Glücksmomente für Kinder im Juni

1. Juni

Marmelade kochen

erdbeeren iStock 000002178422XSmallWas schmeckt besser als selbst gemachte Erdbeermarmelade? Für Ihre Kinder ist es interessant zu erfahren
und selber auszuprobieren,wie Lebensmittel verarbeitet und haltbar gemacht werden können.
Erzählen Sie ihnen, dass die Menschen früher von Mai bis zum September alle Hände voll mit Einwecken zu tun hatten. Nur so hatten sie im Winter genug zu essen.

Sie brauchen:

  • Je ein Kilo Erdbeeren und Gelierzucker.
  • Schraubgläser mit Deckel
  • So wird die Marmelade gekocht:
  • 1. Die Früchte werden gewaschen und zum Abtropfen in ein Sieb gegeben.
  • 2. Nun zupfen Sie mit den Kindern die Kelche ab und schneiden die Beeren klein.
  • 3. Die Erdbeeren mit dem Gelierzucker in einen großen Kochtopf geben und mischen.
  • 4. Das Ganze zum Kochen bringen und dabei gelegentlich umrühren.
  • 5. Wenn das Ganze kocht, rühren Sie es vier Minuten kräftig um und nehmen dann den Topf vom Herd.
  • 6. Die noch heiße Marmelade wird mit einem Soßenlöffel in Gläser gefüllt und mit den Schraubdeckeln verschlossen

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2. Juni

Vom MarienkäferMarienkaefer

Alle Kinder mögen Marienkäfer. Es macht ihnen Spaß, sie über die Hand und den Arm laufen zu lassen. Erzählen Sie:

Marienkäfer sind sehr nützliche Tiere. Denn sie fressen Blattläuse und Milben, die den Pflanzen großen Schaden zufügen. Ein Käfer kann 50 Blattläuse täglich verputzen. Marienkäfer leben etwa ein Jahr lang. Ein Weibchen legt bis zu 800 Eier. Es klebt sie auf der Unterseite von Pflanzenblättern fest. Es dauert nur ein paar Tage, und aus den gelben Eiern schlüpfen die Larven. Die Larven sind länglich und schwarz und sehen dem Marienkäfer überhaupt nicht ähnlich. Sie entwickeln einen großen Appetit auf Blattläuse und werden dicker und dicker. Nachdem sie dreimal ihre Hülle abgestreift haben (das Ganze dauert etwa vier Wochen), verpuppen sie sich. Das heißt: Sie umgeben sich mit einer starren Hülle. Daraus schlüpft nach acht Tagen ein kleiner Marienkäfer. Zunächst ist er gelb, ohne einen einzigen Punkt. Es dauert ein paar Stunden, bis er rot wird und Tupfen bekommt. Es gibt viele Marienkäfer-Arten. Bei uns kommt der so genannte „Siebenpunkt“ am häufigsten vor.


3. Juni

Ein schöner Sonntag und eine gute Gelegenheit, etwas mit Verwandten, Freunden oder Nachbarn zu unternehmen. Telefonieren Sie – am besten noch vor dem Frühstück – rund: Wer hat Zeit und Lust zu einer Fahrradtour mit anschließendem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant, zu einer Bachwanderung oder zum Besuch eines Freilichtmuseums?

Sie suchen andere Ideen für schöne Ausflüge? Hier werden Sie fündig!

 

4. Juni

Erdbeeren ernten

Nun gibt es Erdbeeren in Hülle und Fülle. Auf vielen Obstplantagen kann man jetzt die Früchte selber ernten. Ohne etwas Anstrengung gibt es keinen Genuss: für Kinder eine wichtige Erfahrung, die sie heute kaum noch machen. Hinzu kommt: Selbst geerntete Früchte schmecken immer noch am besten.

 

5. Juni

Eine Fabel erzählen

Aesop, ein berühmter griechischer Dichter, lebte im sechsten Jahrhundert vor Christus. Er hat viele Fabeln geschrieben. Vor allem seine Tierfabeln sind für Kinder interessant, etwa die vom Löwen und dem Mäuschen. Denn sie berichten über Situationen, die – natürlich etwas verändert – auch im Kinderalltag vorkommen. Das Fazit aus der Aesop-Fabel könnte etwa lauten: „Wenn ich helfe, wird auch mir geholfen werden.“

Der Löwe und das Mäuschen

Ein Mäuschen lief über einen schlafenden Löwen. Da erwachte der Löwe und ergriff die Maus mit seinen gewaltigen Tatzen. „Verzeihe mir meine Unvorsichtigkeit und schenke mir mein Leben!“, flehte das Mäuschen. „Ich will dir ewig dafür dankbar sein. Ich habe dich bestimmt nicht stören wollen.“ Großmütig schenkte der Löwe der kleine Maus die Freiheit und sagte lächelnd zu sich: „Wie will wohl ein Mäuschen einem Löwen dankbar sein?“ Kurze Zeit später hörte die Maus in ihrem Loch das fürchterliche Gebrüll eines Löwen. Neugierig lief sie dorthin, von wo der Schall kam, und fand ihren Wohltäter in einem Netz gefangen. Schnell eilte die Maus herbei und zernagte einige Knoten des Netzes, so dass der Löwe mit einer Tatze das übrige Netz zerreißen konnte.


6. Juni

Wer knackt das Schloss?

Legen Sie eine kleine Überraschung in eine alte Schmuckkassette. Sie wird abgeschlossen. Sie brauchen neben dem passenden Schlüssel auch noch andere, die möglichst eine ähnliche Größe und Form wie der Kassettenschlüssel haben. Sie werden auf dem Tisch verteilt. Abwechselnd nimmt jeder einen Schlüssel und versucht die Kassette zu öffnen. Wer dabei den richtigen Schlüssel erwischt, darf die Überraschung behalten.


7. Juni

Betten machen

Der nächste Bettwäsche-Wechsel ist fällig? Vergnügen pur für die Kinder. Denn für sie ist es das Höchste, auf der Matratze herum zu hopfen, Purzelbäume zu schlagen und mit den abgezogenen Laken und Bettbezügen zu spielen, etwa in den Bettbezug steigen und ein Sackhüpfen veranstalten oder sich mit Bettzeug und Laken als König und Königin verkleiden.


8. Juni

Pfingsten

Sonnenlauf

Eine Überraschung beim Spazierengehen: Mama oder Papa stecken ein Stück Kreide ein. Unterwegs malen sie eine große Sonne mit zehn Strahlen auf den Gehweg oder auf einen Platz. Und dann beginnt der Sonnenlauf: Jeder läuft so um die Sonne herum, dass er nicht auf die Strahlen tritt. In der zweiten Runde wird gehüpft, in der dritten rückwärts gelaufen. Dann geht’s im Dreibeinlauf weiter. Dabei werden der rechte und der linke Fuß von je zwei Mitspielern zusammengebunden. Welches Drei-Bein-Team schafft den Sonnenlauf, ohne auf die Strahlen zu treten?

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9. Juni

Sanfte Massage

Eine sanfte Massage ist ein wahres Wundermittel, wenn eines Ihrer Kinder besonderes zappelig ist. Achten Sie darauf, dass Ihre Hände angewärmt sind, und reiben Sie sie z.B. mit Lavendel-Körperöl ein. Ihr Kind liegt auf dem Bauch und schließt die Augen. Erzählen Sie ihm beim Massieren eine kleine Geschichte, etwa vom Teppich, der dringend sauber gemacht werden musste:

In einem Königsschloss lag einmal ein Teppich. Die Kammerzofe sollte ihn sauber machen. Zuerst bürstete sie ihn ab (mit beiden Händen gleichzeitig Arme, Rücken und Beine des Kindes von oben nach unten ausstreichen).

Nun half noch eine zweite Kammerzofe mit. Denn der Teppich war sehr schmutzig (mit den Händen im Wechsel von unten nach oben streichen).

Schließlich wurde der Teppich mit Seifenschaum bearbeitet (mit beiden Händen kreisende Bewegungen von unten nach oben machen).

Und dann klopften die beiden Kammerzofen den Teppich aus (mit beiden Händen abwechselnd leicht auf Arme, Rücken und Beine klopfen).

 

10. Juni

Warum die Menschen den Mond lieben. Ein Märchen aus Indien

Eines Tages waren Sonne, Mond und Wind zu einem Fest bei ihrem Onkel, dem Herrn Donner, und ihrer Tante, der Frau Blitz, eingeladen. „Viel Spaß! Und bleibt nicht zu lange fort!“, rief die Mutter hinter ihren Kindern her. Sie war einer der kleinen Sterne hoch am Himmel. In besonders klaren Nächten könnt ihr ihn direkt über unserem Haus sehen.

Bei Herrn Donner und Frau Blitz gab es die herrlichsten Leckerbissen, die man sich nur vorstellen kann. „Das schmeckt!“ rief die Sonne. Sie aß und aß, bis sie ganz rund war. Aber sie dachte nicht daran, etwas für ihre Mutter aufzuheben. Auch der Wind aß und aß, bis ihm die Puste ausging. „Es schmeckt so gut! Da kann ich einfach nicht widerstehen!“, rief er. Auch er dachte nicht daran, etwas für seine Mutter mitzunehmen. Der sanfte Mond hingegen vergaß seine Mutter nicht. Von jedem Gericht, das herumgereicht wurde, steckte er ein wenig in seine Taschen. „Da wird die Mutter sich freuen!“, dachte er.

Als Sonne, Mond und Wind zu ihrer Mutter zurückkehrten, wartete sie schon vor ihrem Haus. Sie fragte: „Nun, Kinder, was habt ihr mir mitgebracht?“. Die Sonne antwortete als erste: „Warum sollte ich dir etwas mitbringen? Ich bin zu Herrn Donner und Frau Blitz gegangen, um Spaß zu haben und zu feiern und nicht, um Essen für dich zu holen!“, sagte sie. Und der Wind sprach: „Du weißt doch selbst, wie gern ich esse, Mutter! Wie kannst du da von mir erwarten, dass ich dir noch etwas mitbringe? Ich habe alles aufgegessen. Wer weiß, wann es noch einmal etwas so Gutes gibt!“. Der sanfte Mond aber holte einen Teller, legte die Leckerbissen darauf, reichte ihn seiner Mutter und sagte: „Das habe ich für dich mitgebracht. Lass es dir gut schmecken!“

Die Mutter sah ihre Kinder an. Dann sprach sie zur Sonne: „Du wolltest Spaß haben und feiern. Dabei hast du nicht an mich gedacht. Deshalb sollen deine Strahlen von nun an heiß sein. Sie werden alles, was sie berühren, verbrennen.“ So kommt es, dass die Menschen auf der ganzen Welt seitdem einen Sonnenbrand bekommen, wenn sie zu lange in der Sonne waren.

Zum Wind aber sagte die Mutter: „Du warst sehr gierig und wolltest alles für dich allein haben. Dabei weißt du doch, wie gern ich esse. Von nun an werde ich dir Beine machen, wenn ich dich am Himmel sehe. Dann wirst du so schnell laufen, dass es unten auf der Erde stürmt. Die Menschen werden Angst vor dir haben, weil du Bäume umknickst und Dächer von ihren Häusern wehst.“ So kommt es, dass die Menschen den Wind hassen, wenn er seiner Mutter begegnet. Denn dann wird er zum Sturm oder Orkan und richtet überall Verwüstungen an.

Mond

Dann sah die Sternenmutter den sanften Mond an. Sie sprach: „Mein Kind, du allein hast an mich gedacht. Du hast dein Essen mit mir geteilt. Zur Belohnung sollen die Menschen dich lieben. Wenn du nachts am Himmel stehst, werden sie zu dir empor schauen und deinen Glanz bewundern. Du bringst ihnen schöne Träume und lässt sie ruhig schlafen.“

Seitdem freuen sich die Menschen, wenn sie den Mond sehen. Sie singen ihren Kindern Schlaflieder vom Mond. Und wenn er in die Kinderzimmer schaut und die Kleinen friedlich in ihren Betten schlummern sieht, lächelt er.


11. Juni

Schlechte Laune wegzaubern

Auch Kinder haben manchmal schlechte Laune. Doch sie sind dankbar, wenn Eltern ihnen mit ein paar Tricks helfen, aus dem Stimmungstief wieder herauszukommen. Hier zwei Beispiele, wie Sie Ihr Kind ablenken und wieder zum Lachen bringen können:

Frühstücken Sie mit ihm zusammen im Kinderbett und tischen Sie ein Zaubergetränk auf, das schlechte Laune garantiert vertreibt, etwa eine heiße Schokolade mit einem Klecks Sahne.

Erzählen Sie Ihrem Kind, dass es heute wohl mit dem Schlechte-Laune-Fuß aufgestanden ist. Da hilft nur eines: Zurück ins Bett und mit dem Gute-Laune-Fuß noch mal neu aufstehen.

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12. Juni

Gefährliche Flussüberquerung

Durch den Garten oder das Wohnzimmer fließt ein reißender Fluss. Er lässt sich nur mit Hilfe der Stuhlbrücke überqueren. Das funktioniert so: Ihr Kind stellt sich auf einen Stuhl, steigt von dort auf einen zweiten, packt den ersten Stuhl und stellt ihn vor den zweiten. So geht die anstrengende Flussüberquerung weiter bis zu einem vorher markierten Ziel. Dort wird die Zeit gestoppt. Dann sind ein anderes Kind, die Mama oder der Papa an der Reihe. Wer hat den Fluss am schnellsten überquert?


13. Juni

Ein kleines Experiment

Kinder lieben Experimente. So können sie testen, ob Salzwasser besser trägt als Süßwasser: Ein rohes Ei wird in ein Glas gelegt. Füllen Sie Wasser ein. Das Ei bleibt liegen, es schwimmt nicht. Nun streuen Sie Salz ins Wasser und rühren vorsichtig um, damit es sich auflöst. Was passiert? Das Ei steigt auf einmal und schwimmt. Alle Körper haben also im Salzwasser einen größeren Auftrieb.

Interessante Entdeckungen haben wir auch in "Kinder entdecken die Welt" für Sie zusammengestellt.


14. Juni

Kreativ mit Abfall

Es gibt kaum etwas, das Kinder nicht sammeln. Bevor Sie Schachteln, leere Plastikflaschen, Kronkorken, Korken oder Stoffreste entsorgen, sollten Sie die Dinge Ihren Kindern zeigen. Die werden damit richtig kreativ. Aus den Schachteln und Joghurtbechern entstehen Türme, die Flaschen werden umgekegelt. Und die Korken schwimmen munter im Planschbecken herum. Eine Spielidee: Ein Korken wird mit einem kleinen goldenen Punkt markiert. Das ist der Glückskorken. Wer ihn mit einem Sieb herausfischt, bekommt eine kleine Überraschung.


15. Juni

Der Haustroll

Trolle sind kleine Hauszwerge und vor allem in skandinavischen Ländern bekannt. Erzählen Sie Ihrem Kind, dass in Ihrem Haus seit vielen Jahren ein solcher Troll wohnt. Er ist bei Ihnen eingezogen, weil er die Menschen, die dort wohnen, gern mag. Nachts hält er Wache und vertreibt alles Böse. Der Troll ist unsichtbar, aber wenn man gut Acht gibt, kann man bemerken, wie er z.B. beim Suchen von verloren gegangenen Gegenständen hilft und sich freut. Und natürlich nimmt er an allem, was im Haus vor sich geht teil. Erzählen Sie Ihrem Kind jeden Abend vor dem Zubettgehen eine Troll-Geschichte. Sie regen seine Fantasie an und helfen ihm, sich sicher und behaglich zu fühlen.


16. Juni

Märchennachmittag

Erzählen Sie den Kindern ein Märchen oder lesen Sie es im Originaltext vor. Regen Sie anschließend an, dass die Kinder Bilder von dem Märchen malen oder mit schönen Märchenfiguren selbst das Märchen nachspielen.

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17. Juni

Fahrrad-Ausflug mit Freunden

Eine gute Gelegenheit, etwas mit Verwandten, Freunden oder Nachbarn zu unternehmen. Telefonieren Sie – am besten noch vor dem Frühstück – rund: Wer hat Zeit und Lust zu einer Fahrradtour mit anschließendem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant, zu einer Bachwanderung oder zum Besuch eines Freilichtmuseums? 


FamilienfeierWeitere schöne Ausflugs-Ideen finden Sie in unserer Rubrik  Abenteuer Ausflug

 

18. Juni

Ärger-Liste

In Familien kommt es immer wieder zu typischen Konflikten, etwa ums Aufräumen oder Zu-Spät-Kommen. Stiller Ärger staut sich irgendwann zu einem riesigen Gebilde auf. Lassen Sie es erst gar nicht dazu kommen. Es ist gut, einmal in aller Ruhe über die ständigen Anlässe für Ärger und Streit zu sprechen und sie aufzuschreiben. So entsteht eine Familien-Ärger-Liste. Sie sollte aber auch Lösungsvorschläge für die einzelnen Konfliktsituationen enthalten. Jeder darf dazu etwas beisteuern. Die Liste wird am Küchentisch aufgehängt. Immer wenn in den nächsten Tagen ein Konflikt mit einem der Lösungsvorschläge friedlich gelöst wurde, wird ein lachendes Gesicht auf die Liste gemalt. Bei zehn Gesichtern gibt es für die Familie eine Überraschung, zum Beispiel einen Besuch im Eiscafé oder eine Schatzsuche im Wald.


19. Juni

Tanten am Stiel

Schneiden Sie Fotos von Verwandten aus und kleben Sie sie gegen Eisstiele. Ihre Kinder können mit den Figuren Theater spielen und sich zu ihrer Lieblingstante oder dem lustigen Onkel Geschichten ausdenken. Ein solches Theaterstück sorgt bestimmt auch beim nächsten Verwandtenbesuch für Erheiterung


20. Juni

Gemeinsam entspannen

Eine Entspannungsübung, die Kindern und Eltern gut tut: Legen Sie sich gemeinsam mit weitem Abstand auf den Fußboden und strecken Sie alle Viere von sich. Dann dehnen und räkeln Sie sich, rollen von einer Seite auf die andere, umfassen mit den Händen die Knie und schaukeln sanft auf und ab. Dabei den Rücken möglichst rund machen.

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21. Juni

Sommeranfang!

Wecken Sie zum Sommeranfang gemeinsam die Sonne! Es muss noch dunkel sein, wenn Sie mit den Kindern aufstehen. Suchen Sie eine Stelle, von der aus Sie gut den Himmel beobachten können. Anfangs schimmert er in einem zarten Rosa, dann wird das Licht immer intensiver: ein wunderschöner Anblick! Begrüßen Sie die aufgehende Sonne mit einem Lied. Und dann - husch – noch mal in die Federn und bis zum Weckerklingeln schlafen!


22. Juni

Kräfte messen

Zwei stehen sich gegenüber. Jeder fasst mit beiden Händen ein Ende eines Handtuchs. In der Mitte wird mit Kreide eine Linie gezeichnet. Nun versuchen sich beide gegenseitig über die Linie zu ziehen.

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23. Juni

Mittsommernacht

An diesem Abend, dem Vorabend des Johannistags, wird vor allem in Skandinavien Mittsommernacht gefeiert. Jung und alt tanzt dabei um das Johannisfeuer. Machen Sie mit den Kindern am Abend ein Lagerfeuer. Beim Feuer sitzen, Geschichten erzählen und bis spät abends aufbleiben: Das ist ganz nach dem Geschmack der Kleinen. Begrenzen Sie die Feuerstelle mit einem Ring aus dicken Steinen. Schichten Sie locker zerknülltes Zeitungspapier. Reisig und kleine Äste auf und zünden Sie das Zeitungspapier mit einem Streichholz an. Feuer braucht Sauerstoff. Achten Sie deshalb darauf, dass das Brennmaterial locker aufeinander liegt. Fächeln Sie mit einer zusammengefalteten Zeitung seitlich Luft zu. Legen Sie zwischendurch immer wieder Zweige und Äste aus Ihrem Holzvorrat nach.

Wichtig: Eine Stunde vor dem Löschen sollten Sie kein Holz mehr nachlegen. Zum Löschen einige Eimer feuchten Sand auf die Glut geben und festtreten.

24. Juni - Johannitag

Johannisküchlein backen

In England gab es früher einen schönen Brauch. Die Familie, die zuletzt in die Straße zog, stellte am Abend des Johannistages einen großen Tisch vor das Haus – mit Getränken, Brot, Käse und Wurst. Alle Nachbarn wurden eingeladen. In manchen Gegenden wurden dazu Johannisküchlein gebacken.

Sie brauchen:

500 Gramm Mehl, 250 Gramm Butter, 75 Gramm Zucker, zehn hart gekochte Eier, eine Prise Salz, einen Teelöffel Zitronensaft.

So werden die Küchlein gebacken:

  • Streichen Sie die Eier ganz fein durch ein Sieb und verarbeiten Sie sie mit den übrigen Zutaten zu einem Teig.
  • Der Teig wird einen Zentimeter dick ausgerollt.
  • Stechen Sie mit einem Glas kleine Kuchen aus.
  • Sie werden bei mittlerer Hitze hellgelb gebacken und nach dem Abkühlen mit Marmelade bestrichen.

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25. Juni

Sonnenhüte

Bemalen Sie gemeinsam mit den Kindern weiße Tortendeckel mit Blumen. Die Deckel werden bis zur Mitte eingeschnitten und die beiden Enden übereinander gelegt. Vor dem Zusammenkleben passen Sie die Größe der Hüte der jeweiligen Kopfform an. Rechts und links ein Loch in den Sonnenhut stechen und ein Band durchziehen.

Andere schöne Bastel-Ideen finden Sie bei Basteln und Werken.


26. Juni

Aus dem Saftladen

Die beiden erfrischenden Drinks, die gemeinsam mit Kindern gemixt werden können, schmecken Ihnen und den Kindern bestimmt sehr gut. Sie sind für jeweils vier Gläser berechnet.

1. Vier Esslöffel Ananasstücke sowie je vier Esslöffel Ananassaft und Himbeersirup verrühren und mit Mineralwasser auffüllen.

2. Vier Zitronen auspressen. Den Saft mit einer Flasche Mineralwasser und zwei Esslöffeln Honig mischen.

27. Juni

Familien-Bauwerk

Bauen Sie gemeinsam einen möglichst hohen Turm. Jeder darf Vorschläge machen, aus welchen Materialien er bestehen soll. Beispiele: leere Joghurtbecher und Toilettenrollen, Kartons und Schachteln, Bauklötze oder eine Kombination aus allem. Alle bauen mit. Solche gemeinsamen Aktionen stärken das Wir-Gefühl in der Familie und machen allen Spaß.


28. Juni

Zusammen leben

Hausarbeit ist nicht nur Elternsache. Jedes Familienmitglied – auch das kleinste – sollte häusliche Pflichten übernehmen, etwa Blumen gießen, die Spülmaschine ausräumen, den Tisch decken. So wird jedem ein Stück Verantwortung übertragen. Und das macht Kleine ganz groß. Hinzu kommt, dass Kinder gern helfen und ihre Eltern bei der Arbeit nachahmen. Am besten stellen Sie Woche für Woche einen Arbeitsplan auf. Er sollte für alle gut sichtbar einen Platz an der Wand bekommen, etwa am Essplatz.

Gedanken zum Thema Kinder helfen im Haushalt finden Sie auch hier.


29. Juni

Spiegellichter

Ein besonderes Abendritual: Legen Sie im Garten oder im Wohnzimmer einen großen Spiegel auf den Boden. Stellen Sie viele Teelichter wie eine Spirale auf den Spiegel. Die Zwischenräume schmücken Sie mit Steinen aus, die Sie vorher in Glitzerpapier oder Silberfolie verpackt haben. Wenn Sie die Teelichter im Dunkeln anzünden, spiegeln sich die vielen Lichter. Das sieht wunderschön aus.


30. Juni

Nägel einschlagen - Erste handwerkliche Versuche, die Mut machen

Kinder schauen ihren Eltern gern bei handwerklichen Arbeiten zu. Sie brennen darauf, auch mal einen Nagel einzuschlagen. Das können bereits Kindergartenkinder lernen. Sie brauchen dazu ein Stück weiches Holz, dickere Nägel und einen kleinen Hammer. Klemmen Sie das Brett vorsichtshalber fest, damit es nicht wegrutscht. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie es den Nagel dicht unter dem Nagelkopf festhält und langsam und vorsichtig mit dem Hammer auf den Nagel schlägt. Wenn der Nagel nach einigen Schlägen so fest sitzt, dass er nicht mehr umfällt, wird die Hand weggezogen und der Nagel tiefer eingeschlagen.

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