das große Klettergerüst allein geschafft zu haben!

Genießen Sie vor allem jetzt im Sommer die langen Abende mit Ihrem Kind. Zeigen Sie ihm die Spiele aus Ihrer Kinderzeit: Hüpfkästchen auf den Asphalt malen, Ballproben machen, Schnitzeljagd und Murmelspiel. Organisieren Sie mal ganz spontan in der Nachbarschaft ein Fußballturnier für groß und klein oder eine gemeinsame Rallye durchs Viertel.

Planen Sie auch fürs Wochenende genug Bewegung ein. Vier- bis Fünfjährige können schon bei einer Wanderung gut mithalten, wenn zwischendurch öfter mal Rast gemacht wird und wenn es rechts und links des Weges Interessantes zu entdecken gibt. Natürlich macht ein solches Unternehmen zu mehreren Familien noch mehr Spaß.

Das Gleiche gilt für Radtouren. Dabei sollte es nicht ums Kilometerfressen gehen. Wichtig ist für Kinder ein attraktives Ziel, etwa ein toller Wasserspielplatz, ein Baggersee, ein Tierpark oder ein Bauernhof.

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