Alltagsfragen

Täglich stoßen wir auf neue Fragen, die unser Kind in seiner Entwicklung und unsere pädagogische Begleitung berühren. In den vielfältigen Momenten des Alltags stehen wir immer wieder vor neuen Überlegungen und Entscheidungen.

Das kann ich schon alleine

Es ist Samstagmorgen. Die fünfjährige Annika und ihr Papa holen da immer beim Bäcker frische Brötchen. Der Vater zieht sich gerade an, als die Kleine plötzlich im Anorak vor ihm steht. „Bitte, Papa, darf ich heute alleine gehen? Ich bin doch schon sooo groß!“, bettelt sie. Ihr Vater ist  hin- und hergerissen. Einerseits sind es zu Fuß nur wenige Minuten. Außerdem kennt Annika den Weg genau. Sie müsste noch nicht mal eine Straße überqueren. Andererseits: Was ist, wenn sich die Kleine am Ende doch verläuft?

Der Vater gibt sich einen Ruck. Er steckt Geld in Annikas Portemonnaie und lässt sie losziehen. Heimlich schleicht er hinterher – immer auf der Hut, dass sein Kind ihn nicht entdeckt. Erleichtert beobachtet der Vater, dass Annika zielstrebig auf den Bäckerladen zusteuert. Nun aber flink nach Hause. Der Vater wechselt seinen Beobachtungsposten und steigt auf den Dachboden. Von dort aus kann er nämlich die ganze Straße überblicken. Schon bald sieht er Annikas roten Anorak. Und es dauert nur wenige Minuten, bis sie vor der Haustür steht.

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Wenn kleine Gäste zu Besuch sind

Besuch von kleinen Freunden – Worauf Eltern dabei achten sollten

Für Kinder gibt es meist nichts Schöneres als Besuch von anderen Kindern zu bekommen und mit den kleinen Freunden im eigenen Zimmer spielen zu dürfen.

Bei der Vorbereitung auf einen Besuch können Kinder viel lernen: Freuen sich die Eltern über den Besuch, werden Kinder sicherlich eine positive Einstellung dazu entwickeln. Kinder lernen durch Nachahmen und nehmen genau wahr, wie man sich auf den Besuch einstellt und wie man ihn willkommen heißt, verabschiedet oder im Nachhinein über Gäste spricht.

Eine schöne Geste kann es sein, im Vorfeld einen Kuchen zu backen, der später mit einer Tasse Kakao gemeinsam verzehrt werden kann. Oder Sie räumen vorher zusammen mit Ihrem Kind auf, damit alles schön ist, wenn der Besuch kommt.

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Die erste Nacht ohne Mama und Papa

Jannik, vier Jahre, packt seinen Rucksack: Schlafanzug, Zahnbürste, Kleidung zum Wechseln, Teddybär, das Lieblingsbuch mit den lustigen Geschichten. „Wann fahren wir endlich los?“, ruft der Junge ungeduldig. Heute darf er nämlich zum ersten Mal bei Oma und Opa übernachten.

Dann ist es endlich soweit. Mama und Papa, Jannik und sein Teddybär steigen ins Auto. Nach einer guten Stunde fahren sie vor dem Haus der Großeltern vor. Sofort möchte der Kleine mit dem Opa den Garten erkunden und den Kaninchenstall inspizieren. Als Mama und Papa sich verabschieden, ist Jannik so beschäftigt, dass er kaum Notiz davon nimmt.

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Kinderzimmer liebevoll einrichten - was gehört dazu?

Lucy1

Wie schön, wenn Kinder ein Zimmer ihr eigenes kleines Reich nennen können. Im Kinderzimmer wird gewohnt, gespielt, geschlafen, später werden dort auch Hausaufgaben gemacht. Was braucht ein Kind in einem Kinderzimmer wirklich, und wie sollte ein Kinderzimmer gestaltet sein, damit es zweckmäßig und gemütlich ist? Hier haben wir einige Anregungen für Sie zusammengestellt

Kindermöbel - Schlicht ist schön

Wer sagt, dass Kinder ihr Zimmer nur dann schön finden, wenn es bunt ist? Knallrote Plastikkisten, quietschgrüne Teppiche, schreiend bunte Wände, grinsende Clowns auf den Vorhängen, hüpfende Frösche auf der Nachtischlampe und Rennautos auf der Bettwäsche.

Wen wundert es da, dass Kinder in solchen Zimmern aufdrehen und unruhig werden, anstatt sich zu entspannen?

Die Grundausstattung eines Kinderzimmers kann schlicht und aus Holz sein, bunt und fröhlich wird es durch die Kinder und ihre Spielsachen sowieso.

Gut gearbeitete Holzmöbel, Holzregale, Holzbetten und ein einfacher Schrank eignen sich hierzu am besten. Schränke und Regale sollten auch sperriges Spielzeug aufnehmen können.

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Mittagsschlaf - aber wie?

Eltern berichten über ihre Erfahrungen und geben Tipps, wie es besser klappt mit dem Mittagsschlaf:

Gemütliche Kuschelstunde

 Drei Kinder zum Mittagsschlaf unter einen Hut zu bringen, ist wirklich schwierig. Meine drei sind 6, 4 und 2 Jahre alt. Wir machen Mittags im großen Ehebett eine gemütliche Kuschelstunde – sozusagen eine Auszeit für die ganze Familie. Die Jalousien werden zu gemacht, damit es etwas dämmrig ist und dann muschelt sich jeder gemütlich in eine Decke ein. Dass nicht rumgehampelt und laut geredet wird, ist die Regel, die es dabei gibt. Manchmal erzählen wir uns etwas, oder ich lese mal eine Geschichte vor. Oft schläft einer von den jüngeren dabei auch ein und die große Tochter ist dann froh, mal ein Stündchen zum ruhigen Reden zu haben. Es ist also ein Fixpunkt in unserem Alltag, der für uns alle ganz schön und erholsam ist.(Sophie aus Hagen)

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Ach so machen andere das!

Wie man über den eigenen Horizont blicken und Verständnis für andere wecken kann

Neues entdeckt man, wenn man sich aufmacht, um Anderes kennen zu lernen. Haben Sie Anteil an der Welt außerhalb der Familie und scheuen Sie den Umgang mit dem scheinbar Fremden nicht. So bleiben Sie und Ihr Kind geistig rege und flexibel. Ein paar Tipps dazu finden Sie hier.

Über den Tellerrand blicken

Kinder brauchen den Blick über den eigenen Tellerrand hinaus. Halten Sie deshalb Kontakt zu Menschen, die anders leben als Sie selbst. Beispiele: die allein lebende TantebesuchenTante, die in ihrem Beruf Karriere macht. Der Nachbar, der wegen seiner Kinder zu Hause bleibt und den Haushalt schmeißt, während seine Frau ihrem Beruf nachgeht. Die befreundete Familie, die – im Gegensatz zu Ihnen – auf dem Land lebt. Der alte Nachbar, der einsam und krank ist. Oder der Gemüsehändler an der Ecke, dessen Geschäft so lange Öffnungszeiten hat, sodass seine Kinder im Laden Schularbeiten machen müssen.

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Mama ist weg! Wenn Kinder sich verlaufen

Meistens geht es blitzschnell. Eltern schauen sich in der Fußgängerzone die Auslagen eines Schaufensters an und lassen ihr Kind einen Augenblick unbeobachtet. Und schon passiert es. Das Kind entdeckt eine kleine Katze auf der anderen Straßenseite. Schnell läuft es hinüber und begleitet sie eine Weile. Husch, verschwindet das Kätzchen in einen Innenhof. Plötzlich bekommt das Kind es mit der Angst zu tun. Wo sind Mama und Papa? Weinend sucht es nach ihnen. Die Eltern haben inzwischen bange Minuten hinter sich gebracht. Sie finden ihr Kind zwar mit Hilfe von Passanten schnell wieder. Doch der Schock sitzt tief.

Zum Glück ist der Spuk oft nach wenigen Minuten vorbei. Doch in der Zeit des Suchens durchleben Mütter und Väter Höllenqualen. Sie malen sich aus, was alles passiert sein könnte. Auch Kinder, die auf solche Situationen nicht vorbereitet wurden, geraten schnell in Panik. Denn Verlaufen oder Verlorengehen gehören zu den schlimmsten Erlebnissen für ein Kind. Es traut sich hinterher oft nichts mehr zu und möchte nicht mehr von der Seite der Eltern weichen.

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So können Kinder spielerisch bei der Hausarbeit mitmachen

Sie wollen Ordnung schaffen, doch Ihre Kinder folgen Ihnen unauffällig und bringen alles wieder durcheinander, was Sie gerade aufgeräumt haben!  Abgesehen davon, dass man in einem Haushalt mit Kindern mit einem gewissen Maß von „gemütlicher Unordnung“ leben muss, haben wir hier ein paar Tipps zusammengestellt, wie Kinder sich an der Hausarbeit beteiligen und nebenbei sogar noch Spaß haben können.

Blumen gießen

Machen Sie Ihr Kind mit Ihren Zimmerpflanzen bekannt. Es darf sich eine aussuchen und für diese Pflanze die Pflege übernehmen. Machen Sie einen Gießplan und erklären Sie Ihrem Kind, wie viel Wasser die Pflanze braucht. Es ist für Kinder schön, wenn unter ihrer Obhut etwas wächst oder zu blühen beginnt. Das macht sensibel fürs Bewahren der Schöpfung und gibt ihnen Selbstbewusstsein.

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